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Kettenbrief-Alarm bei WhatsApp: Was steckt wirklich hinter der Warnung?

In der beliebten Messenger-Applikation "WhatsApp" kursiert ein Kettenbrief, in dem vor einer bestimmten Nummer und einem bestimmten Kontakt gewarnt wird. Jetzt sind einige Nutzer in Panik. inFranken.de klärt auf, ob Sie sich Sorgen machen müssen.
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Aktuell kursiert ein Kettenbrief auf "WhatsApp". inFranken.de verrät, was es mit  der Warnung vor dem Kontakt Tobias Mathis auf sich hat.  Screenshot: inFranken.de
Aktuell kursiert ein Kettenbrief auf "WhatsApp". inFranken.de verrät, was es mit der Warnung vor dem Kontakt Tobias Mathis auf sich hat. Screenshot: inFranken.de
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"Tobias Mathis"- Kettenbrief verunsichert viele Nutzer des Messengers WhatsApp: Derzeit wird im Messenger-Dienst WhatsApp ein Kettenbrief massenhaft weitergeleitet, der bei vielen Nutzern Verwirrung erzeugt. In der Nachricht wird vor einer bestimmten Telefonnummer und dem Kontakt "Tobias Mathis" gewarnt.

Wie neu ist der Kettenbrief und muss man die WhatsApp-Warnung ernst nehmen? inFranken.de erklärt, was dahinter steckt.

"Tobias Mathis" warnt vor Virus: WhatsApp-Kettenbrief im Umlauf

Auf "WhatsApp" ist aktuell ein Kettenbrief im Umlauf. Darin werden Nutzer vor dem Kontakt zu "Tobias Mathis" gewarnt. Konkret sollen Nutzer ihrer kompletten Freundesliste die Warnung weiterleiten und so auf einen Virus aufmerksam machen, der anscheinend an sensible Daten kommen und die Festplatte des Smartphones zerstören kann.

Der WhatsApp-Kettenbrief im Wortlaut: "DRINGEND!!!! Sag bitte allen Leuten in deiner WhatsUp-Liste, dass sie den Kontakt "Tobias Mathis" nicht annehmen sollen! Das ist ein Virus (über WhatsUp) der die ganze Festplatte zerstört und sich die Daten runter zieht. Wenn ihn einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die Liste frisst! Wenn dich die Nummer 01719626509 anruft, nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute morgen auch von EUROP1 und SAT1 bestätigt worden! Weiterleiten!!"

Kettenbrief auf WhatsApp: Das steckt dahinter

  • Zuallererst: Der Kettenbrief ist nicht neu. Bereits 2017 kursierte eine solche Nachricht im Messenger-Dienst. Nicht nur vor Tobias Mathis, sondern auch vor Ute Lehr, Marcel Hohmann oder Hannes Bochtler wurde darin gewarnt.
  • Des Weiteren: An der Warnung des WhatsApp-Kettenbriefes ist - wie in vielen anderen Fällen ebenfalls - nichts dran. Die massenhaft versendete Nachricht schwirrt selbst neun Jahre nach der erste Veröffentlichung via Facebook noch umher. Sogar im Wortlaut der Nachricht hat sich bis heute nichts geändert.
  • Rein technisch gesehen ist es nicht möglich durch einen Kontakt gehackt zu werden. Für einen Hack, wäre es nötig, dass eine infizierte Datei versendet wird und der Empfänger diese öffnet.

Die Technikexperten vonmimikama geben einen Tipp im Umgang mit Kettenbriefen: "Man sollte generell keine Freundschaftsanfragen von Fremden ungeprüft annehmen. Ignoriert solche Texte und schickt sie nicht weiter - so unterbrichst du die Kette", heißt es in einer Analyse des Falls "Tobias Mathis".

Unser zusätzlicher Tipp: Um eine weitere Ausbreitung des Kettenbriefes zu verhindern, klären Sie den Absender der Nachricht über die Fake-Meldung auf. So kann die Reichweite der WhatsApp-Warnung begrenzt werden. Prinzipiell ist es gut, sich von solchen Meldungen nicht verunsichern zu lassen. Denn: Hierbei geht es um stupide Panikmache.

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