Spätestens wenn man auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung ist, werden Begriffe genannt, die man bis dahin vielleicht schon einmal gehört hat, jedoch deren Sinn nicht kennt. Hier ein kleines Eigenheim-Lexikon.
 

Rund um Wohnung und Haus

Altbau: In der Regel bezeichnet man ein Haus als Altbau, wenn dieses vor dem zweiten Weltkrieg erbaut worden ist. Jedoch wird der Begriff auch dann verwendet, wenn beispielsweise ein neues Haus (Neubau) an der Stelle eines noch bestehenden Hauses (Altbau) gebaut werden soll.

Maisonette-Wohnung: Bei dieser Wohnungsart werden beispielsweise zwei oder mehrere Geschosse durch eine Treppe verbunden, wodurch sich die gemietete Wohnung in einem Mietshaus dann über zwei (oder mehr) Etagen erstreckt.

Penthouse: Dieser Ausdruck bezeichnet sozusagen das Haus bzw. die Wohnung auf einem mehrgeschossigen Haus. Es ist frei stehend und oft von einer umlaufenden Terrasse umgeben. Die Dachterrasse gehört somit zum Penthouse.

Tiefparterre/Souterrain: Dies bezeichnet das Kellergeschoss, in dem sich eine Wohnung befindet. Auf der Straßenseite können ein Teil der Fenster ersichtlich sein, ist aber nicht nötig. Auch wenn die Wohnung von der Straßenseite aus unterirdisch liegt, so verläuft diese ebenerdig zur Gartenseite hin.  
Einliegerwohnung: Leute vermieten innerhalb ihres Privathauses eine Wohnung, die dann als Einliegerwohnung bezeichnet wird.

Apartment: Dieser Begriff wird unterschiedlich eingesetzt. Er bezeichnet sowohl eine kleine Wohnung, als auch eine Wohnung mit einer gehobenen Ausstattung.

Loft: Ehemalige Fabrik- oder Industriegebäude, das nun als Wohnraum genutzt wird. Der typische Charakter liegt darin, dass die Wohnung somit meist aus einem einzigen Raum besteht und somit alle Bereiche wie Küche, Arbeitsraum, Wohn- und Schlafzimmer in sich vereint.

 

Stoffe

Chiffon: Dieser Stoff ist aus Seide und durchsichtig. Verwendet wird er sowohl für Kleidung als auch für Vorhänge.

Canvas: Wird nicht nur bei Converse-Sneakers verwendet. Auch Taschen werden beispielsweise aus diesem Material, das aus Baumwolle, Leinen oder Hanf besteht, hergestellt. Kein Wunder, dass dieser englische Begriff im Deutschen Segel(tuch) und Leinwand bedeutet.

Damast: Der Begriff bezeichnet eine bestimmte Technik, mit der verschiedene Stoffmaterialien bearbeitet werden können (bspw. Leinen oder Seide).

Jacquard: Das ist ein Stoff, der aus unterschiedlichen Materialien wie Wolle oder Seide sein kann und in den aufwändige Muster gewebt sind. Benannt ist diese Stoffart nach Joseph Jacquard, der Anfang des 19. Jahrhunderts einen Webstuhl erfand, durch den es möglich war, diese Stoffe mit dem aufwändigen Muster herzustellen.

 

Möbel

Rattan: Dieses Material wird für Körbe und Möbel wie Sessel, also Flechtmöbel, verwendet und stammt von Rattanpalmen.

Paneel: Das Paneel ist eine Holztäfelung, die beispielsweise eine Wand schmückt.
Hartfaserplatten: Aus diesen Platten lassen sich nicht nur Rückwände von Schränken machen, sondern auch andere Möbelstücke. Die Platten sind aus Stroh- oder Holzfasern. Ein Vorteil ist die Biegsamkeit der Platten, die es behandelt und unbehandelt im Baumarkt gibt.

Biomöbel: Als Biomöbel bezeichnet man Einrichtungsgegenstände, die aus Holz hergestellt werden, bei deren Wachstum kein Beschleuniger oder andere chemische Mittel eingesetzt wurden und es auch nicht mit solchen behandelt wird. Den chemischen Lacken werden die natürlichen vorgezogen. Das Holz kommt aus heimischen Wäldern und wird forstnah bearbeitet, wodurch längere Transportwege entfallen, was sich ebenfalls positiv auf das Holz auswirkt.