• Kosten für Solaranlage ab 1.600 Euro pro Kilowattpeak, Speicher ab 1.200 Euro je kWh 
  • Nullsteuersatz spielt dir bei Anschaffung in die Karten - diese Ersparnis ist möglich
  • Kosten-Nutzen-Check: Eigenverbrauch vs. Einspeisung, PV mit oder Speicher
  • PV-Fachbetriebe mit freien Kapazitäten - weshalb der Preisvergleich von Solaranlagen-Portal.com* so beliebt ist

Die Gründe für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage können vielfältig sein: Ob es der Wunsch ist, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, das Bedürfnis nach mehr Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen oder die Vorstellung, mit der eigenen Solaranlage Geld zu verdienen. Es kann auch ein bisschen von allem sein.

Solaranlage mit Speicher: Überblick zu Kosten, Größe, Rendite, Förderungen 

Die Motivation ist das eine, doch was kostet eine Photovoltaikanlage eigentlich – und wann du die Kosten für die Solaranlage wieder eingespielt hast. Die Antworten liefern wir dir in diesem Artikel:

Außerdem beantworten wir folgende Fragestellungen:

Tipp aus der Service-Redaktion: Vergleichen lohnt sich bei Solaranlagen einmal mehr. Ob es der Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis oder die schnellste Installation sein soll - der Online-Dienstleister DAA betreibt unter anderem das Solaranlagen-Portal.com und bietet seinen mehr als 50.000 monatlichen Nutzern einen kostenlosen PV-Angebotsvergleich*. DAA stellt für dich unverbindlich Kontakt zu PV-Betrieben mit freien Kapazitäten her. Am Ende des Artikels stellen wir den Service ausführlich vor.

Preise für PV-Anlagen - Kleine Anlagen ab 7.600 Euro

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage (PV) richten sich nach deren Leistung und werden in Kilowattpeak (kWp) bemessen. Wenn du eine PV-Anlage anschaffen möchtest, liegt der Preis für ein Kilowattpeak aktuell durchschnittlich bei rund 1.400 Euro. Wichtig ist dabei aber, dass der Preis pro Kilowattstunde von der Größe der Solaranlage abhängig ist:

  • So kostet eine Anlage mit 4 kWp brutto etwa 1.900 Euro pro kWp, eine Anlage mit 8 kWp aber nur noch 1.630 Euro pro kWp. 
  • Die kleinere Anlage hat einen Gesamtanschaffungspreis von etwa 7.600 Euro, die größere PV kostet 13.040 Euro.
  • Die Umsatzsteuerbefreiung ab 1.1.2023 ist hier noch nicht berücksichtigt, weiter unten rechnen wir die Ersparnis vor. 

Genaue Angaben zu Preisen, vor allem unter Berücksichtigung von Einzelfällen und Qualitätsunterschieden, kann immer nur der PV-Fachbetrieb, der die Anlage anbietet. Die hier genannten Summen dienen lediglich als grobe Richtwerte.

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Preise für Stromspeicher - Autarkie bis zu 80 % möglich

Mit einem richtig dimensionierten Stromspeicher kannst du deutlich mehr von deinem selbst erzeugten Strom verbrauchen, nämlich etwa 60 bis 80 Prozent. Bei der im Beispiel angeführten kleineren 4 kWp-Anlage kannst du also mit einem Speicher etwa 2.800 kWh für den Eigenverbrauch verwenden, was mehr Autarkie bedeutet. Ein E-Auto ist also abgedeckt und du kannst noch 1.000 kWh im Haushalt nutzen. Außerdem kannst du den Strom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.

Doch wie groß sollte der Stromspeicher ausfallen und was kostet dieser? Die Speichergröße beziehungsweise Kapazität wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Als Faustformel gilt, dass ein optimal dimensionierte Speicher eine Kilowattstunde Speicherkapazität pro Kilowattpeak Solarleistung haben sollte. 

