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Aus für Windows 7 heute: Jetzt noch upgraden

Für Windows 7 gibt es ab Dienstag keine Updates mehr: Der Softwareriese Microsoft führt ab dem 14. Januar keine Sicherheits- und Softwareupdates mehr durch. Auch Anfragen an den Support sollen unbeantwortet bleiben.
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In Deutschland ist auf rund jedem vierten Laptop Windows 7 installiert. Ab dem 14. Januar 2020 soll es für das Betriebssystem keine Updates mehr geben. Symbolfoto: Mauritz Antin/dpa
In Deutschland ist auf rund jedem vierten Laptop Windows 7 installiert. Ab dem 14. Januar 2020 soll es für das Betriebssystem keine Updates mehr geben. Symbolfoto: Mauritz Antin/dpa

Da der gesamte Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 ausläuft, sollten betroffene Nutzerinnen und Nutzer ihren persönlichen Handlungsplan festlegen. Und das sind noch eine ganze Menge: Laut chip.de läuft auf immer noch mehr als ein Viertel aller Geräte Windows 7 - und dass, obwohl Microsoft das Betriebssystem schon vor Jahren aussortieren wollte. Für die meisten Nutzer dürfte es im privaten Umfeld auf einen Gratis-Wechsel zu Windows 10 hinauslaufen, berichtet das c't-Fachmagazin (Ausgabe 26/19).

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Microsoft selbst teilt auf der Seite zum auslaufenden Windows-7-Support zwar mit, dass das kostenlose Upgrade nicht mehr zur Verfügung steht und empfiehlt den Neukauf eines Gerätes mit Windows 10*. Jedoch ist dies nicht die ganze Wahrheit: Windows 10 akzeptiert nach wie vor Installationsschlüssel von Windows 7 - sofern es bei der installierten Windows-Edition bleibt.

Windows 7: Es gibt drei Wechselvarianten

Zwar bleibe Windows 7 voll funktionsfähig, ohne Updates werden jedoch keine Sicherheitslücken mehr geschlossen - und das ist fatal. Denn die Zahl der neu entdeckten Sicherheitslücken als potenzielle Einfallstore für Trojaner oder Viren in Windows 7 steigt stetig an.

Der Wechsel ist in drei Varianten möglich: Die Windows-7-Installation per Upgrade in Windows 10 umwandeln, sie per Neuinstallation durch Windows 10 ersetzen oder das neue Betriebssystem parallel zum alten installieren. In jedem Fall gilt: Vorher Daten sichern und das kostenlose Media Creation Tool bei Microsoft herunterladen. Damit lassen sich alle für den Umstieg nötigen Daten von Windows 10 herunterladen - und etwa auf einen USB-Stick bannen.

Der Vorteil einer Umwandlung ist, dass Programme, Einstellungen und Daten unangetastet bleiben, was bei einer Parallelinstallation natürlich auch gilt. Dort bleibt sogar die gesamte vertraute Windows-7-Installation erhalten und ist immer nur einen Neustart weit entfernt. Ein weiterer Vorteil der Parallelinstallation, der auch für die Neuinstallation gilt: Man holt sich ein neues, "sauberes" Windows 10 auf den Rechner.

Kein Upgrade ohne Treiber-Check

Bei der Upgrade-Variante raten die Experten dringend dazu, das System noch einmal zu überprüfen und insbesondere die Treiber noch einmal auf den neuesten Stand zu bringen, insbesondere kritische Treiber wie die für Grafikchip oder USB-Schnittstellen. Zudem gilt: Virenscanner deinstallieren, auch weil Windows 10 mit dem Defender einen eigenen mitbringt. Ansonsten kann das Upgrade wegen veralteter Treiber scheitern - oder eben, weil der Virenschutz interveniert.

Ist ein Upgrade geplant, gilt es darauf zu achten, dass die gebrannte DVD oder der USB-Stick mit Windows 10 bei laufendem Windows 7 eingelegt beziehungsweise eingesteckt und jeweils die Datei "Setup.exe" ausgerufen wird.

Nur die Neuinstallation erfordert einen Neustart

Wer Windows 10 neu installieren und Windows 7 komplett ersetzen möchte, muss hingegen bei eingelegter DVD beziehungsweise eingestecktem USB-Stick den Rechner neu starten, damit dieser von einem dieser Medien booten kann.

Für die Parallelinstallation von Windows 10 neben Windows 10 ist entscheidend, dass auf der Festplatte eine zusätzliche freie Partition vorhanden ist.

Existiert diese noch nicht, kann man sie in der Windows-Datenträgerverwaltung ("Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung") einrichten, indem man einer bereits bestehenden Partition Platz abschneidet.

Datenschutz von Windows 10 feintunen

Zu den ersten Griffen, die man bei einer neuen Windows-10-Installation vornehmen sollte, gehört ein Check der Datenschutz-Optionen unter "Einstellungen/Datenschutz". Dorthin gelangt man nach einem Klick auf das Windows-Symbol ganz unten links, gefolgt von einem Klick auf das Zahnrad-Symbol.

Wer sich nicht selbst durch die diversen Menüs arbeiten möchte, kann auch ein Tool wie "O&O ShutUp10" nutzen, das den Nutzerinnen und Nutzern datenschutzorientierte Einstellungen vorschlägt und diese in einem Rutsch setzen kann.

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