• Mehrwertsteuerbefreiung bei Anschaffung seit 1.1.2023: Bundestag beschließt steuerliche Erleichterungen für PV
  • Das kostet PV im Komplettpaket: Steuer-Vorteil bringt satte Ersparnis bei 10 kWp-Anlagen mit Speicher
  • Preis-Check mit DAA: Angebote bei Fachbetrieben mit freien Kapazitäten anfragen*

Die Entwicklung des Interesses an grünen Energien wie Photovoltaik (PV) beobachten - das hat sich die DAA zur Aufgabe gemacht. Der Online-Dienstleister aus Hamburg erhält auf seinen Portalen rund um regenerative Energietechnik und Sanierung monatlich bis zu 50.000 Anfragen von Interessenten - beispielsweise über Solaranlagen-Portal.com*. Nicht nur im aktuellen Zeitraum, sondern auch in einer Langzeit-Auswertung zeigt sich: Das Interesse an erneuerbaren Energiesystemen steigt stetig an, während fossil betriebene Systeme immer weniger gefragt sind.

Die Änderungen im Steuergesetz bringen viele finanzielle Vorteile beim Erwerb und Betrieb einer eigenen Solaranlage. So sparst im neuen Jahr die 19 Prozent Umsatzsteuer bei der Anschaffung (weiter unten im Artikel rechnen wir vor, welche Ersparnis dies bei einer PV-Anlage im Komplettpaket bedeutet). Außerdem werden Erträge aus dem Betrieb von der Steuer befreit, dies sogar rückwirkend zum 1.1.2022. 

Kosten für Solaranlage: Beispiel zu Eigenverbrauch & Einspeisung ins Netz

Du möchtest dir eine PV-Anlage anschaffen, um sich mit selbst erzeugtem Solarstrom unabhängiger von steigenden Preisen zu machen? Dann ist natürlich zuerst der Anschaffungspreis für die PV-Anlage interessant! Die Kosten einer Photovoltaikanlage werden in Kosten pro Kilowattpeak (kWp) angegeben. Dabei sinken die Kosten pro Kilowattpeak, je größer die Anlage ist. Einen Preisvergleich kannst du mit wenigen Klicks über Solaranlagen-Portal.com* anfragen.  

Welchen Nutzen eine Photovoltaikanlage bringt - ein Rechenbeispiel: 

  • Gut zu wissen: Mit einem Kilowattpeak Leistung erzeugt deine PV etwa 950 bis 1.200 Kilowattstunden Strom pro Jahr.
  • Zum Vergleich: Eine vierköpfige Familie braucht im Jahr etwa 4.000 kWh Strom. 
  • Rechenbeispiel: Eine Anlage mit 8 kWp erzeugt etwa 8.000 kWh Strom pro Jahr. Ohne Speicher ist etwa ein Drittel, also rund 2.600 kWh, nutzbar. Das bedeutet bei etwa 40 Cent pro kWh aus dem Netz eine Ersparnis von etwa 1.040 Euro im Jahr.
  • Die verbleibenden 5.400 kWh werden ins Netz eingespeist. Seit 30. Juli 2022 werden 8,6 Cent pro kWh vergütet, insgesamt also etwa 465 Euro.
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Bis zu 80 % Autarkie mit Solarstromspeicher

Für einen möglichst hohen Ertrag deiner Solaranlage ist der Nutzen eines Speichers unbestritten: Während PV-Besitzer ohne Speicher nur etwa 30 Prozent ihres selbst erzeugten Stroms auch selbst verbrauchen können, sind es mit Speicher etwa 70 bis 80 Prozent (mehr dazu unten in unserem FAQ). Bei Netzstrompreisen von etwa 50 bis 60 Cent pro Kilowattstunde (Verivox, Stand Januar 2023) wird schnell klar, dass sich der höhere Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom rechnet.

Wie auch bei PV und Solarthermie wächst die Nachfrage nach Solarspeichern jährlich – der absolute Peak lag aber bereits im Jahr 2021. Hier kann eine naheliegende Erklärung eine Anpassung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sein: Seit Juli 2021 werden Speicher mit der BEG auf Antrag indirekt mitgefördert, was den Peak im Sommer 2021 erklärt. 

Solaranlagen-Kauf 2023: Umsatzsteuer entfällt -  Erträge von Einkommenssteuer befreit

Lange wurden die weitreichenden Steuererleichterungen für Photovoltaikanlagen diskutiert, seit Anfang des Jahres sind diese Fakt. Seit Jahresanfang entfällt die Umsatzsteuer bei Kauf, Lieferung und Installation von Solaranlagen und Speichersystemen (mit Zubehör). Der Bundesrat hat das entsprechende Jahressteuergesetz kurz vor dem Jahreswechsel durchgewunken. 

