Steinbach am Wald
Sanierung

Spaß für Groß und Klein

Die Sanierung des Freizeit- und Tourismuszentrums in Steinbach am Wald ist fast abgeschlossen - Schwimmbad und Gastronomie haben bereits geöffnet.
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Das "GenerationenBad" ist ein Erlebnis für Besucher jeden Alters.
Das "GenerationenBad" ist ein Erlebnis für Besucher jeden Alters.
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Die Sanierung des Freizeit- und Tourismuszentrums in Steinbach am Wald schreitet seiner Vollendung entgegen. Das Schwimmbad und die Gastronomie haben bereits geöffnet.
Das "GenerationenBad" ist ein Erlebnis für Besucher jeden Alters. Die großzügig verglaste Schwimmhalle mit heller Holzverkleidung erzeugt eine Wohlfühlatmosphäre. Für die Kleinsten gibt es im neuen Wellness- und Familienbad ein Kinderbecken (ca. 32°C) mit Elefantenrutsche, wasserspritzender Robbe und Schiffchenkanal. Zudem lädt eine Wärmebank zum Verweilen ein, und die Familienfreundlichkeit wird mit einem Babywickeltisch und extra Kinder-Toilettensitz verdeutlicht.
Die Großen finden im effektvoll beleuchteten Edelstahlbecken (ca. 28°C) Wasserattraktionen mit Nackenschwall, Luftsprudelplatte und Massagedüsen. Auch sportbegeisterte Besucher können im Mehrzweckbecken, mit einer Beckengröße von 16 2/3 auf 8 Metern und einer Tiefe von 90 bis 135 Zentimetern, ihre Bahnen ziehen.
Die zwei Dampfkammern und der großzügige Ruhebereich im Beckenumfeld eignen sich besonders zur Entspannung. Das Dampfbad "Frankenwald" wird abwechselnd mit den Emulsionen Kräuter, Eukalyptus und Citrus-Orange angereichert, das "Sole-Dampfbad" mit "Totes Meer Sole", welche besonders reich an Magnesium-Salzen ist.
Im Sommer lässt sich eine Seite des Schwimmbereichs öffnen, um direkt auf die Liegewiese zu gelangen.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Die neue Pächterin Dunja Wittmann bietet in der "FichtenStube" fränkische Küche mit verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten. Daneben sind im "GlasBistro" kleinere Snacks, wie Brotzeitplatten oder Burger, erhältlich. Eine reichhaltige Getränke-, Kaffee- und Kuchenauswahl runden das kulinarische Angebot ab. Die Eis-Theke verführt zudem zu einem genüsslichen Ausklang. Bowlingfreunde kommen im "SchieferStollen" voll auf ihre Kosten.
Ein "Riesenaufwand" "Es war alles ein Riesenaufwand", zieht Bürgermeister Thomas Löffler ein Resümee. Ursprünglich sollte das Freizeit- und Tourismuszentrum schon Ende 2016 fertiggestellt werden. Danach hoffte man, im Frühjahr 2017 die Freizeiteinrichtung eröffnen zu können. Aber, so Löffler, aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der damit verbundenen Bauhochjunktur sei es nicht immer einfach, ausführende Firmen und Handwerker zu finden. Teilweise hätten die Handwerker allerdings auch ihre Aufträge nicht planmäßig durchführen können, da das dafür benötigte Material zu spät geliefert worden sei.
Die Arbeiten gehen weiter Mit der Gestaltung der Außenanlagen soll in diesem Jahr begonnen werden. Die Planungen dafür sind bald abgeschlossen. Entstehen sollen laut Auskunft des Bürgermeisters im Außenbereich zwei Spielplätze für kleinere und größere Kinder. Der Kleinkind-Spielplatz soll vom Biergarten aus einsehbar sein. Weiterhin soll ein Kur- und Erholungspark im Gebäudeumfeld zur Erholung beitragen. Dort sollen Themenbereiche zu Schiefer, Glas und Holz entstehen. Das Freizeitzentrum soll auch im Rahmen eines Rundwegs in den Rennsteigwanderweg mit eingebunden werden. Im ersten Stock des Freizeitzentrums, welcher sehr anspruchsvoll gestaltet wird, sollen in den nächsten Monaten Info- und Schautafeln Wissenswertes über die gesamte Region vermitteln. "Geschaffen wird eine Dauerausstellung über den Frankenwald", so der Bürgermeister. Es gibt einen Überblick über Sehenswürdigkeiten, Produkte, Veranstaltungen, kulturelle Angebote, Geschichte, über Land und Leute. Dazu wird das Obergeschoss mit moderner medialer Technik ausgestattet. Für Thomas Löffler steht fest, dass das neue Freizeit- und Tourismuszentrum in unmittelbarer Nähe des Rennsteigs, welches zudem mit freiem WLAN ausgestattet ist, einen großen touristischen Stellenwert in der Region einnehmen wird. Nicht zuletzt deshalb konnten sich die Steinbacher bereits vor drei Jahren über einen Zuschuss in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro seitens der Regierung von Oberfranken freuen. Inzwischen gab und gibt es auch weitere Fördermittel. Insgesamt werden knapp sieben Millionen Euro in diese Einrichtung investiert. Verbunden ist das Freizeit- und Tourismuszentrum mit der von der Joachim- Wiegand-Sportstiftung erstellten Rennsteighalle, die vor drei Jahren ihrer Bestimmung übergeben wurde."Mit dem Gesamtprojekt verbessert sich natürlich auch die Lebensqualität für die Menschen vor Ort, vor allem für unsere Familien und auch die Attraktivität der heimischen Firmen für potenzielle Facharbeiter steigt erheblich", freut sich der Bürgermeister.

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