Der extreme Preisanstieg bei Butter nimmt kein Ende: Stand heute (5. Mai 2022) kostet ein 250-Gramm-Päckchen Butter einiger namhafter Hersteller bereits mehr als 3 Euro. Schon Anfang April stiegen die Preise von Butter deutlich an, sie lagen vielerorts bei über zwei Euro. Doch auch in den letzten Wochen hat sich die Inflationsspirale weitergedreht. Markenbutter von Meggle, Kerrygold und Weihenstephan beispielsweise hat mittlerweile auch die drei Euro Hürde übersprungen. Die Butter wird jetzt zu Preisen zwischen 3,19 und 3,39 Euro verkauft - und ein Ende des extremen Preisanstiegs ist nicht abzusehen.

Bereits im April kostete die günstigste Butter laut Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) mit über zwei Euro für eine 250-Gramm-Packung ganze 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Neben Preissteigerungen für Dünger, Kraftstoff und Futtermittel, ist vor allem die Milchknappheit ein Grund für die erhöhten Butterpreise, sagte Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbands.

Butter: Das neue Luxusgut?

Nach den enormen Preisanstiegen im März und April liegt der Preis für Markenbutter von den oben genannten Anbietern mittlerweile zwischen 3,19 Euro und 3,39 Euro. Butter-Preise in dieser Höhe wurden vor Kurzem noch als unrealistisch angesehen.

Besonders seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind die Preise für Milchprodukte rasant angestiegen. Aufgrund des Krieges sind Kosten für Energie ebenso wie Dünger und Futtermittel stark in die Höhe geschossen, was die Landwirte bei ihrer Tierhaltung zu spüren bekommen.

Auch ein Ende des Preisanstiegs ist leider zurzeit nicht zu erwarten. Bereits vor dem Krieg teilte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland, mit, dass eine erneute Preisinflation bevorstehe, die im zweistelligen Bereich liegen wird. 

Preisanstiege im Supermarkt und Hamsterkäufe

Nachdem die Supermarktkette Aldi schon im April die Preise deutlich angezogen hatte, teilte nun auch Rewe der "Tagesschau" mit, dass sie mit den hohen Kosten für Lieferanten, Energie und in der Lebensmittelindustrie zu kämpfen haben. Die Steigerungen in diesen Bereichen sorgen dafür, dass Rewe ebenfalls die Preise bei einigen Produkten erhöhen muss. 

Doch trotz aller Preissteigerungen sieht Bauernpräsident Joachim Rukwied keinen Grund für übermäßige Vorratskäufe. Er versicherte der "NOZ", dass die Versorgung mit Lebensmitteln für die Bevölkerung in Deutschland für ein Jahr gesichert sei.

 

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