Für eine Solaranlage mit 4 kWp sollte der passende Speicher also eine Kapazität von 4 kWh haben. Doch wie schlägt sich der Kauf eines Speichers auf die Anschaffungskosten nieder? Bei einem Speicher wird der Preis je Kilowattstunde Kapazität bemessen. Und ebenso wie bei der Photovoltaikanlage gilt: Je mehr, desto günstiger (hier kannst du kostenlos PV-Angebote in unterschiedlichen Dimensionen anfordern*):

  • Speicher bis 5 kWh kosten brutto etwa 1.750 Euro je kWh
  • Speicher mit 5 bis 10 kWh kosten etwa 1.350 Euro je kWh
  • Speicher mit 10 bis 200 kWh kosten etwa 1.200 Euro je kWh

Förderungen für Solaranlagen mit Speicher - Mehrwertsteuer-Geschenk ab 01.01.2023

Die wichtigste Förderung für Photovoltaikanlagen ist die Einspeisevergütung. Seit dem 30. Juli 2022 beträgt sie für Anlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kWp 8,6 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom. Für Volleinspeisung gibt es Zuschläge. Weitere Optionen sind der Förderkredit KfW 270 oder eine indirekte Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Hinzu kommen verschiedene Förderungen durch die Bundesländer in Form von Zuschüssen. 

Außerdem macht die Ampelregierung den Kauf einer eigenen PV ab 2023 besonders attraktiv: Nun entfällt die Umsatzsteuer auf Lieferung, Erwerb, Einfuhr und Installation von Solaranlagen - komplett! Auch auf entsprechende Komponenten wie Wechselrichter oder Speicher wird dann keine Umsatzsteuer mehr erhoben und du bekommst deine PV zum Nettopreis. Zudem werden die Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen von der Einkommensteuer befreit (Anlagen bis 30 Kilowattpeak), dies gilt rückwirkend zum 1.1.2022. In unserem Artikel liest du alle Steuererleichterungen im Detail nach.

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Preise für Solaranlage ab 2023: So viel Ersparnis bringt die Steuererleichterung

Da du für deine Anlage mit 4 kWp einen Speicher mit 4 kWh benötigst, zahlst du für diesen in diesem Beispiel also etwa 7.000 Euro. Für deine Photovoltaikanlage mit passendem Stromspeicher zahlst du in der Anschaffung also insgesamt 7.600 Euro (Anlage) plus 7.000 Euro (Speicher) - also insgesamt 14.600 Euro inkl. Steuer

In den oben genannten Rechenbeispielen sparst du mit dem staatlichen Umsatzsteuer-Geschenk rund 1.200 Euro nur für die PV bzw. 2.300 Euro für PV mit Speicher. Unterm Strich zahlst du also für die 4 kWp-Anlage nur noch 6.400 Euro, für die gleiche Anlage mit Speicher nur noch 12.300 Euro.

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Optimale Größe deiner PV-Anlage: Auf den Verbrauch kommt es an

Welche Größe beziehungsweise Leistung angebracht ist, hängt von deinem voraussichtlichen Bedarf ab. Dazu muss man wissen, dass pro Kilowattpeak in etwa 1.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt werden können. Ein Beispiel: Vier Personen in einem Einfamilienhaus haben einen Stromverbrauch von durchschnittlich 4.000 kWh im Jahr. Nun könnte man denken, dass diese einfach mit einer Anlagengröße von 4 kWp gedeckt werden - die nach der oben genannten Rechnung mit Anschaffungskosten von etwa 7.600 Euro verbunden ist. 

Ganz so einfach ist es aber nicht: Denn ohne Stromspeicher lassen sich nur etwa 30 Prozent des auf dem eigenen Dach erzeugten Solarstroms auch selbst verbrauchen – das ginge zum Beispiel für Beleuchtung, Haushaltsgeräte oder elektronische Unterhaltungsgeräte. Das sind dann etwa 1.200 kWh. Es müssen also noch 2.800 kWh Strom zugekauft werden, die Autarkiegrad ist also gering: Bei einem aktuellen Strompreis von rund 50 Cent pro Kilowattstunde kommen dabei nochmal jährliche Kosten von 1.400 Euro auf den Haushalt zu.

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Dimensionierung deiner PV-Anlage: Bedarfsermittlung durch Handwerksbetrieb

Vielleicht soll aber von den nutzbaren 1.200 kWh auch noch ein Elektroauto geladen werden? Laut dem Vergleichsportal Verivox verbraucht ein durchschnittliches E-Auto ca. 15 kWh auf 100 km. Fährst du im Jahr 12.000 Kilometer, so benötigst du allein zum Laden des Elektroautos jährlich 1.800 kWh. Mit deiner Solarausbeute aus einer 4-kWh-Anlage ohne Speicher kannst du also noch nicht einmal das Laden deines E-Autos abdecken. Du müsstest also weiteren Strom zukaufen. 

