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Franken

Tod des Hauptmieters: Angehörige dürfen oft wohnen bleiben

Ist es in einer Familie zum Trauerfall gekommen und der Hauptmieter ist gestorben, dann müssen die Hinterbliebenen nicht zwingend ausziehen. Manchmal geht der Mietvertrag nämlich auf sie über, so stellt der Deutsche Mieterbund (DMB) klar.
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Im Todesfall werden oft Angehörige zum Nachmieter.
Im Todesfall werden oft Angehörige zum Nachmieter. Foto: PhotoMIX-Company/pixabay

Hinterbliebene werden oft zu Hauptmietern

Bei Eheleuten, die einen gemeinsamen Haushalt geführt haben, geht der Überlebende dann das Mietverhältnis ein, selbst wenn er/sie anfänglich den Mietvertrag nicht mit unterschrieben hatte. Das Mietverhältnis bleibt dann so bestehen, wie es vor dem Trauerfall vorlag. Für eingetragene Lebenspartnerschaften gilt übrigens das gleiche Recht.

Manchmal will man in der ehemaligen gemeinsamen Wohnung aber gar nicht wohnen bleiben und sehnt sich nach einem Neustart. Interessante Wohnungen und Häuser in der Region Franken findet man am besten bei immo.inFranken.de:

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Hinterbliebene haben auch ein Kündigungsrecht

Wenn mehrere Personen zusammen Mieter sind und alle den Mietvertrag auch unterschrieben haben, wie es zum Beispiel bei Ehegatten oft der Fall ist, wird das Mietverhältnis mit den Hinterbliebenen weitergeführt. Dem oder der Überlebenden steht jedoch offen, ob er/sie innerhalb eines Monats nach Kenntnis vom Tod des Mieters mit einer dreimonatigen Frist zu kündigen. Dem Vermieter steht auf der anderen Seite jedoch kein besonderes Kündigungsrecht zu.

Auf trauer.inFranken.de finden Sie viele weitere Hinweise rund um das Thema Trauerbewältigung und was im akuten Sterbefall zu tun ist.

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