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Sicherheitstechnik

Flexibel und sicher

Elektronische Zutrittssysteme bieten ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit.
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Foto: Fotolia/michaelheim
Foto: Fotolia/michaelheim

Elektronische Zutrittssysteme bieten besonderen Schutz und Komfort für die eigenen vier Wände. Eine beliebte Option ist dabei das Smartphone. Dafür wird innen an der Tür ein Bluetooth-Funkmodul auf dem Schließzylinder angebracht. Das Modul ist von außen nicht sichtbar. Wird dann über ein gekoppeltes Smartphone per Bluetooth ein Befehl zum Öffnen des Schlosses gegeben, sorgt ein Stellmotor dafür, dass sich der Schließzylinder bewegt und somit das Schloss geöffnet wird. In der Regel muss kein manueller Befehl ins Smartphone eingetippt werden, sondern das Türschloss öffnet sich von allein, sobald sich das Smartphone in einer voreingestellten Distanz befindet.

Hat man sein Smartphone einmal nicht dabei, dann ist das kein Problem. Im Normalfall kann man das Schloss auch weiterhin manuell mit einem Schlüssel öffnen. Auch in puncto Gefahr durch Hackerangriffe muss man sich keine Sorgen machen. Das System ist durch einen digitalen Verschlüsselungscode gesichert, der sich selbstständig regelmäßig erneuert. Sollte das Handy verloren gehen, kann man es für die Tür sperren lassen, sodass sich niemand unbefugt Zutritt zum Haus verschaffen kann.

Die Zutrittskontrolle kann auch für mehrere Smartphones eingerichtet werden, sodass sie von der ganzen Familie genutzt werden kann. Besonders praktisch ist auch die Funktion, mit der man bestimmten Smartphones nur zu bestimmten Zeiten den Zutritt gewähren kann. So lässt sich zum Beispiel einstellen, dass die Haushaltshilfe immer mittwochs Zutritt zum Haus hat, an den anderen Tagen jedoch nicht. Neben dem Öffnen der Tür lassen sich in ein solches System auch weitere praktische Funktionen integrieren. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass im Winter automatisch die Heizung in bestimmten Räumen angeht oder dass eine SMS verschickt wird, sobald die Kinder aus der Schule wieder zuhause angekommen sind.

Biometrische Zutrittssysteme

Nicht nur das Smartphone, sondern auch biometrische Merkmale wie der Fingerabdruck, die Handfläche oder verschiedene Gesichtsmerkmale können zur Zutrittskontrolle genutzt werden. Besonders praktisch ist da bei, dass man nicht erst nach dem Handy oder Schlüssel kramen muss, sondern auch vollbepackt ganz einfach ins Haus gelangt.

Am häufigsten wird dafür der Fingerabdruck genutzt. Dabei kann man je nach Bedarf Fingerabdrücke hinzufügen oder anderen die Rechte entziehen, sodass das System flexibel bleibt. Neben Smartphone und biometrischen Merkmalen eignen sich außerdem auch Zahlencodes oder Chipkarten für eine elektronische Zutrittssicherung.

Die wesentlichen Vorteile der elektronischen Zutrittssysteme liegen auf der Hand: Man kann die Zugriffsrechte individuell anpassen und das System mit verschiedenen Smart-Home-Funktionen koppeln. Außerdem wird so verhindert, dass bei einem Verlust eines Schlüssels alle Schlösser am Haus ausgetauscht werden müssen.

Betriebliche Nutzung

Neben einer privaten Nutzung lohnt sich ein solches System besonders für Firmen, die den Zutritt ihrer Mitarbeiter ins Gebäude regeln wollen. Es bietet die Möglichkeit, verschiedene Zutrittsprofile zu erstellen und wenn nötig zu sperren und liefert jederzeit einen Überblick über alle Zutrittsberechtigten. Darüber hinaus lassen sich die Zutrittssysteme mit weiteren nützlichen Funktionen, wie zum Beispiel einem Zeiterfassungssystem, verbinden.

Anna Traut

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