Sich allein am Stromverbrauch des Haushalts zu orientieren, genügt also nicht, um die passende Größe und somit realistische Kosten für die eigene Photovoltaikanlage zu bestimmen. Denn möglicherweise soll außerdem mit dem selbst erzeugten Strom auch ein Elektroauto geladen oder ein Stromspeicher gefüllt werden, um z. B. nachts eine Wärmepumpe zu betreiben. Rat bieten Fachleute aus dem Handwerk, die eine fachkundige Bedarfsanalyse für dich durchführen. 

Unterstützung für die richtige Dimensionierung deiner PV-Anlage erhältst du bei DAA. Denn mit der Hilfe des kostenlosen Services auf Solaranlagen-Portal.com* kannst du unverbindlich Kontakt zu bis zu fünf Fachbetrieben, die in deiner Region tätig sind, knüpfen.

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Kosten-Nutzen-Rechnung für Solaranlage über 20 Jahre: Ohne vs. mit Speicher

Nun stellt sich die Frage, ob sich diese beispielhaften 7.600 Euro nur für die 4 kWp-Anlage bzw. 14.600 Euro für die gleiche Anlage mit 4 kWh-Speicher unterm Strich amortisieren - können die Anschaffungskosten wieder eingespielt werden und wenn ja, nach welcher Zeit? Zugrunde liegen 20 Jahre, da dies die EEG-Förderungsdauer einer Photovoltaikanlage ist.

1. Rechenbeispiel: PV ohne Speicher

Die Anlage erzeugt pro Jahr 4.000 kWh, also 80.000 kWh in 20 Jahren. Die Stromgestehungskosten (Kosten für die Umwandlung der erzeugten Energie in elektrischen Strom) liegen bei 8 Cent pro Kilowattstunde, betragen also insgesamt 6.400 Euro über die gesamte Laufzeit. 

Szenario 1 ist, du verbrauchst 30 Prozent selbst, also insgesamt 24.000 kWh und speist den Rest, also 56.000 kWh ein. Dafür erhältst du die Überschussvergütung in Höhe von 8,6 Cent pro Kilowattstunde. Das macht nach 20 Jahren eine Summe von 4.826 Euro. 

Da du 24.000 kWh selbst verbrauchst und wir von 50 Cent je Kilowattstunde ausgehen, sparst du in 20 Jahren rund 12.000 Euro an Stromkosten ein.

Unterm Strich machst du mit diesem Szenario ein Plus: 

  • 12.000 Euro eingesparte Stromkosten
  • + 4.826 Euro Einspeisevergütung
  • - 6.400 Euro Stromgestehungskosten
  • = 10.426 Euro
  • abzgl. 6.400 Euro für Anschaffung der PV 
  • = 4.026 Euro

Wenn du deine Anlage ohne Speicher in einer Kombination aus Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung über 20 Jahre betreibst, machst du laut dieser Beispielrechnung ab 2023 über 4.000 Euro Plus

Szenario 2 ist der Betrieb mit Volleinspeisung. Du speist über die gesamte Dauer den kompletten Solarertrag von 80.000 kWh ein. Du erhältst als Volleinspeiser 13,4 Cent pro kWh über die EEG. Du verdienst also in 20 Jahren 10.720 Euro.

  • 0 Euro eingesparte Stromkosten
  • + 10.720 Euro Einspeisevergütung
  • - 6.400 Euro Stromgestehungskosten
  • = 4.320 Euro
  • abzgl. 6.400 Euro für Anschaffung der PV
  • = -2.080 Euro

Betreibst du deine 4 kWp-Anlage über die ganzen 20 Jahre als Volleinspeiser, so rechnet sie sich nicht. Du machst in dieser Beispielrechnung ein Minus von über 2.000 Euro.

Zur Solaranlage mit Hilfe von Online-Portalen - diese Erfahrungen haben Google-Nutzer gemacht:


Tipp
: Im EEG 2023 kannst du jährlich zwischen Volleinspeisung und Überschusseinspeisung wechseln. Über das Online-Portal Solaranlagen-Portal.com kannst du unverbindlich den Kontakt zu bis zu fünf Betrieben anfragen*, die dich bei Planung und Berechnung des passenden PV-Modells unterstützen. Denn Experten sind letztlich immer die Fachbetriebe!

Strom selbst produzieren: Hier PV mit oder ohne Speicher anfragen*

2. Rechenbeispiel: Solaranlage mit Speicher

Möchtest du deine Photovoltaikanlage mit höherem Eigenverbrauch und daher mit Speicher betreiben, ist das Modell der Volleinspeisung nicht möglich. Hier kommt also nur ein Szenario zur Anwendung. 

