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Aschaffenburg
Warnstreiks

IG Metall: Warnstreiks begleiten dritte Verhandlungsrunde

Begleitet von neuen Warnstreiks gehen die Tarifverhandlungen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie am Montag in Aschaffenburg in ihre dritte Runde.
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Der Verhandlungsführer der bayerischen IG Metall, Jürgen Wechsler, und die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Angelique Renkhoff-Mücke. Foto: Marc Müller/dpa
Der Verhandlungsführer der bayerischen IG Metall, Jürgen Wechsler, und die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Angelique Renkhoff-Mücke. Foto: Marc Müller/dpa
Die IG Metall fordert in dem Tarifkonflikt 5,5 Prozent mehr Lohn sowie eine bessere Regelung der Altersteilzeit. Die Arbeitgeber bieten 2,2 Prozent mehr Lohn für die 790 000 bayerischen Metaller.

Bayern ist nach Baden-Württemberg der zweitgrößte Tarifbezirk. In der vergangenen Tarifrunde 2013 war hier der Pilotabschluss erzielt worden, der dann auch in den übrigen Bezirken übernommen wurde. Noch ist offen, in welchem Bezirk diesmal der Pilotabschluss verhandelt wird. In den vergangenen Wochen hatte die Gewerkschaft mehrere 10 000 Beschäftigte wiederholt zu Warnstreiks aufgerufen, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

In 16 Betrieben im Freistaat hat die IG Metall am Montag zu Warnstreiks aufgerufen. Für den Fall, dass auch bei der dritten Runde kein Ergebnis erzielt werden sollte, kündigte die Gewerkschaft bereits weitere Warnstreiks an. "Wir brauchen flächendeckend Bewegung bei den Arbeitgebern beim Entgelt, einer verbesserten Altersteilzeitregelung und für eine zukunftsweisende Bildungsteilzeit", forderte der Gewerkschaftsvorsitzende Detlef Wetzel.

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