Die Zeiten des weißen Einerleis sind längst vorbei: Die eigenen vier Wände werden heute mit Kreativität und Mut zur Farbe gestaltet. Entscheidend ist allein der persönliche Geschmack, in der großen Vielfalt an Trends findet jeder den Stil, der zur eigenen Einrichtung passt. Besonders vielseitig sind Putze, die neben ihrer optischen Wirkung zugleich mit ihrem haptischen Eindruck punkten. Strukturierte Wandoberflächen fügen dem Spiel mit Farben und Flächen eine dritte Dimension hinzu und sind auch vom Heimwerker mit etwas Geschick einfach zu realisieren.


Modische Akzente setzen

Bei einer guten Vorbereitung und einer sorgfältigen Ausführung ist die Do-it-yourself-Putzwand kaum von Profiarbeit zu unterscheiden - zumal die Möglichkeiten immer abwechslungsreicher werden. Neben den gängigen, einfarbigen Materialien gibt es heute Putze, die mit einem edlen Metall-Look oder einer verwitterten sogenannten Rost-Optik besonders modische Akzente setzen. "Charakter ist wieder voll im Trend. Mit den aktuellen Trendstrukturen stehen noch mehr Wege offen, Wänden ein persönliches Gesicht zu verleihen", unterstreicht Interieur-Designerin Eva Brenner, bekannt aus der RTL-II-Serie "Zuhause im Glück".
Die Einrichtungsexpertin nennt drei aktuelle Trends: So stehe etwa Edelmetall beim Interieur-Design hoch im Kurs. "Zur Auswahl stehen Gold, Blassgold oder Silber. Sie alle geben Räumen ein exklusives Ambiente mit schimmerndem Glanz", betont Brenner. Der zweite Trend erinnert eher an Industriearchitektur - mit Rosttönen in edler Gestalt. Dies verleiht Wänden in nur zwei Arbeitsgängen den warmen Effekt von schön gealtertem Eisen.


Edle Feinputzoptik

Trend Nummer drei für attraktive Strukturen an der Wand geht in die klassische Richtung: Eine Feinputzoptik in zarter Körnung schafft im Handumdrehen die Kulisse für gemütliche Wohnräume. Puristen bleiben beim reinen Weiß der Strukturfarbe, Farbfreunde lassen mit der Feinputzoptik zusätzlich eine Trendfarbe bei sich einziehen. Dazu genügt ein einmaliges Überstreichen. djd