In diesem Beispiel nehmen wir an, dass du mit dem Speicher 70 Prozent der erzeugten 80.000 kWh selbst verbrauchst, also 56.000 Kilowattstunden. Damit sparst du Stromkosten in Höhe von 28.000 Euro ein. Die übrigen 24.000 kWh speist du für 8,6 Cent pro Kilowattstunde ein und erhältst dafür in 20 Jahren 2.064 Euro.

Hier machst du einen satten Gewinn: 

  • 28.000 Euro eingesparte Stromkosten
  • + 2.064 Euro Einspeisevergütung
  • - 6.400 Euro Stromgestehungskosten
  • = 23.664 Euro
  • abzgl. 12.300 Euro für Anschaffung der PV
  • = 11.364 Euro

Da du für PV-Anlage und Speicher in diesem Beispiel und durch den Wegfall der Umsatzsteuer nur noch rund 12.000 Euro bezahlt hast, machst du laut dieser Beispielrechnung letztlich ein Plus von über 11.000 Euro. Ein Stromspeicher und damit einhergehend ein höherer Eigenverbrauch machen sich also definitiv bezahlt.

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Fazit: Hoher Eigenverbrauch zahlt sich aus, Speicher bedarfsabhängig, PV-Vergleich leicht gemacht

Das Ergebnis lautet in diesem Rechenbeispiel also, dass sich die Kombination aus einer Photovoltaikanlage mit Speicher, auf lange Sicht betrachtet, am besten rentiert. Mit steigenden Strompreisen lohnt sich zudem der Eigenverbrauch mehr und mehr. Finde mithilfe von Solaranlagen-Portal.com passende Betriebe*, die in deiner Region aktiv sind und freie Kapazitäten haben, um dich bei der Kalkulation und Installation deiner PV-Anlage zu unterstützen.

DAA unterstützt dich auf Solaranlagen-Portal.com dabei, kostenfrei für dein Anliegen geeignete Fachbetriebe, die in deiner Region aktiv sind, zu finden. So funktioniert der Service der DAA – Schritt für Schritt:

  • Fülle als erstes kostenfrei das Kontaktformular* aus, das dauert nur wenige Minuten. Damit liegen DAA die Eckdaten vor, um passende Betriebe zu finden, die freie Kapazitäten haben.
  • Um offene Fragen zu klären, wirst du ggf. nach der Abgabe deiner Anfrage von einem DAA-Mitarbeiter angerufen.
  • Auf Basis deiner Informationen und nach deiner ausdrücklichen Einwilligung startet DAA daraufhin sofort eine Abfrage bei den passenden Betrieben mit freien Kapazitäten, die in deiner Region aktiv sind.
  • Hat DAA passende Fachbetriebe mit freien Kapazitäten gefunden, melden diese sich bei dir direkt, um z. B. einen Beratungs- oder Vororttermin für die Angebotserstellung zu vereinbaren.

Da du von DAA unverbindlich Kontakt zu bis zu fünf Unternehmen erhältst, kannst du zum einen eine umfangreiche Beratung in Anspruch nehmen und zum anderen ganz einfach die verschiedenen Angebote für Solaranlagen vergleichen. So hast du die Möglichkeit, das beste und günstigste Angebot zur Installation deiner Anlage zu erhalten.

Anbietervergleich für PV durch DAA - diese Vorteile gibt es: 

  • regional tätige Fachbetriebe
  • Service ist kostenlos & unverbindlich
  • bis zu 5 Angebote aus deiner Umgebung
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Entwicklung der Anfrage für PV-Anlagen nach Größe

Laut der DAA ist die gewünschte Größe für Anlagen in den letzten Jahren gestiegen. Das zeigt eine Auswertung der etwa 50.000 monatlichen Anfragen auf den Portalen von DAA:

Photovoltaikanfragen nach Nutzfläche | Grafik: DAA

Auffallend ist der deutlich Anstieg bei den Anfragen nach Photovoltaikanlagen über 100 bis 150 qm ab Mai 2022. Der Trend scheint demnach zu größeren Anlagen mit mehr Solarausbeute zu gehen, beispielsweise um ein E-Auto bequem und kostengünstig von zu Haus zu laden. 

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Hier Anfrage für Photovoltaik über DAA stellen: 

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