• Einkaufen während der Corona-Pandemie: FFP2-Maskenpflicht und weitere Änderungen bei Aldi, Lidl, Edeka & Co.
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  • Einige Supermarkt-Ketten bieten ein Online-Sortiment, Lieferdienste oder das "Click-and-Collect"-System an.

2021 ist auch für deutsche Supermärkte eine Herausforderung: Durch Maskenpflicht, Abstandsregel und maximale Personenanzahl ist das gewöhnliche Einkaufen mittlerweile nicht mehr so einfach. Supermärkte wollen deshalb  Veränderungen vornehmen, um auch während Corona-Zeiten ein sicheres Einkaufen zu ermöglichen. 2021 startet mit einem  Lockdown. Dieser sollte ursprünglich bis zum 31. Januar gehen, wurde unterdessen allerdings schon auf den 14. Februar 2021 verlängert. 

FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen: Was Sie beachten sollten

Mit dem Lockdown trat auch eine neue Corona-Maßnahme in Kraft: In Bayern gilt seit dem 18. Januar 2021 eine FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV - aber auch anderorts ist die FFP2-Maske nun Pflicht. Bund und Länder zogen nach. Allerdings sind in anderen Bundesländern auch OP-Masken als adäquate Alternative möglich. Vom 18. Januar bis zum 24. Januar bestand in Bayern eine sogenannte "Kulanzwoche", um sich FFP2-Masken zu besorgen. In diesem Zeitraum wurden noch keine Strafen ausgesprochen. Das ändert sich an diesem Montag (25. Januar 2021). Wer ohne FFP2-Maske einkauft oder mit dem ÖPNV unterwegs ist, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen

Einkaufen im Supermarkt: Das ändert sich 2021 

Viele Menschen versuchen aufgrund der Pandemie möglichst wenig Kontakt zu anderen zu haben. Dadurch wächst das Konzept des Online-Lebensmittelhandels immer mehr. Es gibt bereits verschiedene Möglichkeiten sich die Lebensmittel online zu bestellen und bequem bis an die Haustür liefern zu lassen.

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Neben Online-Supermärkten bieten auch ausgesuchte Filialen von Rewe oder Real Lieferservice oder das sogenannte "Click-and-Collect"-System an. Dabei werden die Produkte online bestellt und im Laden abgeholt - leider ist dieser Service je nach Corona-Regelung in einigen Bundesländern nicht erlaubt.

Die Corona-Krise hat im vergangenen Jahr noch eine weitere Nebenwirkung gehabt: Die Mehrwert-Steuer wurde am 1. Juli 2020 von 19 auf 16 Prozent, beziehungsweise von sieben auf fünf Prozent gesenkt. Das sollte in erster Linie die Kunden zum Geldausgeben anregen.

Änderungen 2021: Mehrwert-Steuer wird wieder erhöht und weniger Plastik

Dies hat jedoch nach Angaben des Handelsblatts nicht geklappt. Demnach zeigt eine Analyse, dass die Mehrwertsteuersenkung vielmehr ein Milliardenflop war - Schätzungen zufolge hätte die Senkung dreimal mehr gekostet als genutzt. Seit dem 1. Januar 2021 wurde die Senkung wieder aufgehoben. Demnach sind ab diesem Jahr die Produkte wieder teurer.

Ab Juli 2021 werden Kunden zudem kein Einwegplastik mehr in Supermärkten finden. In der Europäischen Union ist es ab diesem Zeitpunkt eine Ordnungswidrigkeit Produkte wie Einweg-Besteck, Plastikteller, Trinkhalme, Rührstäbchen, To-Go-Becher, Fast-Food-Verpackungen aus Styropor, Wattestäbchen oder Luftballonstäbe aus Plastik zu verkaufen. Diese Verordnung soll zum Schutz der Umwelt beitragen. Einige Händler haben bereits auf diese Verordnung reagiert und Plastikverpackungen durch Papier- oder Bambusverpackungen ersetzt.

 

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