Aschaffenburg
Schiffsunglück

Fahrgastschiff in Aschaffenburg auf Grund gelaufen

In Aschaffenburg hat sich ein Fahrgastschiff festgefahren und musste durch einen Schlepper in tieferes Gewässer gezogen werden. Bei der Rettungsaktion sorgte eine Sogwirkung dafür, dass das aufgelaufene Schiff und ein Polizeiboot aneinander gedrückt wurden.
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Foto: Polizei
Foto: Polizei
Am Donnerstag, gegen 16.30 Uhr, wurde mitgeteilt, dass sich an der Floßhafeneinfahrt in Aschaffenburg ein Fahrgastschiff festgefahren hätte und nicht weiterfahren könne.

Beim Eintreffen der Wasserschutzpolizei wurde festgestellt, dass der 63-jährige Schiffsführer mit dem unter holländischer Flagge fahrenden Schiff an der falschen Seite der Tonne, die die Fahrrinne kennzeichnet, vorbeigefahren und auf Grund gelaufen war. Mehrfache Versuche das Schiff aus eigener Kraft wieder frei zu bekommen, scheiterten.

Es musste schließlich ein Schlepper angefordert werden, der das Schiff wieder in fahrbares Gewässer schleppte. Die gesamte Bergeaktion, die von zahlreichem Publikum am Ufer begutachtet wurde, dauerte zirka drei Stunden.

Kurioses am Rande:

Während die Polizei mit ihrem Boot angelegt hatte und mit dem Schiffsführer die weitere Bergeaktion besprach, unternahm dieser plötzlich einen
weiteren Befreiungsversuch und ließ die Maschinen an.

Durch die dabei entstandene Sogwirkung wurde das Polizeiboot an das Personenschiff gedrückt, wodurch ein Schaden von zirka 200 Euro an der Reling entstand. An dem Fahrgastschiff war durch das Auflaufen sowie
durch den Kontakt mit dem Dienstboot kein Schaden entstanden. pol
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