Wer größere Einkäufe gerne auf einmal erledigt, greift natürlich zum Einkaufswagen. Egal ob bei Lidl, Aldi, Edeka oder Rewe - die Funktionen der Einkaufswagen sind in der Regel überall gleich.

Jedes Gadget ist eine nützliche Hilfe und soll den Gang für den Kunden erleichtern. Ein gutes Beispiel dafür sind die Räder, die sich in alle Richtungen drehen können, um leicht durch die Gänge des Supermarkts zu steuern. Es gibt allerdings auch Funktionen, die dem Kunden weniger bewusst sind, wie unter anderem chip.de berichtet.

Kleiner Griff am Einkaufswagen: Dafür ist er da

Eine davon ist ein kleiner Griff in der Mitte vom Kindersitz. Vielen Kunden ist allerdings gar nicht bewusst, wofür der Griff gedacht ist. Einige hängen ihre Einkaufstasche oder Handtasche daran - die meisten Kunden nutzen sie jedoch gar nicht. Dabei hat er einen ganz praktischen Nutzen.

Der Griff am Einkaufswagen dient dazu, dass der Kunde die kleinen Obsttüten daran aufhängen kann. Das verhindert zum Beispiel, dass der Kunde die empfindliche Ware - also Obst und Gemüse - ins Innere des Wagens legen muss, wo sie dann von schweren Produkten beschädigt werden könnten. Wirklich sinnvoll also.

Leicht schiefer Boden als psychologischer Trick

Eine weitere Besonderheit bei Einkaufswagen ist der leicht schiefe Boden. Dahinter steckt ein psychologischer Trick. Durch den leicht schiefen Boden rutscht die Ware nach hinten in den Wagen. Das führt dazu, dass die Produkte nicht mehr in unserem direkten Blickfeld liegen. Der Kunde wird so verleitet mehr einzukaufen, weil ihm vorgemacht wird, dass er noch nicht viel gekauft hat. Nähere Informationen finden Sie dazu in einem gesonderten Artikel. Diesen finden Sie hier.

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Symbolfoto: Christopher Schulz