Das Gesetzespaket enthält drei wesentliche Änderungen für die Photovoltaik:

  • Bei der Umsatzsteuer wird ein neuer Steuersatz von null Prozent eingeführt, der eine Anschaffung ohne Mehrwertsteuer ermöglicht.
  • Die Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen werden von der Einkommensteuer befreit, dies gilt rückwirkend zum 1.1.2022
  • Die Einkommenssteuererklärung darf von Lohnsteuerhilfevereinen erstellt werden, auch wenn der Betreiber von der Einkommenssteuerbefreiung betroffen ist

Somit werden Einnahmen aus der Einspeisung von überschüssigem Strom ins öffentliche Netz nicht mehr besteuert. Die Steuerbefreiung gilt bis zu einer Bruttonennleistung von 30 kWp (Kilowattpeak) für Einfamilienhäuser, bei Mehrfamilienhäusern sind es 15 kWp pro Wohn- oder Gewerbeeinheit. Die Mehrwertsteuer beim Kauf entfällt wie beschrieben komplett - das freut deinen Geldbeutel und ganz besonders die Umwelt (hier kostenlos bis zu 3 Angebote für Solaranlage 2023 anfragen*). Oder nutze gleich das Anfrageformular am Ende des Artikels.

Zur Solaranlage mit Hilfe von Online-Portalen - diese Erfahrungen haben Google-Nutzer gemacht:

Kosten für Solaranlage im Komplettpaket: 2022 vs. 2023 (neues Steuergesetz)

Du spielst mit dem Gedanken, dich mit einer Photovoltaikanlage unabhängig von steigenden Strompreisen zu machen. So viel Geld kostet eine entsprechende Lösung. 

Anschaffungskosten für PV: Das musstest du bisher für 10 kWp-Anlage investieren (ohne Speicher)

Doch was kostet mich eine PV-Anlage im Komplettpaket - also inkl. Stromspeicher - bisher? Solaranlagen ohne Speicher werden derzeit für durchschnittlich 1.400 Euro pro Kilowattpeak (kWp) angeboten. Hier gilt: Je größer die Anlage, desto günstiger der Preis pro kWp. Eine 10 kWp-Anlage kostet am Markt zwischen 15.000 und 18.000 Euro inkl. Steuer. Doch wie groß sollte der dazugehörige Stromspeicher ausfallen und was kostet dieser?

Die Speichergröße bzw. Kapazität wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Als Faustformel gilt, dass ein optimal dimensionierte Speicher eine Kilowattstunde Speicherkapazität pro Kilowattpeak Solarleistung haben sollte. In diesem Beispiel sollte die Anlage mit 10 kWp also mit einem Stromspeicher mit 10 kWh ausgestattet sein.

Hier Preise vergleichen & Angebote einholen*

Anschaffungskosten für PV im Komplettpaket: Das musstest du bisher in 10 kWp mit Speicher investieren

Die Kosten für eine Solaranlage richten sich nach deren Leistung und werden in Kilowattpeak (kWp) bemessen. Wenn du eine PV-Anlage anschaffen möchtest, geht es bei ca. 1.200 Euro pro  Kilowattpeak los. Wichtig ist dabei aber, dass der Preis pro Kilowattstunde von der Größe der Solaranlage abhängig ist:

  • Anlage mit 4 kWp etwa 1.900 Euro pro kWp
  • Anlage mit 8 kWp etwa 1.650 Euro pro kWp
  • Anlage mit 10 kWp etwa 1.500 Euro pro kWp

Wie wie gelernt haben, sollte ein optimal dimensionierte Speicher eine Kilowattstunde Speicherkapazität pro Kilowattpeak Solarleistung haben. Doch wie schlägt sich der Kauf eines Speichers auf die Anschaffungskosten nieder? Bei einem Speicher wird der Preis je Kilowattstunde Kapazität bemessen. Und ebenso wie bei der PV-Anlage gilt: Je mehr, desto günstiger. Zur Orientierung: 

  • Speicher bis 5 kWh kosten brutto etwa 1.750 Euro je kWh
  • Speicher mit 5 bis 10 kWh kosten etwa 1.400 Euro je kWh
  • Speicher mit 10 bis 200 kWh kosten etwa 1.200 Euro je kWh

Investitionskosten für PV im Komplettpaket: Steuer-Nulltarif bringt ab 2023 bis zu 5.000 Euro Ersparnis

Da du für die eingangs erwähnte Anlage mit 10 kWp einen Speicher mit 10 kWh benötigst, zahlst du zwischen 12.000 und 14.000 Euro für diesen. Die Anschaffungskosten für eine 10 kWp-Anlage inkl. Speicher liegen somit bei rund 27.000 bis 32.000 Euro (inkl. Steuer). Mit der Mehrwertsteuerbefreiung sparst du hier zwischen 4.500 und 5.000 Euro, womit die Anschaffung eines Komplettpakets nur noch mit 22.500 bis 27.000 Euro zu Buche schlägt - ein echter Preisrutsch! 

