Franken
WhatsApp-Betrug

Aktuelle Warnung vor WhatsApp-Phishing-Mails: So können Sie sich schützen

Derzeit kursieren E-Mails, hinter denen eine fiese Betrugsmasche steckt. Im Fokus: WhatsApp-Nutzer. Ein Bundesamt warnt nun vor den Phishing-Mails und gibt Tipps, wie man die Betrugsmasche erkennt.
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WhatsApp-Nutzer aufgepasst: Es sind Phishing-Mails im Umlauf, die es auf persönliche Daten abgesehen haben. So erkennen Sie die betrügerische Post. Symbolfoto: Silas Stein/dpa
WhatsApp-Nutzer aufgepasst: Es sind Phishing-Mails im Umlauf, die es auf persönliche Daten abgesehen haben. So erkennen Sie die betrügerische Post. Symbolfoto: Silas Stein/dpa

 

Derzeit sind vermehrt E-Mails im Umlauf, die WhatsApp-Nutzer verunsichern sollen. Die aktuelleste Betrugsmasche ist eine altbekannte: Sogenannte "Phishing-Mails", gefälschte Mails und Internetseiten, haben das Ziel, an persönliche Daten zu kommen - in diesem Fall an die Bankdaten von WhatsApp-Nutzern.

 

BSI warnt vor kriminellen Mails im Namen von WhatsApp

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor diesen E-Mails. Betrüger und Kriminelle verschicken Phishing-Mails, um an Passwörter, Zugangsdaten oder Kreditkartennummern zu gelangen: In diesem Fall wird WhatsApp-Nutzern vorgegaukelt, die Mail sei von WhatsApp beziehungsweise Facebook selbst.

Konkret wird in einer solchen E-Mail behauptet, das Jahresabo für den Messenger-Dienst laufe bald ab. Den WhatsApp-Nutzern wird nahegelegt, ihr Konto zu aktualisieren oder das Abo zu verlängern. Folgt man dem angegebenen Link, soll man seine Bankdaten auf einer Website angeben. Diese Daten landen logischerweise niemals bei WhatsApp beziehungsweise Facebook, sondern bei Kriminellen, die die Daten missbrauchen. Und übrigens: WhatsApp ist kostenlos - es existiert kein Jahresabonnement!

WhatsApp-Mails: So erkennen Sie den Betrug

Wichtig: Falls Sie ihre Daten auf einer solchen Seite angegeben haben, setzen Sie sich umgehend mit ihrer Bank in Verbindung und lassen Sie ihr Konto sperren.

Um Phishing-Mails zu erkennen, hat das warnende Bundesamt einige Tipps parat:

  • Überprüfen Sie die Adresse des Absenders: Oftmals verbirgt sich dahinter eine kryptische Abfolge von Zeichen, die Sie misstrauisch machen sollte. Solche Kombinationen sind eindeutig nicht einem Unternehmen wie Facebook zuzuordnen.
  • Achten Sie auf die Anrede in der Mail: Beispielsweise wird "Frau Maier", durch "Liebe Kundin" ersetzt. Das ist ein Anzeichen für eine Phishing-Mail.
  • Abfrage von Daten: Vertrauliche und persönliche Daten, wie TAN oder PIN, fragen seriöse Unternehmen wie Facebook nicht kurzerhand per E-Mail ab - das sollte Sie stutzig machen.
  • Komisches Schriftbild: Details, wie das Schriftbild können Hinweise darauf geben, dass ein Text durch einen Computer generiert wurde.
  • Dringlichkeit ist auffällig: Formulierungen, wie "wir sperren sonst ihr Konto" oder "Sie sollten sofort aktualisieren", sind gefährlich. Anhand solcher Floskeln können Sie den Betrug entlarven.

 

Die Überwachung von WhatsApp durch die Sicherheitsbehörden ist mittlerweile gängige Praxis. Jetzt hat sich ein Experte zu Wort gemeldet. Alles Wichtige rund um den Messenger-Dienst WhatsApp, erfahren Sie im WhatsApp-Ticker voninFranken.de.

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