• Änderungen der Einkaufsregeln bei Supermärkten und Discountern
  • Grund: Bundesnotbremse ist ausgelaufen
  • Das ändert sich bei Aldi, Lidl, Rewe und Co.
  • Bundesland Sachsen erlaubt shoppen ohne ohne Mund-Nasen-Schutz

Die Bundesnotbremse ist außer Kraft. Unter anderem beim Einkaufen ändert sich deshalb einiges: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen pendelte sich auf einem niedrigen Niveau ein, sodass die Bundesregierung zunächst keinen Anlass sah, die bis zum 30. Juni befristete "Bundesnotbremse" weiter zu verlängern. Damit kommt es wieder zu Lockerungen - auch im Supermarkt. 

Diese Corona-Regeln galten bisher bei Aldi, Lidl und Co.

Am 23. April machte die Regierung die sogenannte "Bundesnotbremse" geltend. Das Infektionsschutzgesetz legte bundesweit einheitliche Maßnahmen fest. Darunter vor allem inzidenzbedingte  Regelungen, wie die Ausgangssperre oder die Einschränkungen beim Treffen privater Haushalte bei zu hohen Inzidenzwerten.

Im Gegensatz zur Gastronomie oder dem Einzelhandel durften Supermärkte und Discounter unabhängig von der Zahl der Neuinfektionen geöffnet haben. Allerdings galten Einschränkungen hinsichtlich der Kundenzahl. Ab einer Inzidenz von 100  mussten Filialen mit einer Größe von bis zu 800 Quadratmetern jedem Einkäufer einen Platz von 20 Quadratmetern bereitstellen. Für Geschäfte mit einer Grundfläche von mehr als 800 Quadratmetern galt sogar das Doppelte. An den Eingängen vieler Läden wurden deshalb Einkaufskörbe verteilt, um die maximale Kundenzahl nicht zu überschreiten. Dies führte oftmals zur Schlangenbildung vor Supermärkten und anderen Geschäften.

Bei einem Inzidenzwert von mehr als 150 mussten andere Geschäfte wie beispielsweise Baumärkte auf das Click-&-Collect-System umsteigen. 

Neue Regeln in Supermärkten ab dem 1. Juli: Was gilt ab jetzt?

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt seit Wochen wieder.  Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 1,23 (Stand 22.07.2021). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 123 weitere Menschen anstecken. Mit einer bundesweiten Inzidenz von 12,2 (Stand:22.07.2021) befinden sich die Landkreise und Städte der Bundesrepublik aber weit weg von der kritischen 100er-Marke. 

Die Bundesnotbremse ist seit dem 1. Juli nicht mehr gültig. Einzelhandel und Gastronomie dürfen mit den üblichen Einschränkungen offen sein. Das Tragen von FFP2-Masken und Abstandhalten sind in den meisten Bundesländern nach wie vor Pflicht. 

In Sachsen ist shoppen nun ohne Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Sachsen ging bundesweit voran und lockerte die Maskenpflicht im Einzelhandel. Seit dem 16. Juli muss bei einer Inzidenz unter 10 und wenn es der Abstand hergibt, keine Maske mehr im Supermarkt oder in anderen Läden getragen werden. 

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