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Reisebestimmungen: Darauf müssen sich Urlauber einstellen

Die internationalen Impfkampagnen vieler Länder nehmen Fahrt auf - so können auch Deutsche sich allmählich wieder Hoffnungen auf einen Urlaub machen. Doch was gilt wo und worauf muss man sich einstellen?
 
Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie - viele wünschen sich gerade nichts sehnlicher, als am Strand zu sitzen oder Berge zu erklimmen.
Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie - viele wünschen sich gerade nichts sehnlicher, als am Strand zu sitzen oder Berge zu erklimmen. Doch, was ist im Reisejahr 2021 überhaupt möglich? Foto: sasint / pixabay.com

Der Kampf gegen das Coronavirus ist im vollen Gange: Immer mehr Länder impfen immer größere Teile der Bevölkerung. Gerade weil viele Länder nicht mehr als direktes Risikogebiet gelten, wächst die Hoffnung, dass dieses Jahr vielleicht der ein oder andere Urlaub möglich ist. 

Dennoch ist der internationale Reisefluss noch immer eingeschränkt: Unter der Liste der Länder deren Einreise bis auf Weiteres beeinträchtigt ist, befinden sich beispielsweise Australien und Neuseeland. Die Inselnationen lassen derzeit noch keine Einreise zu. Der australische Senator und Finanzminister Simon Birmingham macht dazu sogar eine noch düstere Prognose und erwägt das Einreiseverbot bis Ende 2022 zu verlängern. Wie travelbook.de mitteilt, sei der Grund dafür die wachsende Angst vor den Coronamutationen. 

Reisen wird wieder möglich - Viele können das Meer bereits riechen 

Die Coronamutationen spielen auch für aktuell deutsche Reisenden eine wichtige Rolle - generell gilt, dass das Reisen leichter wird, dennoch müssen Gebiete in denen neuartige Virusmutationen vorkommen externe Regelungen eingehalten werden. Wie n-tv.de mitteilt, sind die Quarantänebedingungen aus über 100 Ländern komplett aufgehoben. Darunter Urlaubsländer der Deutschen wie Spanien, Italien, Griechenland, Österreich oder die Schweiz. Bei einer Wiedereinreise nach Deutschland wird bei Vorliegen eines negativen Coronatests keine weitere Quarantäne mehr gefordert. Geimpfte und Genesene können darauf verzichten. Diese müssen lediglich in Quarantäne, wenn sie aus einem Land einreisen, indem eine besagte Mutation bekannt ist. Derzeit sind das Brasilien, Indien und Südafrika. Genauere Informationen zu den einzelnen Beschränkungen sind aber der Online-Seite des Auswärtigen Amtes zu entnehmen. Urlauber sollten regelmäßig die Seite aufrufen, um immer die neuesten Informationen zu haben, da sich die Lage schnell ändern kann. Außerdem kommt es immer wieder zu Missverständnissen, so auch bei der Einreise nach Tschechien

Insgesamt werden Reiseziele aktuell in vier Gruppen unterteilt:

  • Virusvariantengebiete: Alle Reisende müssen für 14 Tage in Quarantäne. Auch Geimpfte und Genesene.
  • Hochinzidenzgebiete: Länder mit einer Inzidenz über 200 wie z.B. die Türkei, Frankreich, Kroatien, Slowenien, Zypern, Ägypten, Tunesien und die Malediven. Eine Quarantänebestimmung ist einzuhalten, allerdings, kann man sich durch Vorlegen eines negativen Covid-Tests davon befreien.
  • Risikogebiete: Länder mit einer Inzidenz über 50. Geimpfte und Genesene haben hier die Freiheit. Für alle noch nicht geimpften Passagiere oder Menschen die noch keine Covid-19 Infektion überstanden haben, gilt das Vorlegen eines negativen Coronatests als Grundlage, um die Quarantänepflicht zu umgehen. 
  • "Risikofreie" Gebiete:  Großbritannien schon dazu sowie Malta, Albanien oder Island - Flugreisen erfordern eine negativen Coronatest. Einreise und Rückreise ziehen keine weiteren Maßnahmen nach sich. 

Immer mehr Länder lockern nach und nach die Einreisebestimmungen: So auch der deutsche Nachbar Tschechien. Hier ist vieles ab sofort wieder möglich. Trotzdem warnt das Auswärtige Amt und das Robert Koch Institut, denn die Gefahr durch das Coronavirus ist nach wie vor real. Deswegen werden deutsche Bürger gebeten von derzeitigen touristischen Reisen abzusehen. Dennoch lassen sich viele nicht bremsen. Er vor kurzem starteten die ersten Flüge nach Griechenland.