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Urlaub 2019: Das sind die Traumziele der Deutschen

Laut einer Umfrage sind die USA, Australien und Italien in diesem Jahr die Traumurlaubsziele der Deutschen. Bei der Entscheidung wird vor allem auf Sauberkeit und Sicherheit vor Ort geachtet.
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Jeder Siebte würde gerne nach New York reisen. Foto: pixabay/Pexels
Jeder Siebte würde gerne nach New York reisen. Foto: pixabay/Pexels

USA, Australien, Italien, Deutschland und Neuseeland: Laut der aktuellen Reise-Studie von Allianz Partners sind das die Länder, in denen die Deutschen am liebsten ihren Urlaub verbringen würden. Die Gründe dafür sind vor allem die landschaftlichen Reize des jeweiligen Landes und die Sicherheit vor Ort. Wir haben Hotel-Tipps für beliebte Reiseziele zusammengestellt.

Traumstädte New York, Paris und Rom

Wie im vergangenen Jahr sind die USA die Antwort Nummer eins auf die Frage: "Wo würden Sie gerne Ihren nächsten Urlaub verbringen, wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen?". Auf Platz zwei und drei folgen Australien und Neuseeland. Auch der Urlaub im eigenen Land steht in diesem Jahr hoch im Kurs und steht an vierter Stelle. Platz fünf geht an Neuseeland. Die beliebteste Stadt liegt ebenfalls in den USA: 15,7 Prozent der Befragten, also jeder Siebte, würde gerne nach New York reisen. Auf Platz zwei und drei folgen Paris (7,4 Prozent) und Rom (5 Prozent).

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Sauberkeit und Sicherheit sind den Deutschen wichtig

40,4 Prozent nannten die Sauberkeit als wichtigstes Kriterium für die Wahl eines Urlaubslandes. Knapp dahinter folgt die Landschaft (38,6 Prozent), die im vergangenen Jahr noch an erster Stelle stand. Auf Platz drei und vier folgen Sicherheitsstandards (36,6 Prozent) und eine stabile politische Lage (34,2 Prozent) - das zeigt, wie wichtig den Deutschen Sicherheit beim Reisen ist.

Probleme bei der An- und Abreise als größtes Risiko

Während im vergangenen Jahr vor allem die Angst vor Kriminalität und Terror zu den Top-Risikofaktoren zählten, stehen in diesem Jahr reisespezifische Aspekte im Vordergrund. Als größte Hindernisse gelten Staus (44,2 Prozent) und Verspätungen öffentlicher Verkehrsmittel (35,8 Prozent). Jeder Dritte befürchtet außerdem schlechtes Wetter am Urlaubsort (38,2 Prozent). Platz vier der Risikofaktoren zeigt, dass sich 2018 als "streikreiches" Jahr in den Köpfen festgesetzt hat: Jeder Vierte (26 Prozent) zählt Streiks und ihre Folgen zu den wesentlichsten negativen Faktoren. Die größten Ängste des letzten Jahres liegen deutlich dahinter: 23,2 Prozent der Befragten befürchten Kriminalität; 18,6 Prozent Terror.

Deutsche sichern sich vor der Reise ab

Unabhängig von der Destination achten die Deutschen im Urlaub auf ihre finanzielle und gesundheitliche Absicherung. Fast jeder nimmt seine Bank- oder Kreditkarte mit (84 Prozent), fast ebenso viele versorgen sich vor der Reise mit ausreichend Bargeld (76,6 Prozent). Das Handy ist mit den wichtigsten Reisedaten und personenbezogenen Unterlagen ausgestattet (81 Prozent), jeder Zweite verlässt sich außerdem auf die ausgedruckten Dokumente (54 Prozent). Auch in Gesundheitsfragen bereiten sich die Deutschen vor: 76,2 Prozent achten auf ihren Impfschutz, 83,4 Prozent packen eine Reiseapotheke ein. Etwa zwei Drittel schließen eine Reiseversicherung ab.

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Reisebüros sind weiterhin gefragt

Wie im vergangenen Jahr nutzen die Deutschen verschiedene Möglichkeiten der Reisebuchung. Am häufigsten findet diese online über Buchungs- und Reisevergleichsportale statt (32,4 Prozent). Dabei wird die Buchung via Smartphone immer beliebter: Jeder Fünfte bucht über eine App, im Vorjahr nutzten nur 14,4 Prozent der Befragten diese Möglichkeit. Aber auch persönliche Beratung ist weiterhin gefragt: 22,8 Prozent wenden sich an traditionelle Reisebüros oder -Veranstalter. Und trotz des auffallenden Sicherheitsbedürfnisses der Deutschen beweist jeder Fünfte (18,8 Prozent) Spontanität und Flexibilität und bucht Teile der Reise erst vor Ort.

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