Ein schweres Unwetter entwickelte sich genau über dem kleinen Dorf und zog quasi nicht weiter. Rund 100 Liter pro Quadratmeter ergossen sich in kürzester Zeit auf die Region.

Brauner Schlamm schwemmte von den angrenzenden Feldern auf die Straßen und suchte sich seinen Weg zu den tiefsten Punkten der Umgebung, die Keller der Bewohner. Provisorische Dämme rissen. In einigen Kellern stand das Wasser über einen Meter hoch. Zehn Feuerwehren mit mehr als 250 Kameraden rückten aus, um den Menschen zu helfen. Diese standen sich aber auch selbst zur Seite. Landwirte fuhren unentwegt mit Güllefässern ein und aus, in die sich die Brühe abpumpten und wiederum auf den Feldern verteilten, um die ebenfalls vollgelaufene Kanalisation irgendwie zu entlasten.
Die Feuerwehr musste außerdem Öltanks sichern.