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Vulkane, Blitze oder Sterne: Das sind die verrücktesten Weltuntergangsszenarien

Weltuntergangsszenarien gab es schon immer - ob durch Blitzeinschläge, Asteroiden oder Vulkanausbrüche. Wir stellen Ihnen vier Weltuntergangsszenarien vor, die gar nicht so unrealistisch sind. Oder doch?
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Wenn Asteroiden in die Erdlaufbahn gelangen, kann es theoretisch zu einer Kollision kommen. Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Bild: Thomas Breher/Pixabay
Wenn Asteroiden in die Erdlaufbahn gelangen, kann es theoretisch zu einer Kollision kommen. Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Bild: Thomas Breher/Pixabay

Supervulkan, Gammablitz oder Supernova: In der Hoffnung, dass diese Szenarien niemals eintreten werden, gibt es dennoch immer wieder Weltuntergangstheorien, die für Stirnrunzeln und fragende Gesichter sorgen. inFranken.de stellt Ihnen die vier verrücktesten Weltuntergangsszenarien vor.

Ausbruch eines Supervulkans

Der Yellowstone Nationalpark in den USA: Hier befindet sich einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. In den Jahren von 2004 bis 2007 wuchs der Vulkan sogar ganze 18 Zentimeter an. Könnte das, worüber die britische Rundfunkanstalt BBC 2005 mit dem Katastrophenfilm "Supervulkan" berichtete, irgendwann Realität werden?

Der Yellowstone-Vulkan brach bisher dreimal aus und laut Experten befinden wir uns nach bisherigem Zyklus aktuell wieder in einer Phase, in der er theoretisch jeder Zeit ausbrechen könnte. Im Durchschnitt bricht der Vulkan alle 600.000 Jahre aus und ist zuletzt vor 640.000 Jahren ausgebrochen. Bei einer Eruption würde die Asche weltweit den Himmel verdunkeln und den Umkreis von circa 250 Kilometern verwüsten.

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Einschlag eines Gammablitzes

Ein herkömmliches Gewitter lässt Bäume umfallen oder den Strom ausfallen. Aber das ist kein Vergleich zu einem Gammablitz. Wenn dieser einschlägt wird innerhalb weniger Sekunden so viel Energie freigesetzt, wie die Sonne es in mehreren Milliarden Jahren nicht schaffen würde. Da dies zu einer extrem hohen Leuchtkraft führt, kann es an der Einschlagstelle noch einige Wochen danach leuchten.

Schon daran ist erkennbar, dass der Einschlag eines Gammablitzes erhebliche Schäden auf der Erde anrichten würde. Bisher traten Gammablitze allerdings immer nur sehr weit von der Erde entfernt auf, meistens mehrere Millionen Lichtjahre entfernt. Der Einschlag hier bei uns auf der Erde ist also relativ unwahrscheinlich.

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Asteroideneinschlag

Die meisten von uns stellen sich einen Asteroideneinschlag so vor: Riesig große Gesteinsbrocken schlagen auf zivilisierten Stellen ein und zerstören damit maßgeblich die Erde. Eigentlich sind Asteroiden jedoch Sterne, die sich in der Umlaufbahn der Sonne befinden und meistens bedeutungslos sind, da sie einen Umfang von weit weniger als 100 Kilometern haben. Die Asteroiden, die wirklich gefährlich für die Menschheit werden könnten und größer als 100 Kilometer sind, sind bereits genau abgezählt. Nicht mehr als 30 Stück gibt es von ihnen und die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen auf der Erde aufschlägt, sinkt damit gewaltig.

Wirklich gefährlich sind eigentlich nur Asteroiden, die statt in der Umlaufbahn der Sonne in der Erdumlaufbahn schweben und dabei die Erde kreuzen könnte. Diese werden aber zum Glück regelmäßig überwacht und auch hier ist eine Kollision sehr unwahrscheinlich.

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Supernova

Die Sterne, die wir am Himmel sehen, sind keine Planeten, sondern leuchtende, runde Gaskugeln. Da innerhalb dieser Sterne eine rege Aktivität mit hohen Temperaturen herrscht, wird das Gebilder durch eine ständige Kernfusion zusammengehalten. Dadurch sind Sterne radioaktiv. Natürlicherweise fallen Sterne nach einer gewissen Lebensdauer in sich zusammen, nämlich dann, wenn sein Vorrat an Brennmaterial aufgebraucht ist.

Tritt dieser Prozess zu nah an der Erde auf, kann es durchaus gefährlich werden. Allerdings wurden Supernovae über die Milliarden Jahre ihrer Existenz immer seltener und tangierten die Erde bisher nicht. Es kann sogar sein, dass die Erde aus einer Supernova entstanden ist, da die umherfliegenden Eisenteilchen zur Bildung neuer Planeten führen können.

Doomsday Clock: So nah war die Menschheit dem Weltuntergang noch nie. Amerikanische Forscher haben das Ende der Welt neu "datiert". Die symbolische Weltuntergangsuhr wurde auf 100 Sekunden vor Zwölf gestellt. Damit rückten sie den Untergang so nah wie noch nie an die Gegenwart.


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