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WhatsApp-Nutzer verärgert: Messenger sperrt Mitglieder aus Gruppen mit "verdächtigem" Namen

In den sozialen Medien und Berichten im Netz häufen sich Beschwerden von WhatsApp-Nutzern, die ganz plötzlich gesperrt wurden. Die Betroffenen sind verärgert - können aber nichts dagegen tun. WhatsApp-Gruppen geraten in den Fokus des Ärgernisses.
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Zahlreiche Nutzer des Messengers WhatsApp sind verärgert. Sie wurden gesperrt, weil sie Teil einer "verdächtigen" WhatsApp-Gruppe waren. So lauten jedenfalls die aktuellen Meldungen. Symbolfoto: Sara Michilin/Adobe Stock
Zahlreiche Nutzer des Messengers WhatsApp sind verärgert. Sie wurden gesperrt, weil sie Teil einer "verdächtigen" WhatsApp-Gruppe waren. So lauten jedenfalls die aktuellen Meldungen. Symbolfoto: Sara Michilin/Adobe Stock

Zahlreiche Nutzer des beliebten Messengers WhatsApp sind offenbar Opfer eines üblen Scherzes geworden. Sie haben ihren Zugang zum Messenger komplett verloren und werden ihn mit der gleichen Handynummer wohl auch nicht wieder bekommen. Doch was steckt dahinter?

Wie der Blog "WABetaInfo" berichtet, wurden wohl massenhaft Nutzer von WhatsApp verbannt, weil sie Mitglied eines WhatsApp-Gruppenchats waren. Die Gruppe hatte offenbar einen "verdächtigen" Namen, den der Messenger nicht duldet. Die betroffenen Nutzer haben dann, wie Berichte in mehreren Online-Foren und sozialen Netzwerken lauten, eine Nachricht erhalten, dass ihr WhatsApp-Konto gesperrt wurde.

Zahlreiche Nutzer gesperrt: Schuld ist wohl "verdächtiger" Gruppenname bei WhatsApp

Doch die Nutzer waren nicht von Anfang an Teil einer "verdächtig" lautenden Gruppe, sondern der Gruppenname wurde kurz vor dem "Rauswurf" aus WhatsApp geändert. Teil des neuen Gruppennamen waren "bösartige" Begriffe, die auf illegale und strafbare Nutzungszwecke hindeuteten, wie "WABetaInfo" berichtet.

 

Nutzer, die nach ihrer Sperrung den Support kontaktierten, bekamen lediglich eine automatische Antwort, dass sie gesperrt wurden. Der Grund: Sie hätten gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. WhatsApp würde demnach auch nicht auf erneute Anfragen reagieren.

Einziger Auswegs: Neue Handynummer

So mussten folglich auch völlig "unschuldige" Nutzer des Messengers auf ihren Zugang und ihre Chatverläufe verzichten. Die einzige Lösung: Eine neue Handynummer, mit der sich die Nutzer dann erneut bei WhatsApp registrieren.

 

WABetaInfo empfiehlt WhatsApp-Nutzern deshalb, dass alleine Gruppenadmins die Rechte haben sollten, den Gruppennamen, der ja oft sehr willkürlich gewählt wird, ändern zu können - und nicht jedes Gruppenmitglied. Das geht ganz einfach unter "Einstellungen".

 

Um welche Begriffe in Gruppennamen es sich genau handelt, weswegen die Gruppenmitglieder gesperrt wurden, ist nicht bekannt. Wohl auch um einen "Nachahmer-Effekt" auszuschließen.

 

dn

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