Teelichter: Sie werden oft gekauft, um die abendliche Atmosphäre im Wohn- oder Esszimmer aufzupeppen - besonders in der Winterzeit. Teuer sind sie nicht und in zahlreichen Geschäften gehören sie zum Dauerangebot. Einen Nachteil haben sie aber: Sie brennen nicht besonders lange. Ein einfacher Trick soll genau das ändern.

Die kleinen Wachskerzen haben in der Regel nur eine kurze Brenndauer von bis zu vier Stunden, dann müssen sie ausgetauscht werden. Das führt schnell zu einem erhöhten Verbrauch der Teelichter. Online wurde daher nun ein älterer Lifehack wieder zum Leben erweckt, um den Kerzenschein zu verlängern: Die Kerzen sollen dafür vor dem Anzünden eingefroren werden.

Teelichter einfrieren: Brennen sie danach wirklich länger?

Ob der Trick auch wirklich funktioniert, hat Bloggerin Sabine Haag getestet und das Ergebnis auf ihrem Blog Ordnungsliebe.de mit der Netz-Gemeinschaft geteilt: "Heute schaue ich, was es mit dem Einfrieren von Kerzen auf sich hat." Sie sollen nämlich wesentlich länger brennen, wenn sie Zeit im Eisfach verbracht haben. Dort sollten sie so lange wie möglich bleiben – optimal ist ein Monat oder länger. Denn es gilt: "Je länger, desto besser."

Das Teelicht, das die Bloggerin "bei Raumtemperatur" aufbewahrte, brannte innerhalb von vier Stunden ab. Ein zweites, welches sie zuvor für zwei Tage in ihr Tiefkühlfach gelegt hatte, zeigte einen längeren Atem und hielt fast eine Stunde länger durch.

Warum das so ist? Der Schmelzpunkt der Teelichter (aus Hartparaffin) liegt zwischen 50 °C und 80 °C. Sollte ein Teelicht vor dem Anzünden tiefgefroren sein, muss die kleine Flamme der Kerze das Wachs erst wieder erwärmen. So entsteht eine längere Brenndauer.

Lifehack für Kerzen: Das gibt es zu beachten

So bringt der Lifehack auch eine kleine Entlastung für den Geldbeutel, da auf Dauer weniger Kerzen verbraucht werden. In ihrem Blogbeitrag rät Sabine Haag aber auch: "Bei Duftkerzen sollte man darauf achten, dass man sie vorher in eine Tüte packt, damit der Geruch nicht auf die Lebensmittel übergeht." Zudem verrät sie dort auch, dass der Trick ebenso bei größeren Kerzen funktionieren sollte.

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