Franken
Das moderne Bad

Smart Home im Badezimmer

Eiskalte Badezimmer am Morgen gehören der Geschichte an, denn die Smart Home-Technologie bringt einige bequeme Vorteile mit sich.
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Smart mirror concept
Foto: Fotolia

Smart Home sorgt im Alltag für viele kleine Erleichterungen und Annehmlichkeiten – nun hält das Konzept auch Einzug ins Badezimmer. Neben intelligenten Servicefunktionen begeistern innovative Designs.  Während sich im weltweiten Umsatzvergleich noch die USA an der Spitze befindet, ist der Trend auch in Deutschland angekommen. Das Interesse steigt stetig, schließlich gilt Smart Home heute bereits als Standard von morgen.

Rundum wohlfühlen

Richtig eingesetzt, stellen die neuen Technologien eine große Bereicherung im Alltag dar: Das kalte Badezimmer ist beispielsweise für viele eine große Hürde am Morgen – mit smarter Technologie ist das Problem jedoch Geschichte. Dank intelligenter Heizkörperthermostate kann man seinen persönlichen Vorlieben entsprechend festlegen, wann und mit welcher Power die Heizung laufen soll. Statt am Abend vorher den Heizkörper aufzudrehen, kann man  also Strom sparen, indem man die Heizung programmiert, von 6 bis 7 Uhr zu laufen – und es frühmorgens kuschlig warm haben.

Aber nicht nur die Heizungstemperatur lässt sich steuern, auch im Duschbereich punkten einige Smart Tools: Mit einer Warm-Up Funktion stellt sich die Dusche zu Beginn auf die eingespeicherte Wunschtemperatur ein und der Wasserfluss stoppt wieder, sobald die Temperatur erreicht ist. Tritt man nun unter die Dusche, startet sie automatisch und sofort wohltemperiert. Zum Shampoonieren der Haare gibt es selbstverständlich die passende Pausenfunktion.

Und auch für die Badewanne gibt es praktische Hilfen. Mit der Smart Water Technologie lässt sich per Knopfdruck ganz genau die Temperatur einstellen. Die Lieblings-Wassertemperatur kann gespeichert und auch die Füllhöhe kann vorab festgelegt werden, um Überlaufen zu vermeiden und so zusätzlichen Schutz zu bieten.

Das passende Ambiente

Licht wirkt sich nachweislich auf das Wohlbefinden aus. Gut, dass man nebst Temperatur auch die Beleuchtung im Badezimmer nach Lust und Laune steuern kann. Intelligente Lampen sorgen dabei nicht nur für verschiedene Farbtöne und Nuancen, sondern können sogar verschiedene Modi abspielen, wie einen romantischen Sonnenaufgang oder eine entspannende Abenddämmerung. Lichtschalter müssen dafür nicht mehr umgelegt werden: Die Beleuchtung lässt sich entweder zeitlich steuern  oder mit Bewegungssensoren verknüpfen. So geht jedes Mal beim Betreten des Raums automatisch das Licht an. Apropos Bewegungsmelder: Dasselbe kann auch für die passende musikalische Untermalung genutzt werden. Ist im Smart Home ein Musiksystem integriert, lässt es sich so programmieren, dass der Lieblingssong beim Betreten des Bads automatisch zu spielen beginnt. Wem das noch nicht reicht, der verknüpft das Ganze mit speziellen Bademöbeln mit Frontbeleuchtung. Per App kann die Beleuchtung nämlich durch frei skalierbare Leuchtintervalle die Lieblingsmusik optisch passend synchronisieren.

Der Spiegel zeigt das Wetter an

„Spieglein, Spieglein an der Wand“ könnte es schon bald in vielen deutschen Bädern heißen, denn die ersten Hightech-Spiegel, die mit ihren Besitzern kommunizieren, sind bereits auf dem Markt. Ob Nachrichten oder Wetterbericht anzeigen, das Licht oder die Musikanlage steuern – der schlaue Spiegel soll im Alltag helfen und bereits beim Zähneputzen passend auf den Tag vorbereiten. Natürlich kann der  smarte Spiegel auch einfach ein Spiegel sein.

Mehr Hygiene und Sicherheit

Neben dem Wohlfühlfaktor spielen Hygiene und Sicherheit eine große Rolle. Berührungslose Armaturen, die man meist aus dem öffentlichen Raum kennt, sind hygienisch und wassersparend zugleich. Was bei Wasserhähnen äußerst praktisch ist, kann natürlich auch bei der Toilettenspülung genutzt werden: Bei der berührungslosen Drückerplatte kann neben Farbe oder elegantem Spiegelglasfinish zusätzlich die Farbe des LED-Streifens gewählt werden. Luxus pur!

Was die Sicherheit im Bad angeht, reicht das Angebot von einem eingebauten Verbrüh-Schutz, der die Wassertemperatur entsprechend reguliert, bis zu Warnsystemen bei Wasseraustritt und einer intelligenten Belüftung, die Schimmel und Energieverlust vermeiden soll.

Laura Krug

 



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