• wer Energie spart, spart an der Sauberkeit?
  • tatsächlich eingesparte Energie beim Öko-Waschgang hängt stark vom Modell ab
  • Mythen und Vorteile über den Energiesparmodus bei Waschmaschinen aufgedeckt

Mittlerweile verfügen fast alle neuen Waschmaschinen-Modelle über einen Öko-Waschgang. Dabei wird energiesparend gewaschen. Das kommt sowohl dem Verbrauch des zugehörigen Haushalts entgegen, als auch der Umwelt. Oder? Wir klären auf. 

Lange Waschdauer, die sich auszahlt? Was der Öko-Waschgang kann

Der Öko-Waschgang dauert länger als ein normaler Waschgang. Wie kann es dann sein, dass dabei dennoch weniger Strom verbraucht wird? Das liegt daran, dass die ökologische Alternative auf niedrigere Waschtemperaturen setzt und damit der Stromverbrauch für die Aufheizung wesentlich geringer ist. 

Natürlich ist es entscheidend, mit welchem Modell man wäscht, um einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch zu erzielen. Laut Bernd Glassl, dem Bereichsleiter für Haushaltspflege beim "Industrieverband Körperpflege und Waschmittel", gibt es Geräte, bei welchen nur knapp zehn Prozent des Strombedarfs im Vergleich zu dem eines normalen Waschgangs eingespart werden. Aber auch Geräte, die bis zu 60 Prozent einsparen können, sind erhältlich. Gegenüber dem Südkurier hat sich Glassl einigen Fragen zu den Sparprogrammen bei Waschmaschinen gestellt und liefert wertvolle Tipps für die Verbraucher*innen.

Vor der Anschaffung lohnt sich also eine intensive Auseinandersetzung mit den Modellen auf dem Markt. So hängt das Waschergebnis nicht nur von Temperatur und Zeit ab, sondern auch von der Mechanik der Waschtrommel sowie von einem geeigneten Waschmittel. 

Wird die Wäsche trotz niedrigerer Temperaturen sauber? 

Viele schrecken nach wie vor davor zurück, das Öko-Programm zu verwenden, da die niedrige Temperatur die Wäsche vermeintlich nicht richtig sauber macht. Wer so denkt, der liegt weit daneben. Denn durch die längere Waschdauer kann auch das Waschmittel länger und damit besser einwirken.

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Man kommt also auf das gleiche Waschergebnis, wenn man mit dem Öko-Waschgang wäscht und hat gleichzeitig noch die Möglichkeit, an Strom zu sparen. Einziges Manko ist der etwas größere Zeitaufwand. Demnach hat die Öko-Funktion unter den Waschgängen durchaus seine Vorteile. 

Für Kleidungsstücke, die besonders mit Bakterien belastet sind, ist jedoch ein heißerer Waschgang vorzuziehen. Auch der Hygiene innerhalb der Waschtrommel kommt es laut Bernd Glassl zugute, mindestens einmal im Monat einen Waschgang mit 60 Grad laufen zu lassen. 

Umweltschonend Wäsche waschen: Darauf kommt es an

Wer Ressourcen-schonend haushaltet, dem dankt es die Umwelt. Der geringere Stromverbrauch beim Eco-Waschgang trägt dazu ebenso bei.

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Nichtsdestoweniger hängt der Umwelt-Faktor laut geo.de auch vom Waschmittel und dem richtigen Beladen der Trommel ab. 

Mit dem Ampelsystem der Energieeffizienzklassen lässt sich außerdem vor dem Kauf absehen, mit welchem Verbrauch man rechnen kann. 

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