Franken
WhatsApp

WhatsApp: Warnung vor Kettenbrief mit "Ute Lehr" - zerstört ein Virus die Festplatte?

Auf WhatsApp kursieren immer wieder Kettenbriefe. Aktuell werden Nutzer vor dem Kontakt "Ute Lehr" gewarnt. inFranken.de klärt auf: So gefährlich ist der Kettenbrief wirklich.
Artikel drucken Artikel einbetten

WhatsApp-Kettenbrief "Ute Lehr" warnt vor zerstörten Smartphones: Das steckt hinter der Angst-Nachricht: Es kursiert immer wieder ein Kettenbrief über den Messenger "WhatsApp", der vor dem Kontakt "Ute Lehr" warnt. Dieser könne den Datenspeicher des Handys zerstören, wenn man die Kontaktanfrage annimmt. Müssen Nutzer Angst um ihre Daten haben, wenn sich "Ute" meldet?

WhatsApp-Kettenbrief: "Ute Lehr" mit Datenklau?

Der Kettenbrief im Wortlaut: "Sag mal bitte allen Leuten in deiner Liste, dass sie den Kontakt 'Ute Lehr' nicht annehmen sollen! Das ist ein Virus (über Whatsapp) der zerstört die ganze Festplatte und zieht sich die Daten runter, wenn ihn einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die Liste frisst! Wenn dich die Nummer 01719626509 anruft, nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute Morgen auch von EUROP1 und SAT1 bestätigt worden! Weiterleiten!"

Es ist nicht das erste Mal, dass Kettenbriefe mit derartigen Namen die Runde machen. Bereits im Jahr 2017 kursierten ähnliche Kettenbriefe auf WhatsApp, die beispielsweise vor "Hannes Bochtler", "Tobias Mathis" oder "Marcel Hohmann" warnten.

Die Grünen wollen die Geschwindigkeit auf deutschen Autobahnen auf 130 km/h begrenzen. Doch es hagelt bereits heftige Kritik.

Was muss ich tun, wenn ich den Kettenbrief erhalte?

Wenn man den Kettenbrief weitergeleitet bekommt, der vor dem Kontakt "Ute Lehr" warnt, sollte man ihn löschen und dem Absender erklären, was es mit dem Hoax auf sich hat.

Auch interessant: WhatsApp-Kettenbrief: "Martinelli"-Virus sorgt für Aufruhr

Das Technik-Portal mimikama.at, deckt den neuesten Versuch mit der Masche des Datenklau auf. Wie die Experten berichten, sorgt ein nahezu identischer Kettenbrief mit den ominösen Namen "Ute Christoff" bereits seit 2015 für Angst und Schrecken um die Daten vieler Nutzer.

Ist der WhatsApp-Kettenbrief gefährlich?

Wie bei den Vorgängern "Ute Lehrs", zum Beispiel "Tobias Mathis", geht vom Kettenbrief keinerlei Gefahr für Nutzerdaten aus. Experten begründen dies ganz einfach: Der Versuch auf diese Weise Daten abzufischen, scheitert bereits technisch. Es ist schlichtweg nicht möglich, sich auf diese Art einen Virus einzufangen. Laut dem Technik-Portal kann kein Kontakt auf die Festplatte eines weiteren Smartphones zugreifen.

inFranken.de bei WhatsApp - jetzt anmelden für den kostenlosen News-Dienst

Wer einen Trojaner im Sinn hat, darf eines nicht vergessen: Um sich solch einen Virus einzufangen, wäre eine Installation nötig - doch davon ist in diesem Fall nicht die Rede! Auch das Gerücht, man könne Schaden davontragen, sobald ein Freund oder anderer Kontakt betroffen sei, ist frei erfunden.

"Ute Lehr" bei WhatsApp: Wer sie anruft, erreicht niemanden

Der Urheber des "Ute Lehr"-Kettenbriefs ist unbekannt. Versucht man die angegebene Nummer zu erreichen, nimmt niemand am anderen Ende der Leitung ab. Der Teilnehmer sei derzeit nicht erreichbar, heißt es dann.

Ebenfalls neu bei WhatsApp: Heimlich Status-Bilder anschauen - die Spionage-Funktion hat aber einen Haken

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren