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Franken
Wohnung und Reparaturen

Wenn Mieter reparieren: Diese Kosten sind zu viel!

Kleine Reparaturen in der Wohnung können teuer werden. Kaum ein Jahr, in dem nicht etwas kaputtgeht. Das Mietrecht nennt klare Regeln für Kleinreparaturen und sagt, was zu viel ist.
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Mieter müssen nur selten selbst reparieren. Es gibt klare Regelungen und Obergrenzen für Kosten.
Mieter müssen nur selten selbst reparieren. Es gibt klare Regelungen und Obergrenzen für Kosten. Foto: Christin Klose (dpa-tmn)

Die kleinen Macken in der Wohnung machen schnell großen Ärger. Ein tropfender Wasserhahn, Fenster, die sich nicht mehr schließen lassen, eine defekte Klingel verursachen Stress im Alltag. Müssen hier Mieter oder Vermieter ran? Die Grenze zwischen einer Kleinreparatur und normaler Instandhaltung ist vielen ein Rätsel.

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Vermieterpflichten – Alles bis auf Kleinreparaturen

Mieter haben vor allem eine Pflicht: Der Vermieter muss über Mängel oder Defekte informiert werden. Sobald er davon weißt, ist er auch für alles andere zuständig. Die Reparatur muss dann sogar unverzüglich erfolgen. In manchen Mietverträgen ist allerdings geregelt, dass kleinere Instandhaltungen vom Mieter geleistet werden müssen. Das darf allerdings nur Gegenstände betreffen, auf die Mieter regelmäßigen und unmittelbaren Zugriff haben. Etwa „ein kaputter Lichtschalter oder eine defekte WC-Spülung», betont Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Und es gibt Obergrenzen für die Kosten. 

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Wo liegt die Kostengrenze?

Bis auf den Euro exakt ist die finanzielle Obergrenze für Reparaturen, die durch den Mieter geleistet werden müssen, nicht festgelegt. Allerdings gibt es eine Faustformel, erklärt Beate Heilmann von der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltsverein. Ein Mieter darf im Laufe eines Jahres „nicht mehr als eine Monatsmiete für Kleinreparaturen aufwenden müssen. Und eine einzelne Reparatur darf nicht wesentlich teurer sein als 100 Euro.“ Eine zusätzliche Bestimmung ist außerdem entscheidend für den Geldbeutel der Mieter: Bei Kosten, die die Jahresgrenze überschreiten, muss der Mieter gar nichts zahlen.

Wenn Vermieter streiken

Zunächst gilt, dass Mieter sehr genau prüfen sollten, ob sie eine Rechnung tatsächlich selbst begleichen müssen. Grundsätzlich gilt, dass Reparaturen vom Vermieter zu zahlen sind, darum dürfen Mieter jederzeit nachhaken, weswegen ihnen Kosten auferlegt werden. Allerdings müssen Vermieter beachten, dass sie verpflichtet sind, „alle Maßnahmen zu treffen, um größere Schäden zu verhindern», sagt Happ. Entsteht jedoch eine akute Notsituation, kann der Mieter die Reparatur sofort selbst in Auftrag geben.

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