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"Supermond" 2021: Himmelsphänomen schon im Mai wieder zu sehen

Der "Supermond" ist 2021 gleich dreimal am Himmel zu bestaunen - so auch im Mai. Wir erklären, was hinter dem Phänomen steckt und wann genau wir es beobachten können.
 
  • "Pinker Mond" war am Dienstag (27. April 2021) zu sehen
  • Vollmond wird dieses Mal auch "Supermond" genannt
  • Dieses Phänomen tritt 2021 mehrfach auf - auch wieder im Mai

"Supermond" im Jahr 2021: Der größte Vollmond des Jahres ist 2021 gleich mehrfach für uns sichtbar. Umgangssprachlich wird von einem "Supermond" gesprochen - und im April sogar vom "pinken Mond". Was hat es damit auf sich? Tatsächlich befindet sich der Mond an diesem Tag besonders nahe an der Erde und kann daher etwas wenig größer als üblich wirken. Wirklich sichtbar zu einem "normalen" Vollmond ist der Unterschied aber nicht.

Phänomen "Supermond": Bald steht er uns bevor

Als sich der Mond am 27. April am Himmel zeigte, gab es gleich zwei Besonderheiten: Zum einen befindet er sich heute in der Phase "Vollmond". Außerdem ist er am erdnächsten Punkt des Jahres.

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Grund dafür ist seine elliptische Umlaufbahn. Da der Mond nicht kreismäßig um die Erde rotiert, ist er mal weiter und mal weniger weit von der Erde entfernt. Ist er an einem solch "erdnahen" Punkt angelangt und herrscht gleichzeitig Vollmond, ist von einem "Supermond" die Rede. In den kommenden Monaten ist das gleich mehrfach der Fall, wie unter anderen aus den Daten von timeanddate.de hervorgeht.

Termine für einen "Supermond" im Jahr 2021: 

  • 27. April 2021 - Entfernung zur Erde: rund 357.400 km
  • 26. Mai 2021 - Entfernung zur Erde: rund 357.300 km 
  • 24. Juni 2021 - Entfernung zur Erde: rund 360.000 km

Darum sprechen wir von einem "Supermond" 

Durchschnittlich ist der Mond etwa 384.000 Kilometer von der Erde entfernt. Auf seiner Bahn um die Erde kann sein Abstand auf etwa 406.000 Kilometer anwachsen oder eben auf bis zu rund 356.000 Kilometer schrumpfen. Diesem Minimalabstand kommt der Mond Ende April und Mai dieses Jahres besonders nahe. Experten sprechen bei diesem Phänomen von einem sogenannten "Perigäum". Durchläuft der Mond gleichzeitig die Vollmondphase, ist von einem sogenannten "Supermond" die Rede.

Tatsächlich ist der Größenunterschied zu einem "normalen" Vollmond für das menschliche Auge kaum erkennbar. Allerdings zeichnet den Supermond am 27. April eine weitere Besonderheit aus: Seine überdurchschnittliche Helligkeit.

"Weil der Mond näher an der Erde ist und die Fläche der Mondscheibe größer, leuchtet er heller: Etwa dreißig Prozent mehr Licht kommen von einem Supermond hier bei uns an", berichtet der Bayerische Rundfunk (BR)

Optische Täuschung: So wirkt der Mond besonders groß 

Wer denn Supermond in besonderer Größe sehen möchte, sollte den Mondaufgang und den Monduntergang nicht verpassen. Wenn der Mond knapp über dem Horizont steht, sorgt eine optische Täuschung dafür, dass wir ihn viel größer wahrnehmen. 

Und warum heißt der Vollmond dieses eine Mal "pinker Mond"? Das ist einfach und - was vielleicht jetzt enttäuschend klingt - nichts mit der Farbe des Mondes zu tun. Die richtige Erklärung liefert ein Video von buzzroom, dass sie oben oder hier finden: Der Aprilvollmond trägt den Namen "Pinker Mond", da im April die pinke "Flammenblume" blüht.

Dennoch wirken die Vollmonde nicht mehr so beeindruckend, wie es beispielsweise vor vier Milliarden Jahren der Fall gewesen wäre. Der Grund dafür ist simpel: Der Mond entfernt sich nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) um 3,8 Zentimeter pro Jahr von der Erde. Außerdem habe der Mond die Erde auf einer viel engeren Umlaufbahn umkreist. Das DLR berichtet, er sei damals lediglich 60 000 Kilometer entfernt gewesen.

Vorschaubild: Pedro Figueras/Pexels

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