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Solaranlage kaufen: Das sind die Vor- und Nachteile - Anbieter im Überblick

Mit einer eigenen Solaranlage kannst du nicht nur etwas zum Klimaschutz beitragen, sondern auch Geld verdienen. In diesem Artikel erfährst du die Vor- und Nachteile verschiedener Anbieter.
 
Der Kauf einer Solaranlage will gut überlegt sein. Das Internetportal efahrer.com hat verschiedene Anbieter getestet.
Der Kauf einer Solaranlage will gut überlegt sein. Das Internetportal efahrer.com hat verschiedene Anbieter getestet. Foto: Zolar GmbH
  • Wieviele private Solaranlagen gibt es in Deutschand?
  • Wer hat die Anbieter von Photovoltaikanagen getestet?
  • Wie wurde getestet?
  • Weche Vor- und Nachteile haben die einzenen Anbieter?

Solarenergie zählt zu den Hoffnungsträgern zum Erreichen der Klimaziele. Der World Wide Fund For Nature (WWF) geht in einer Studie davon aus, dass Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf nur 2,5 Prozent der Fläche Deutschlands notwendig sind, um die Energiewende zu schaffen. Dächer, auch die privater Häuser, bieten dabei viel Potential. Laut einer Analyse des Bonner Beratungsunternehmens EUPD Research verfügen bereits 1,3 Millionen von den gut 16 Millionen Ein- und Zweifamilenhäuser in Deutschland über eine PV-Anlage. 89 Prozent der Gebäude sind ungenutzt. Für die Hausbesitzer, die sich mit dem Gedanken spielen, selbst Solarenergie zu erzeugen, hat efahrer.com, das gemeinsame Elektromobilitätsportal von Chip und Focus Online, PV-Anbieter getestet.

So wurden die Solaranlagen getestet

Laut efahrer.com werden vor allem private Aufdach-Photovoltaikanlagen immer beliebter. Private Solarstromerzeuger leisten nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. In der Regel amortisieren sich die Anlagen nach wenigen Jahren und werfen finanzielle Gewinne ab. Denn die Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz wird vergütet

Um an einer PV-Anlage Interessierte die Kaufentscheidung zu erleichtern, hat efahrer.com unabhängige und neutrale Tests durch geführt. Die Bewertung beruht laut dem Internetportal auf mehreren Informationssäulen.

Dabei haben Experten zum einen Vertragsdetails und Online-Konfiguratoren verglichen. Zum anderen wurden die Ergebnisse von Warentest-Organisationen in Europa und Deutschland einbezogen. In der dritten Säule haben die Autoren Verbraucher-Feedbacks erfasst und analysiert, sowohl direkte Produktbewertungen als auch umfangreiche schriftliche Rückmeldungen.

Die Anbieter im Überblick

Wir haben die wichtigsten Fakten aus dem efahrer.com-Testbericht zusammengefasst:

  • Zolar: Das Berliner Unternehmen hat einen eigenen Online-Konfigurator entwickelt. Die Installation der PV-Analgen übernehmen hauseigene Technikteams oder regionale Partner. Plus: keine Anfangsinvestition notwendig, individuelle und markenunabhängige Solaranlagen-Konfiguration; Nachteil: spricht besonders internetaffine Kunden an
  • DZ-4: Der Hamburger Anbieter, der zum baden-württembergischen Energieversorger EnBW gehört, hat sich auf die Vermietung von Solaranlagen spezialisiert. Plus: keine Investitionskosten und fixer Mietpreis, günstige monatliche Kosten, Bau, Versicherung und Wartung inklusive; Nachteil: lange Vertragslaufzeit
  • Klarsolar: Der noch relativ junge Marktplayer aus Leimen bietet sowohl den Kauf als auch die Miete von Solaranlagen an. Auch bei diesem Anbieter kann man seine Anlage mithilfe eines Online-Konfigurators planen. Plus: Marken- und ortsunabhängige Beratung, Festpreisgarantie, bis zu zehn Jahren Gewährleistung und bis zu zwei Jahre Versicherung inklusive; Nachteil: spricht eher internetaffine Kunden an
  • Yello Solar: Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Anbieter ein Schwesternunternehmen von Yello Strom und gehört somit wie DZ-4 auch zu EnBw. Yello Solar verpachtet PV-Anlagen. Plus: kostenlose Reparatur, Wartung und Austausch von defekten Komponenten, keine Investitionskosten, fixe Mietraten; Nachteile: lange Vertragslaufzeit, keine Kauf- oder Finanzierungsmöglichkeit 
  • Aroundhome: Das Unternehmen tritt als Vermittler von Solaranlagen auf. Das Ziel der Berliner ist, Online-Kunden mit Offline-Fachfirmen zusammenzubringen, "um das beste Ergebnis zu erreichen". Plus: Vermittlung von Miet-Solaranlagen, gebrauchten Solaranlagen, Solarziegel, Online-Konfigurator; Nachteil: nur Vermittlung, kein Anbieter
  • Enpal: Das Berliner Unternehmen ist laut efahrer.com der größte Vermieter von Solaranlagen. Plus: keine Investitionskosten, Online-Konfigurator, günstige monatliche Kosten; Nachteile: lange Vertragslaufzeit, nur Miete
  • E.ON: Mithilfe des Solarrechners auf der Website lässt sich ein Angebot auf Basis der eingetragenen Daten erstellen. Die Beratung erfolgt durch lokale Experten. Plus: Installation einer Solaranlage plus Ladestation möglich, günstige Konditionen, kurze Vertragslaufzeit; Nachteile: keine Mietoption, einmalige Investitionskosten fällig
  • Entega: Der Darmstädter Ökostrom-Anbieter ist eine Tochter der HEAG Holding AG und vermietet bereits seit 1999 Solarenergieanlagen. Plus: Schnelle Planung und Installation, keine Anfangsinvestitionskosten, kurze Vertragslaufzeit; Nachteil: keine markenunabhängige Beratung

Das Unternehmen Naturstrom wird zwar in dem Testbericht noch angeführt, ist aber laut Update von efahrer.com zwischenzeitlich aus dem Geschäft rund um Aufdach-Solaranlagen ausgestiegen. Man wolle sich neben dem Kerngeschäft, also der Belieferung mit nachhaltiger Energie sowie dem Bau von Wind- und Solarparks, verstärkt auf Sektorenkopplungs-Lösungen, konzentrieren, zitiert das Internetportal das Unternehmen. Bestandskunden werden weiterhin betreut. Den kompletten Test kannst du hier lesen.

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