• Öl- und Gaspreise steigen immer weiter an
  • Es muss mit enorm hohen Nachzahlungen gerechnet werden
  • Verbraucherschützer empfehlen sich bereits jetzt darauf vorzubereiten

Neben dem Krieg in der Ukraine gibt es viele weitere Gründe für die steigenden Energiekosten. Wir erklären dir, wie du jetzt damit umgehen solltest. 

Um wie viel Prozent sind die Heizkosten gestiegen?

Verivox hat vor kurzem Zahlen veröffentlicht, die verdeutlichen, wie enorm die Heizkosten zuletzt wirklich angestiegen sind. So müssen Kunden, die mit Gas heizen, im Durchschnitt etwa 11 Prozent mehr für das Heizen ausgeben. 

Wer dagegen mit Öl wärmt, der ist sogar von einem Preisanstieg um 62 Prozent betroffen. Grund dafür ist der Krieg in der Ukraine, weshalb auch derzeit keine Entlastung in Sicht ist. Aktuell laufen die Gaslieferungen aus Russland noch weiter, man möchte sich jedoch davon unabhängig machen. 

Seit Ende 2021 sind die Energiepreise jedoch allgemein immer weiter angestiegen. Das liegt neben dem Krieg auch an den wirtschaftlichen Einbußen in Folge der Corona-Pandemie und steigenden Preisen für CO2-Emissionen. Check24 berechnet für einen Musterhaushalt im März 2022 sogar einen Anstieg der Energiepreise um rund 80 Prozent im Vergleich zum März 2021.

Wie viel muss eine durchschnittliche Familie im Jahr mehr zahlen?

Laut Verivox hat eine durchschnittliche Familie in diesem Winter, im Zeitraum zwischen September und März, 1.135 Euro fürs Heizen mit Gas bezahlt. Das ist im Vorjahresvergleich ein Anstieg um 11 Prozent, was 116 Euro entspricht. Der Importpreis für Erdgas ist im selben Zeitraum um ganze 248 Prozent gestiegen

Noch teurer ist es für Menschen, die mit Öl heizen: Diese Verbraucher*innen zahlen 1.148 Euro, was einem Anstieg von 439 Euro entspricht. Auch die Rohölpreise sind enorm angestiegen und so hoch, wie zuletzt 2014. 

Da kein Ende abzusehen ist, plant die Bundesregierung aktuell Entlastungspakete, welche den Bürger*innen über verschiedene Wege Geld einsparen sollen. 

Wie kann man die gestiegenen Energiekosten berechnen?

Je nach Größe und Personenanzahl innerhalb der Wohnung oder des Hauses werden Nachzahlungen im vierstelligen Bereich erwartet.  Um deine persönlichen Energiekosten berechnen zu können, brauchst du deine letzte Heizkostenabrechnung sowie den zuletzt gezahlten Öl- oder Gaspreis. Diese Daten können einfach nachgelesen werden oder du fragst bei deinen Vermieter*innen nach. Anschließend kannst du mit dem Nachzahlungsrechner ermitteln, welche Kosten 2023 auf dich zukommen werden. 

So kannst du mehr Geld zurücklegen oder eventuell sogar die Abschläge nach oben setzen. Das erspart dir unvorhergesehene Kostenexplosionen. 

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