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Gestaltungsideen fürs Bad

Klein, aber oho!

Auch kleine Badezimmer lassen sich in eine Wohlfühloase verwandeln.
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Foto: Fotolia/Photographee.eu
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Klein, schmal und manchmal sogar fensterlos: Das klingt nicht gerade nach einem Wellnesstempel. Kleine Badezimmer werden oft etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei kann man auch aus einem kleinen Raum eine wunderschöne Oase zaubern.

Die meisten kleinen Bäder verfügen nicht über eine Badewanne. Möchte man dennoch eine Wanne integrieren, so sollte man dafür auf bestimmte Formen zurückgreifen. Es eignen sich zum Beispiel Eckbadewannen oder asymmetrische Formen. Bei den asymmetrischen Modellen wird die Wanne im Fußbereich immer schmaler. Das schadet dem Komfort nicht, sorgt aber dafür, dass der Fußbereich vor der Badezimmertür platziert werden kann und diese sich noch problemlos öffnen lässt. Außerdem gibt es extra tiefe Badewannen, die eine geringere Länge als gewöhnliche Modelle aufweisen. Diese eignen sich zwar nur zum Baden im Sitzen, sparen aber Platz.

Auch bei Duschen gibt es verschiedene Möglichkeiten. So sind fünfeckige Duschwannen, bei denen die vordere Ecke durch eine Schräge ersetzt wird, besonders praktisch, da sie Platz sparen und außerdem keine Ecke vorhanden ist, an der man sich beim Vorbeigehen stoßen könnte. Besonders toll sind ebenerdige Duschen, bei denen man die Duschtüren nach innen einklappen kann, wenn sie nicht gebraucht werden. Generell sollte man in kleinen Bädern immer transparente Duschtüren und keine undurchsichtigen Duschvorhänge verwenden. Das macht den Raum heller und lässt ihn optisch größer wirken.

Größe vortäuschen

Damit der kleine Raum zumindest optisch größer erscheint, sollte man vorrangig helle Farben für die Wände und Fliesen verwenden. Besonders Farbtöne wie Beige, ein helles Grau oder Weiß eignen sich gut. Außerdem sollten Wände und Fliesen in gleichen oder zumindest ähnlichen Farben gehalten sein. Harte Übergänge und zu starke Kontraste sind zu vermeiden, damit das Bad ruhiger und größer wirkt. Möglichst große Fliesen vergrößern optisch zusätzlich, da die Fläche durch weniger Fugen ruhiger wirkt.

Damit das Bad geräumiger wirkt, sollte man außerdem so viele hängende Elemente wie möglich einsetzen. Das bedeutet, dass man schwebende Schränke nutzen sollte, die an der Wand befestigt werden. Dadurch wird optische Weite erzeugt. Man sollte den Boden generell so frei wie möglich halten und Kleinigkeiten wie zum Beispiel eine Personenwaage nicht einfach auf dem Boden abstellen.

Ordnung ist die halbe Miete

In kleinen Räumen fällt Unordnung besonders schnell auf. Auch wenn man natürlich im ganzen Haus auf Ordnung achten sollte, ist diese in einem kleinen Badezimmer besonders wichtig. Daher sollte man wenn möglich Schränke und Regale verwenden, die sich mit einer Tür verschließen lassen. Offene Regalsysteme wirken oft unruhig und lassen in kleinen Räumen schnell den Eindruck von Chaos entstehen. Besonders im Badezimmer hat man jedoch oft trotz geschlossener Schränke noch unzählige Tuben, Tiegel und andere Kleinigkeiten herumfliegen. Um dieses potenzielle Chaos zu bändigen, sollte man sich schöne Boxen und Schalen anschaffen, in denen man Kleinteile verstauen kann. Um Schmuck dekorativ und ordentlich aufzubewahren und ganz nebenbei verknotete Kettenbündel zu vermeiden, gibt es hübsche Schmuckbäume.

Der letzte Feinschliff

Um das Gesamtbild des kleinen Bades abzurunden, kann man verschiedene Deko-Elemente einsetzen. Aber Achtung: weniger ist mehr. Man sollte die Deko nur sehr dosiert einsetzen und kleine Räume keinesfalls überladen. Wichtig ist außerdem, dass die Teile ins Farbkonzept des Raumes passen, um allzu starke Kontraste zu vermeiden.

Besonders schön ist es, wenn Deko-Elemente auch einen praktischen Nutzen haben. Eine Holzleiter beispielsweise, die man an der Wand befestigt, sieht nicht nur schön aus, sondern bietet gleichzeitig die Möglichkeit, Handtücher darauf aufzubewahren und zu trocknen. Auch ein Flakon eines Parfüms oder ein Duschgel können, wenn sie richtig platziert und in Szene gesetzt werden, eine schöne Deko sein, ohne den Raum mit unnötigen Dingen zu füllen.

Anna Traut

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