Käse-Rückruf - Bekannter Käse wurde bei vielen Discountern verkauft: Lebensmittelhersteller in Deutschland kontrollieren regelmäßig intern die Qualität ihrer Produkte. Jetzt ist bei einer solchen Routinekontrolle eines Käseherstellers bei einem Produkt eine zu hohe Belastung an Listerien festgestellt worden: Eine Rückrufaktion wurde gestartet.

Listerien können bei einzelnen Personengruppen zu "schweren Krankheitsverläufen mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung" führen, heißt es in der Pressemitteilung der Bergader Privatkäse GmbH. Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten ein mit Listerien belastetes Produkt nicht konsumieren.

Rückruf von Lebensmittel: Probe mit potenziell gefährlichem Bakterium - das müssen Käufer beachten

Bergader ruft deswegen seinen Käse "Bavaria blu Der Würzige 300 Gramm" zurück. Der Weichkäse mit Blauschimmel wird in Deutschland und Österreich vertrieben. In der Pressemitteilung heißt es, dass bei einer Routinekontrolle "im Monitoring bei einer Probe Listerien festgestellt" worden sind. "Bei den Endprodukten konnten keine Listerien nachgewiesen werden." Ganz ausschließen kann das Bergader allerdings nicht. Deswegen der Rückruf.

Betroffen sind ausschließlich Produkte mit den folgenden Daten:

  • Artikelbezeichnung: Bavaria blu Der Würzige 65%
  • Grammatur: 300g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 29.08.2022
  • Charge: 0140 oder 0102
  • EAN: 4006402020550 

Kunden, die Produkte mit den Daten haben, können diesen einfach im Lebensmitteleinzelhandel zurückgeben und bekommen ihr Geld wieder. Ein Kassenbon ist nicht notwendig.

Der Weichkäse wird laut Hersteller in Deutschland und Österreich vertrieben. Alle Handelsketten im Überblick:

  • Österreich
    • Brugger
    • Eurogast
    • Grissemann
    • Kastner
    • Louiz
    • Metro
    • Pfeiffer GH
    • REWE (AGM C+C Märkte / BILLA PLUS)
    • WEDL
    • Winkler
  • Deutschland
    • Aldi SÜD (einzelne Regionen)
    • Lidl
    • Netto ApS Co & KG Stavenhagen
    • Netto Markendiscount
    • Norma
    • Penny 

Abschließend entschuldigt sich der Hersteller, die Bergader Privatkäserei GmbH, "bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten."