• Salami wird aktuell zurückgerufen: Salmonellen und Listerien festgestellt
  • Hersteller warnt: "sollte keinesfalls mehr verzehrt werden"
  • Das sind die Symptome bei einer Salmonellen- oder Listerienvergiftung

Aktuell wird eine Salami zurückgerufen, da der Verdacht besteht, dass die Wurst mit Salmonellen und Listerien-Bakterien verunreinigt sei. Die Firma "Di Gennaro" vertreibt diese Schweinesalami der italienischen Firma Villani demnach in sechs Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz.

Salami wird zurückgerufen: Verdacht auf Salmonellen und Listerien-Bakterien

Der Stuttgarter Feinkosthändler "Di Gennaro" warnt vor dem Verzehr der in mehreren Bundesländern vertriebenen italienischen Salami. Folgendes Produkt ist von dem Rückruf betroffen:

  • Produkt: Salame Cacciatore italiano DOP, ca. 150 g
  • Produzent: Villani S.p.A., Via E. Zanasi 24, IT-41051 Castelnuovo Rangone 
  • Charge: 240222
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 15.07.2022
  • Produktionsdatum: 26.01.2022

Das betroffene Produkt mit der genannten Charge "sollte keinesfalls mehr verzehrt werden, da es mit Salmonella- sowie Listeria-Bakterien belastet sein könnte", warnt das Unternehmen.

Symptome bei einer Salmonellen- oder Listerienerkrankung

Die Symptome einer Salmonellen-Erkrankung können Unwohlsein, Durchfall, Erbrechen und/oder Fieber sein. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt in der Regel 48 Stunden, selten bis zu drei Tage. Bei Säuglingen, Kleinkindern, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Erkrankung verstärkt auftreten und unter Umständen lebensbedrohlich werden.

Die Symptome einer Listerien-Erkrankung können ähnlich einem grippalen Infekt sein. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt in der Rege zwischen sieben und 30 Tagen. Sollten Verbraucher die genannten Symptome verspüren, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht und auf den Verdacht auf Salmonellen oder Listerien hingewiesen werden.

Das betroffene Produkt mit der genannten Charge wurde in der Zeit vom 30.03 bis 06.04.2022 nach Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein Westfalen, Niedersachsen und Berlin an Filialen verschiedener Handelskonzerne, Einzelhändler, Metzgereien sowie Feinkostgeschäfte versendet. Verbraucher können diese in den jeweiligen Verkaufsstätten zurückbringen. Andere Chargen desselben Produktes, andere Produkte des Produzenten sowie des Inverkehrbringers sind von diesem Rückruf nicht betroffen.