Wichtig: Genaue Angaben zu Preisen und Konditionen kann immer nur der PV-Fachbetrieb, der die Anlage anbietet, geben - insbesondere unter Berücksichtigung von Einzelfällen, regionalen Gegebenheiten und Qualitätsunterschieden. Die hier genannten Werte dienen lediglich als grobe Richtwerte. 

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Preisvergleich für PV-Anlagen: So findest du faire Komplettpakete vom regionalen Fachbetrieb

DAA unterstützt dich über Solaranlagen-Portal.com* dabei, kostenfrei für deinen Bedarf geeignete Handwerksunternehmen aus deiner Region zu finden. Mithilfe des Services kannst du beispielsweise auch Preise für Komplettpakete (mit Stromspeicher) vergleichen.

Wie funktioniert der Service der DAA GmbH - hier eine Schritt-für-Schritt-Erklärung: 

  1. Fülle als erstes das Anfrageformular aus*, das dauert nur wenige Minuten. Der Service ist für dich kostenlos.
  2. Damit liegen der DAA die Eckdaten vor, um passende Betriebe aus deiner Region zu finden, die freie Kapazitäten haben.
  3. Um offene Fragen zu klären, werden Interessenten ggf. nach ihrer Anfrage von einem DAA-Mitarbeiter kontaktiert.
  4. Auf Basis der Informationen und nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung startet DAA daraufhin sofort eine Abfrage bei den passenden Betrieben mit freien Kapazitäten, die in deiner Region aktiv sind.
  5. Hat Solaranlagen-Portal.com (DAA) passende Handwerksbetriebe mit freien Kapazitäten gefunden, melden diese sich direkt bei dir, um z. B. einen Beratungs- oder Vororttermin für die Angebotserstellung zu vereinbaren.
  6. So kommst du an bis zu 5 Angebote aus deiner Umgebung und kannst Preise sowie Leistungen miteinander vergleichen (beispielsweise PV mit vs. ohne Batteriespeicher).

Mit Solaranlagen-Portal.com schnell & einfach zur PV-Anlage - diese Erfahrungen haben Google-Nutzer gemacht:


Da du von DAA unverbindlich Kontakt zu bis zu fünf Handwerksunternehmen erhältst, kannst du zum einen umfangreiche Beratung in Anspruch nehmen und zum anderen ganz einfach die verschiedenen Angebote vergleichen. So hast du die Möglichkeit, das beste und günstigste Angebot zur Installation deiner Anlage zu erhalten.

Anbietervergleich: Hier bis zu 5 Angebote einholen*

Staatliche Förderungen: Diese Möglichkeiten gibt es

Der Staat entlastet dich bei den Anschaffungskosten für deine Photovoltaikanlage. Folgende Fördermöglichkeiten gibt es:

  1. Photovoltaik: Indirekte Förderung durch das EEG ("Erneuerbare-Energien-Gesetz") / Einspeisevergütung. Das EEG 2023 gilt in Teilen bereits seit Juli 2022. Es sieht eine höhere Einspeisevergütung vor und den Entfall der Abgabe auf den Eigenverbrauch. 
  2. Photovoltaik: EEG-Förderung "Marktprämie" für Strom ausgeförderter Ü20-Anlagen/Post-EEG-Anlagen. Achtung: Wer die EEG-Förderung in Anspruch nimmt, hat keinen Anspruch mehr auf die BEG-Förderung
  3. Photovoltaik und Speicher: KfW-Kredit "KfW 270"
  4. Photovoltaik: Mieterstrom
  5. PV indirekt, Solarthermie direkt als Einzelmaßnahme: BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude)
  6. Speicher, Photovoltaik: Regionale Förderungen der Bundesländer
  7. Neu ab 2023: Umsatzsteuerbefreiung bei Kauf, Lieferung und Installation von Solaranlagen und Speichersystemen. 
Du möchtest mehr erfahren über Fördermöglichkeiten für deine PV-Anlage? Das könnte dich auch interessieren:
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Solaranlage auf dem Dach: Nachfrage ungebremst 

