Raclette zählt zu den beliebtesten Festessen überhaupt. Es ist gesellig - auch wenn man in Corona-Zeiten natürlich beachten muss, mit wem man sich trifft. Außerdem  man kann sein Essen nach den eigenen Wünschen zubereiten.

Die Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" warnte jedoch bereits im vergangenen Jahr Haustierbesitzer, die eine Schwäche für Raclette besitzen. Denn für manche Haustiere kann ein Raclette-Abend tödlich enden.

Beschichtung des Raclettes kann Haustieren zum Verhängnis werden

Erhitzt man das Raclette und die Pfännchen, entstehen Gase, die etwa für Vögel giftig sind. Der Grund für diese giftigen Dämpfe ist die Antihaftbeschichtung der Geräte. Die Gase, die das Teflon beim Erhitzen abgibt, sind für Menschen und größere Haustiere wie Hunde oder Katzen ungefährlich.

Wer allerdings Wellensittiche, Papageien oder andere Vögel besitzt, sollte auf Raclette eher verzichten. Die Dämpfe können bei Ziervögeln zu schweren Vergiftungen des Atemsystems führen, die in Atemnot und schweren Krämpfen enden können.

Es gibt keinen Schutz für die Vögel

Da die Gase sehr flüchtig sind, gelangen sie auch in verschlossene Zimmer. Es hilft also nicht, die Vögel vorübergehend in einen anderen Raum zu bringen. Hat sich ein Vogel bereits vergiftet, ist der Gang zum Tierarzt meist schon zu spät. Auch ein Gegenmittel, um den Tieren zu helfen, gibt es nicht. Damit Vogelhalter trotzdem nicht auf Raclette verzichten müssen, rät Ein Herz für Tiere dazu, Geräte ohne Antihaftbeschichtung zu benutzen.