• Bienensterben: Funkwellen können für Bienen tödlich sein
  • Insekten-Sterben: Varroa-Milbe aus Asien rafft ganze Bienenvölker dahin
  • Honigbienen sind vom Mensch geschaffene Nutztiere, keine Wildtiere

Seit wir wissen, dass die Bienen und die vielen anderen Insekten an Nahrungsmangel leiden, pflanzen wir fleißig und gut gemeint deutlich mehr Blumen und achten beim Erwerb auf insektenfreundliche Blühpflanzen. Wir kaufen Blumensaaten und Insektenhotels. Aber leider ist es mit diesen unterstützenden Hilfemaßnahmen für die Bienen nicht getan, denn das, was für die Bienen ebenso tödlich ist, bauen wir gleichzeitig immer weiter aus: unsere Handynetze mit den dazugehörigen Funkwellen. Und als wäre das schon nicht genug, gibt es noch die aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe. Diese setzt vor allem die Honigbienen unter Druck. Die Honigbiene ist ein von Menschenhand gezüchtetes Nutztier und hat nichts mit unseren eigentlichen Wildbienen zu tun. Die vermehrte Zucht der Honigbiene schadet wiederum unseren Wildbienen, weil der Nahrungsdruck dadurch noch viel größer für sie wird.

Die Ursachen für das Insekten-Sterben: Funkwellen werfen Bienen aus der Bahn

Deutlich zu wenig Aufmerksamkeit schenkte man bislang den Funkwellen, die beispielsweise von unseren Handys ausgehen. Diese sind unter anderem für das Bienensterben verantwortlich. Spüren Bienen Funkwellen, reagieren sie mit starken Stressreaktionen, zum Beispiel mit bis zu zehn Mal lauterem Summen.

Auch eine erhöhte Aggressivität lässt sich bei Bienen feststellen, die mit Funkwellen konfrontiert werden. Bienen kommunizieren über den sogenannten Schwänzeltanz. Über diesen Tanz tauschen sie beispielsweise Wege zu Nahrungsquellen oder Fluglinien zurück zum Bienenstock aus. Die Frequenzen, die sie während dem Schwänzeltanz an die anderen Bienen senden, liegen zwischen 180 und 250 Hz (Hertz). Unsere Handyfrequenz liegt bei 217 Hz.

Somit liegt diese genau in der Wahrnehmungs- und Kommunikationsfrequenz der Bienen. Ihre Kommunikation wird durch unsere Handy-Funkwellen massiv gestört. So finden die Bienen beispielsweise nicht mehr ihren Nachhauseweg oder den Eingang in den Bienenstock. Sie irren orientierungslos umher und sterben irgendwann an Erschöpfung. Das geplante, neue Mobilfunknetz 5G wird die Bienen schätzungsweise noch mehr unter Druck setzen. Handystrahlen wirken übrigens auf alle Zellen aller Lebewesen. Wie sie bei uns Menschen zellverändernd wirken, ist noch nicht geklärt, aber es gibt Indizien.

Bienensterben: Die Varroa-Milbe aus Asien rottet ganze Bienenvölker aus

Die eingeschleppte asiatische Varroa-Milbe ist ein Brutparasit, die sich in der verdeckelten Brut im Bienenstock vermehrt. Die Bienenlarven werden angesaugt und haben dadurch eine extrem schlechte Lebenserwartung. Auf erwachsenen Bienen ernährt sich die parasitische Milbe vor allem von dem Fettgewebe der Bienen. Die Lebenserwartung der Bienen wird dadurch deutlich verkürzt.

Von der Varroa-Milbe befallene Honigbienen zeigen eine sehr schlechte Lernleistung und Orientierungslosigkeit, so dass sie oft nach dem Ausflug gar nicht mehr in den Bienenstock zurückkehren und zügig sterben. Das Hauptsterben der Bienen durch die Varroa-Milbe findet meistens im Herbst oder der Winterzeit statt.

Vermutlich ist die Varroa-Milbe mittlerweile weltweit verbreitet, außer in Australien und der Antarktis. Die Verschleppung erfolgte mit der Versendung von Bienenvölkern oder deren Königinnen. In anderen europäischen Ländern gilt die Bienenseuche mittlerweile als meldepflichtig, in Deutschland nicht. Derweil arbeiten Forscher an resistenten Bienenvölkern.

Das Bienenbuch bei Amazon ansehen
Artikel enthält Affiliate Links
*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.