Eine Auswertung der Anfragen in den letzten fünf Jahren zeigt, dass Photovoltaik, Solarthermie und Speicher zunehmend an Beliebtheit gewinnen. Einen auffallend großen Sprung nach oben machen Photovoltaik und Solarthermie seit dem Herbst 2021 – als die Energiepreise stark zu steigen begannen. Es wird klar: Verbraucher reagieren auf hohe Kosten und suchen nach Alternativen – die in Form erneuerbarer Energien bei der Strom- und Wärmeversorgung naheliegend sind. Tipp: Besonders PV-Lösungen mit Stromspeicher sind hoch im Kurs, weiter unten im Artikel kannst du einen Anbietervergleich für Photovoltaik über die DAA starten  (bis zu 5 regionale Angebote)

Photovoltaik wird seit 2017 immer stärker nachgefragt. Im Vergleich der jeweils stärksten Monate der Jahre zeigt sich ein stetiger Anstieg. Doch ab Oktober 2021 wird klar: Jetzt ist etwas anders! Und zwar erhöhten sich seitdem die Energiepreise drastisch, laut dem Statistischen Bundesamt um 6,6 Prozent. Das war der beste Grund für Hausbesitzer, sich unabhängiger von den hohen Strompreisen zu machen – infolgedessen machte die Nachfrage einen großen Sprung! 



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Über den Partner: Preisvergleich mit Solaranlagen-Portal.com

DAA ist einer der größten deutschen Online-Dienstleister und Portalbetreiber für regenerative Energietechnik und ist auf Anfragen zu den Themen Photovoltaik, Heiztechnik, Sanierung und Energieeffizienz spezialisiert. Zu den bekanntesten Vergleichsportalen zählt Solaranlagen-Portal.com* - hier kannst du kostenlos bis zu fünf Angebote von regionalen PV-Fachbetrieben anfragen.

DAA bildet die Schnittstelle zwischen lokalen Fachbetrieben und Hausbesitzern, die im Internet nach Angeboten für Handwerksleistungen und Sanierungsmaßnahmen suchen. Monatlich wertet DAA den Bedarf nach Solar- und Heizungssystemen aus und veröffentlicht Einblicke in den Markt.

Anbietervergleich über DAA - die Vorteile für dich: 

  • Service ist kostenlos & unverbindlich
  • bis zu 5 Angebote aus deiner Umgebung
  • mit wenigen Klicks zur Beratung
  • viele regional tätige Fachbetriebe
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Das könnte dich auch interessieren: 

Strom selbst erzeugen dank PV: Häufige Fragen & Antworten (FAQ)

Q: Wo kaufe ich eine Photovoltaikanlage?
A: Wir empfehlen den Kauf der PV-Anlage über einen Solarfachbetrieb. Dieser kann auch eine Einschätzung abgeben, ob das Dach geeignet ist. DAA hilft dir dabei, mehrere Fachbetriebe aus deiner Nähe zum Vergleich zu finden.

Q: Wie groß muss eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus sein?
A: Grundsätzlich gilt: Die PV-Anlage sollte immer so groß wie möglich sein – vor allem angesichts steigender Strompreise. Für Familien mit mindestens vier Personen sollte die Solaranlage 10 oder mehr Kilowattpeak haben.

Q: Kann ich mit meiner eigenen PV meinen kompletten Stromverbrauch decken?
A: In Zusammenhang mit Solaranlagen wird oft vom s. g. Autarkiegrad gesprochen: Er drückt aus, wie viel des eigenen Stromverbrauchs durch die PV-Anlage gedeckt wird. Ohne Stromspeicher ist der Autarkiegrad noch relativ gering und ein großer Teil des produzierten Stroms wird gegen Vergütung (EEG) ins öffentliche Netz eingespeist. Mit Stromspeicher sind Autarkiegrade von 70 bis 80 % möglich. So müssen Haushalte oft nur noch 20 bis 30 % des benötigten Stroms zukaufen – und können diese Kosten durch die Einnahmen aus der Einspeisevergütung zu einem Großteil decken.

Q: Wann macht sich eine PV-Anlage bezahlt?
A: In der Regel hat eine Solaranlage eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren. Die Anschaffungskosten amortisieren sich bei einer PV-Anlage mit Speicher nach circa 10 bis 12 Jahren, ohne Speicher bereits nach 5 bis 7 Jahren.  

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