• Deutsche Bahn ändert im Dezember 2020 Fahrplan und Preise 
  • Käufer von Immobilien müssen künftig nicht mehr alleine die Maklerkosten übernehmen 
  • Wohnungseigentümer bekommen mehr Rechte 
  • Corona-Regeln werden verschärft 
  • Vergünstigte FFP2-Masken für Risikogruppen

Schlechte Nachrichten für Bahnreisende: Ab Dezember 2020 wird Bahnfahren im Fernverkehr etwas teurer. Ab dem 13. Dezember gilt der neue Fahrplan der Deutschen Bahn, womit auch eine Preiserhöhung verbunden ist. Die Tickets im Fernverkehr werden laut dem Unternehmen um ein Prozent teurer - sie bleiben aber günstiger als im Vorjahr, da die Mehrwertsteuer für diese Fahrkarten mittlerweile gesenkt wurde. Die Kosten für Flexpreis-Tickets ohne Zugbindung steigen um durchschnittlich 1,5 Prozent, und auch die BahnCard 100 wird teurer. Bei den anderen BahnCards und bei den Sparpreisen ändert sich nichts.

Auch die Sitzplatzreservierung in den Zügen ändert sich: Diese Änderung trat bereits am 27. November in Kraft. Fahrgäste können nun nur noch einen Sitzplatz pro Doppelsitz reservieren. An Tischen können zwei schräg gegenüberliegende Plätze reserviert werden. Familien und Paare sollen aber auch Plätze nebeneinander buchen können. Insgesamt sollen maximal 60 Prozent aller Sitzplätze in einem Zug reservierbar sein. Absurd: Auch Reisende ohne Reservierung sollen trotzdem weiterhin im Zug mitfahren dürfen.

Mehr Rechte für Käufer von Immobilien und Wohnungseigentümer

Für Käufer von Immobilien gibt es gute Nachrichten: Das Justitzministerium will künftig verhindern, dass Verkäufer von Immobilien die Maklerkosten komplett auf den Käufer abwälzen. Daher gelte ab dem 23. Dezember "Wer einen Makler beauftragt, muss mindestens die Hälfte der Maklerprovision selbst tragen." 

Auch Wohnungseigentümer können sich freuen: Ab 01. Dezember gibt es ein neues (Achtung sehr langes Wort!) Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz. Dieses gibt Eigentümern von Immobilien mehr Rechte für Umbauten - unter anderem, wenn ein besserer Schutz vor Einbrechern oder ein Glasfaseranschluss gewünscht ist. Es besteht dann auch der Anspruch, auf eigene Kosten eine  Ladesäule für Elektroautos einzubauen. Alle Details gibt es auf der Seite des Justitzministeriums.

Hier Mund-Nasen-Schutz bei Amazon anschauen 

Corona-Maßnahmen verschärft

Zudem gibt es wieder neue Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus: Ab Dezember werden die Kontaktbeschränkungen noch strenger. Außerdem gibt es neue Regelungen für Schulen, zum Beispiel, dass die Weihnachtsferien früher beginnen. Für Weihnachten und Silvester hat sich die Bundesregierung Lockerungen überlegt, sodass wir Weihnachten trotzdem mit unseren Liebsten verbringen können. Hier können Sie nachlesen, welche Corona-Regeln im Dezember in Bayern gelten. 

Vergünstigte FFP2-Masken für Risikogruppen 

Außerdem sollen Senioren und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ab Dezember 15 FFP2-Masken vergünstigt erhalten. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt. Die Details müssen aber noch ausgearbeitet werden.

Neue Corona-Beschränkungen beim Einkaufen

Ab dem 1. Dezember wird das Einkaufen komplizierter, mögliche Wartezeiten inklusive:  Ab einer Ladenfläche von 800 Quadratmetern gelten neue Regeln. Für kleinere Läden wie Bäckereien oder Metzgereien ändert sich nichts. Ist ein Geschäft bis zu 800 Quadratmeter groß, dürfen dort umgerechnet bis zu 80 Kunden gleichzeitig einkaufen - ein Kunde pro zehn Quadratmeter. Ab 801 Quadratmeter gilt jedoch die Obergrenze von 20 Quadratmeter pro Kunde. Discounter, Baumärkte und große Möbelhäuser beispielsweise müssen dementsprechend ihre Einlasskontrollen verschärfen.

Änderungen bei Hartz IV schon im Dezember

Die Hartz-IV-Regelleistungen steigen ab 2021, die neuen Leistungen werden jedoch bereits im Dezember 2020 überwiesen. Auch Mehrbedarfe werden angepasst. Singles erhalten demnach künftig 14 Euro mehr, nämlich 446 Euro pro Monat (ALG II Eckregelsatz). Jugendliche in einer Bedarfsgemeinschaft bekommen 373 Euro (45 Euro mehr). Für Kinder bis zum 5. Lebensjahr gibt es künftig 283 Euro (33 Euro mehr). Bei Kindern zwischen 6 und 13 Jahren ist es allerdings nur 1 Euro mehr (309 Euro monatlich).  Paare beziehungsweise Ehegatten erhalten 401 statt 389 Euro (12 Euro mehr). Bei jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, die noch bei den Eltern leben, sind es 357 Euro (12 Euro mehr).

 

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.