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WhatsApp-Kettenbrief

WhatsApp: Morddrohung per Audio-Nachricht - bedrohlicher Kettenbrief ist zurück

Ein alter Kettenbrief sorgt für neuen Schrecken unter WhatsApp-Usern. Darin droht Damian dem Empfänger mit dem Tod. inFranken.de erklärt, was hinter der Grusel-Nachricht steckt.
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WhatsApp Kettenbriefe tauchen immer wieder auf. Dieser hier ist allerdings alles andere als lustig. Foto: App, Smartphone, Handy, Whatsapp, Instagram, Social Media Symbolfoto: Aleksei/Adobe Stock (283592898)

Kinder und Jugendliche sind Zielgruppe eines erneut kursierenden Kettenbriefs bei WhatsApp: Verschickt wird eine Audio-Datei, die an 20 Kontakte des Empfängers weitergesendet werden soll. Das Wichtigste vorab: Dieser Brief enthält keinen Funken Wahrheit, wie etwa mimikama berichtet.

In der Nachricht meldet sich ein gewisser "Damian" und droht damit, den Empfänger der Nachricht umzubringen, sollte sie nicht weitergesendet werden. Damian berichtet, er werde einen die ganze Nacht über beobachten, am kommenden Tag über begleiten und mit Messern bewerfen. Falls man das überlebe, werde Damian in der nächsten Nacht erneut zuschlagen und den Empfänger um genau 23.58 Uhr töten - und zwar auf brutale Art und Weise.  Bei der unheimlichen Nachricht handelt es sich um die Geschichte rund um "Teresa Fidalgo". Die Geschichte des Mädchens ist frei erfunden und diente in der Vergangenheit zur Vermarktung eines Films. Der Produzent heißt David Rebordao und kommt aus Portugal. Er machte aber auf seiner Webseite direkt klar, dass es sich dabei um einen Fake handelt und es den Film auf DVD zu kaufen gibt. Aktuell gibt es diese Webseite nicht mehr, früher war sie unter dem Link "acurva.net" zu finden. 

Comeback des unheimlichen WhatsApp-Kettenbriefs

Bereits vor sieben Jahren warnte das Landeskriminalamt Niedersachsen vor Kettenbriefen, die Todesdrohungen enthalten. Kinder und Jugendliche fühlen sich davon besonders bedroht und sind verängstigt. Das Vortragen durch eine Computerstimme verstärkt dieses Empfinden noch. Deshalb ist es wichtig, über dieses Phänomen zu sprechen und aufzuklären, dass nichts passieren wird, wenn der Kettenbrief gelöscht - und eben nicht wie gewünscht weitergeleitet - wird.

Bei der aktuell wieder kursierenden Nachricht handelt es sich um folgenden Text: "Hallo. Bevor du denkst, dass der Kettenbrief nicht stimmt: du liegst falsch.  Der Kettenbrief stimmt. Wenn du diesen Kettenbrief nicht an mindestens 20 Kontakte weiter schickst, wirst du mich heute Nacht um Punkt 24 Uhr in deinem Zimmer/ in deinen Eltern ihrem Zimmer/ bei deinen Freunden, je nach dem wo du schläfst bzw. schlafen wirst finden. Ich werde in einer Ecke stehen, und dich die ganze Nacht lang beobachten. Ich sehe schrecklich gruselig aus, du wirst fast Herzinfarkt bekommen. Am Morgen, wenn es heller wird, werde ich den ganzen Tag über begleiten, dich wo auch immer du bist, mit Messern bewerfen und da, genau da,könnte es tödlich enden für dich. Aber keine Sorge, falls du es überlebst, werde ich in der nächsten Nacht immernoch bei dir sein, und in einer Ecke stehen, und um 23:58 Uhr werde ich dich in einer brutalen Art und Weise umbringen. Du wirst verbluten..ich werde dein Blut auftrinken..deine Knochen aufessen und vieles mehr. Und am nächsten Tag bist du schon längst tot, und deswegen werden deine Eltern dann auf einer brutalen und harten Weise umgebracht, danach deine Geschwister und so weiter. Also ich rate dir dringend, diesen Kettenbrief weiterzuschicken!!! Du glaubst mir nicht? - Jana (13) wurde am 16.12.13 hart umgebracht, weil sie die Kettenbriefe nicht beachtet hatte. Sie dachte nur "Ach was ein langer Kettenbrief , stimmt eh nicht und werde ich sowieso nicht durchlesen." Und sie schlief friedlich um 22 Uhr ein. Um 23:58 am nächsten Tag fand man ihre blutige Leiche in ihrem Bett auf. - Nicole (10) am 01.01.14 fand diesen Kettenbrief recht hart und heftig, aber schickte dieses nur an 10 Leuten weiter. Später, viel später, fand man ihre Leiche tot bei ihren Freunden, da sie da übernachten war. Leonie (17) am 02.01.13 hielt diesen Kettenbrief für Quatsch und schickte ihn nicht weiter. Für ihr endete der Tod am härtesten. Da sie nicht daran geglaubt hat und ihn für Quatsch hielt. Sophie (13) verblutete am 03.01.14 heftig. Da sie den Kettenbrief nur an vier Leute schickte. Man fand sie tot im Bett. Adrian (12) starb am 03.01.14, weil er sich so über den Brief lustig gemacht hat und ihn eiskalt nicht weiter geschickt hatte. Um 23:58 hörte er einen lauten Knall im Schrank eine kalte Hand erwürgte ihn. Deswegen nochmal: SCHICKE DIESEN BRIEF WEITER, ANSONSTEN...DU WEIßT WAS PASSIERT! Mit blutigen Grüßen Damian."

Auch im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gibt es immer wieder Fake-News und lästige Kettenbriefe auf WhatsApp & Co. Die wichtigsten im Überblick, finden Sie hier.

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