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Bamberg
PR-Sonderveröffentlichung

Immobilien in Franken: Nicht nur für Pendler interessant

Während die Umgebung von München durch die zahlreichen Pendler bereits an Attraktivität gewonnen hat, ist insbesondere in den ländlichen Gegenden Oberfrankens noch günstiger Wohnraum zu finden. Doch auch hier gilt: Wer in der Stadt wohnen will, muss mit steigenden Preisen rechnen.
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Bamberg entwickelt sich bei Wohnungsmieten zu einer der teuersten Städte Deutschlands. Foto: Thomas Scholz / pixelio.de
Bamberg entwickelt sich bei Wohnungsmieten zu einer der teuersten Städte Deutschlands. Foto: Thomas Scholz / pixelio.de
Erst in den umliegenden Dörfern ist noch günstiger Wohnraum zu finden. Der Immobilienmarkt in Franken ist im Kommen. Dies zeigt sich am Vergleich mit dem Landesdurchschnitt, denn vor allem der Markt in Mittel- und Oberfranken hat sich überdurchschnittlich gut entwickelt.

Insgesamt weist Oberfranken laut Marktspiegel der Sparkassen-Immobilien-Gesellschaft ein Umsatzplus von 7,7 Prozent auf, während der Durchschnitt für Bayern bei 6,2 Prozent liegt. Demnach fand auf dem Wohnungsmarkt in Coburg ein Wachstum von deutlichen 28,1 Prozent statt, wohingegen Bamberg ein Wachstum von 21,5 Prozent verzeichnete. Auf den Plätzen folgen Forchheim mit 15,5 Prozent und Bayreuth mit einer Umsatzsteigerung von vier Prozent. In den restlichen Regionen ist hingegen ein Rückgang zu vermerken. In Unterfranken ist die Lage auf dem Immobilienmarkt ebenfalls schlechter als im Norden: hier sind die Preise lediglich um 2,2 Prozent gestiegen.

Große regionale Unterschiede
Die Preisunterschiede sind allerdings regional stark unterschiedlich: In weniger begehrten Wohnlagen sind Einfamilienhäuser bereits ab 15.000 Euro erhältlich, während in Top-Lagen Coburgs bereits bis zu 600.000 verlangt werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage und dem geringen Angebot in Ballungsräumen weichen Investoren vermehrt auf gut angebundene Standorte im Umland aus. Dies trifft vor allem auf Mittelfranken zu, wo sich mit der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen das zweitstärkste Wirtschaftszentrum Bayerns befindet. Hier ist vor allem die Nachfrage besonders hoch: So sind die Kaufpreise für das Nürnberger Land im letzten Jahr um 12 Prozent gestiegen und erreichen schon fast das Niveau Nürnbergs. Die Mieten sind hingegen um etwa 20 Prozent günstiger als in der Stadt.

Erlangen bleibt sowohl bei den Kauf- als auch bei den Mietobjekten mit Abstand die teuerste Stadt der Metropolregion. Auch Fürth, lange eine günstige Alternative zu Nürnberg, legt bei den Preisen deutlich zu. Die Mieten sind binnen eines Jahres um 17 Prozent, die Kaufpreise um 12 Prozent gestiegen.

Insgesamt bleiben die Immobilienpreise in Franken günstiger als im restlichen Bayern, wobei besonders in Oberfranken ein starker Preisanstieg zu verzeichnen ist, der Experten wie dem Vorstandschef der Bausparkasse LBS Franz Wirnhier zufolge nach noch einige Zeit anhalten wird. Von einem Überangebot oder einen Immobilienblase sei Bayern noch weit entfernt, betont Paul Fraunholz, Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH, in der Pressekonferenz anlässlich des Immobilienmarktberichts. Insbesondere in den regionalen Ober- und Mittelzentren sei demnach eine zunehmende Wohnungsnot zu verzeichnen, was sich negativ auf die Preise auswirkt. Wer sich für den Wohnungs- oder Hauskauf entscheidet, sollte schnell handeln.
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