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WM 2018: Kurz vorm Tor und das Bild stockt - was sollte ich vor Anpfiff noch mal checken?

Am 14. Juni ist Anpfiff: Das erste Match der Fußball-WM startet in Russland. Ein guter Grund zu überprüfen, ob Fernseher, Beamer und Klangausstattung so fit sind wie die Spieler. Auf diese Tipps sollten Sie bevor es losgeht achten:
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Am 14. Juni geht die Fußball-WM 2018 in Russland los. Ein guter Grund vorher noch mal Fernseher, Beam,er und Klangausstattung zu überprüfen. Foto:  Harald Tittel, dpa
Am 14. Juni geht die Fußball-WM 2018 in Russland los. Ein guter Grund vorher noch mal Fernseher, Beam,er und Klangausstattung zu überprüfen. Foto: Harald Tittel, dpa

Entspannt zurücklehnen, ein kühles Getränk in Griffweite und sich mit Freunden auf den Spielstart freuen - so sieht für Zuschauer zu Hause der perfekte WM-Start aus. Dumm nur, wenn das Bild zu dunkel ist oder der Fußball im Flug verwischt. Zum Glück lässt sich da einiges machen.

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Tageslichtbilder: Zu dunkel wirken die Bilder vom TV oder Beamer, sobald allzu helles Tagelicht im Raum die Kontraste ausbleicht. Noch heftiger macht sich dies im Freien bemerkbar. Dann heißt es, die Lichtreserven der Bildmaschinen anzuzapfen. Fernseher und Beamer sind oft auf "Film"- oder "Kino"-Modus gestellt. Im Bedienungsmenü unter den Bildeinstellungen finden sich weitere Modi wie "Brillant" oder "Tageslicht". Mit ihnen gibt es mehr Licht und mehr Farbe.

 

 

 



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Der Fußballmodus: Einzelne Modelle bieten einen "Sport"- oder "Fußball"-Modus, der zur WM Käufer locken soll. Herbert Bisges, Fachmann bei der Zeitschrift "HiFi Test", hält hiervon nicht allzu viel: "Der Begriff suggeriert eine Optimierung, die es nicht gibt."

 

 

 

 

 

 

 

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HD, Full-HD oder mehr? Der Bezahlsender Sky überträgt 25 der WM-Begegnungen in Ultra High Definition (UHD, 3840 zu 2160 Pixel). Schärfer geht es aktuell nicht. Auf allen anderen Kanälen gibt es Full HD (1920 zu 1080 Pixel) oder HD (1280 zu 720 Pixel), wobei die öffentlich-rechtlichen Sender alle Spiele zeigen. Wer einen Neukauf erwägt, liegt mit UHD-TVs in jedem Fall richtig. Sie beherrschen die neue Kontrasttechnik High Dynamic Range (HDR), die viel Schirmhelligkeit erfordert. Doch auch TVs und Beamer, die über kein HDR verfügen, können durchaus mit genügend Helligkeit aufwarten. Unter den TVs siegen im Vergleich der Helligkeit LCD-Schirme gegenüber den teureren OLEDs. Bei Projektoren empfehle sich eine Leuchtkraft um 3000 Lumen, sagt Ulrike Kuhlmann von der Fachzeitschrift "c't".

Die passende Leinwand: Beamer benötigen als Mitspieler eine Leinwand. Eine Alternative: "Ein günstiges, blickdichtes 30-Euro-Verdunklungsrollo, wie man es für Fenster verwendet, hat bei uns bei unseren Tests zu brauchbaren Ergebnissen geführt", erklärt Kuhlmann. Für optimierte Leinwände könne man sonst locker so viel ausgeben wie für Beamer. Wichtig: "Den Bereich um die Leinwand muss man immer abdunkeln, etwa mit einer hervorstehenden Umrahmung der Projektionsfläche. Schatten unter Bäumen allein reicht nicht aus."

 

 

 


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Langsamer als der Ball: Wenn der Ball im Flug verschwindet oder sehr unscharf wird, liegt das oft an betagter Technik. Ältere und günstigere Modelle bauen die Bildfolgen zu langsam auf, um den schnellen Bewegungen folgen zu können. Zuweilen ruckelt das Bild dann auch heftig. Besser klappt das bei etwas höherwertigen TV- und Beamer-Modellen ab etwa 1000 Euro, die schneller schalten. Herbert Bisges ergänzt: "Teurere Marken-UHD-TVs besitzen in der Regel schaltschnelle 100-Hertz-Schirme." Diese seien in der Bewegungsdarstellung genauer als die übliche Geräte, die mit 50 Bilder pro Sekunde nur den halben Wert erreichen.

Das Warten auf das Tor: Ein Ärgernis für Fans ist die unterschiedliche Signalgeschwindigkeit. Am frühesten jubeln Sat-Kunden über das Tor, hat die "c't" ermittelt. DVB-T 2 HD kommt im ZDF 2,5 Sekunden später an (ARD: 4,5). Im Digitalkabel sind es rund 6 Sekunden. Beim Internetempfang kann es bis zu rund 50 Sekunden dauern - da erfährt man eher durch die Nachbarn vom Treffer. Schneller soll es laut "c't" beim Streaming-Dienst "waipu.tv" gehen. Ein neues Programm mit geringer Latenz liegt nach ersten Messungen nur 2,5 Sekunden hinter Digital-Satellitenempfang.

 

 



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