Wörth am Main

Bergungsmaßnahmen nach Havarie auf dem Main

Nach der Havarie eines Schubverbandes am Mittwochmorgen ist es nach wie vor noch nicht gelungen, das Schiff und den Schiffsleichter frei zu schleppen. Zwei Versuche mussten inzwischen ergebnislos abgebrochen werden.
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Symbolbild
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Im Laufe des Tages hatte man mit Hilfe von zwei Eisbrechern des Wasser- und Schifffahrtsamtes versucht, den Havaristen, der sich quer über den Main gelegt hatte, frei zu bekommen. Allerdings waren beide Versuche nicht von Erfolg gekrönt.

Kurz nach 15 Uhr ist ein weiteres Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes eingetroffen. Momentan wird der Main weiter aufgestaut. Dann soll versucht werden, den Schubverband mit Hilfe der drei Schlepper freizubekommen. Sollte dies nicht gelingen, soll der Schubverband getrennt und das Schiff und der Schiffsleichter separat freigeschleppt werden.

Beamte der Wasserschutzpolizei Aschaffenburg sind im Laufe des Tages der Frage nachgegangen, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Mittlerweile hat sich bestätigt, dass dies - wie bereits vermutet - im Verlauf eines Begegnungsverkehrs passiert ist.
Demnach war dem havarierten Schiff ein weiterer Schubverband entgegen gekommen, der in Richtung Linz/Österreich unterwegs war. Welcher Schiffsführer letztendlich bei diesem Begegnungsverkehr Fehler gemacht hat, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Aschaffenburg noch an. pol

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