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Stiftung Warentest testet Router: Nur drei bieten einen wirklichen sicheren Internetzugang

Ein Router gehört fast zu jedem Haushalt und öffnet verschiedenen Geräten das Tor zum Internet. Damit die Sicherheit dabei aber gewährleistet ist, sollte man ein paar Eigenschaften bedenken. Stiftung Warentest hat verschiedene Router daraufhin getestet.
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Mit der Sicherheit ist das so eine Sache: Man muss nur dran denken. Deshalb legt die Stiftung Warentest bei ihrem aktuellen Router-Test ein Augenmerk auf eine seltene Funktion.

Programmierfehler in der Betriebssoftware (Firmware) machen Router angreifbar.Darum ist es wichtig, dass ein Gerät vom Hersteller automatisch mit Updates versorgt wird, erklärt die Stiftung Warentest, die acht Router untersucht hat ("test"-Ausgabe 3/20).

Allerdings bieten das uneingeschränkt nur drei Geräte - genau jene, die es auch auf die ersten drei Plätze schaffen. Immerhin: Massive Sicherheitslücken, die sich für Angriffe über das Internet ausnutzen lassen, haben die Prüfer bei keinem der getesteten Router gefunden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich also an die Test-Sieger halten.

Testsieger bei den sieben geprüften DSL-Routern wurden:

  • Fritzbox 7590 von AVM für 188 Euro ("Sehr gut"/Gesamtnote 1,5)
  • Fritzbox 7530 für 177 Euro ("Gut"/1,6)
  • TP- Link Archer VR2800v für 157 Euro ("Gut"/2,1)
  • Fritzbox 6591 Cable für 248 Euro ("Gut"/2,0). Da das Angebot an frei verkäuflichen Kabel- Routern minimal ist, schaffte es nur dieser in das Ranking

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Hingegen schnitten folgende Routern in Sachen Sicherheitsfunktionen schlecht ab:

  • Telekom Speedport Smart 3 für 137,00 Euro (Befriedigend/2,8), Sicherheitsfunktion (ausreichend/3,6)
  • Asus DSL-AC68VG für 185,00 Euro (Befriedigend/2,9), Sicherheitsfunktion (ausreichend/4,4)
  • TP Link ArcherVR900v V2 für 170,00 Euro (Befriedigend/2,9), Sicherheitsfunktion (ausreichend/3,8)

Laut Stiftungwarentest , "müssen die DSL- Fritzboxen bei der Reichweite und Signalstärke der WLAN- Funknetze gegenüber Konkurrenten zurückstecken". Da diese in großen Wohnungen oder Häusern schneller an Ihre Grenzen stoßen, als etwa die Telekom-Router oder der von Asus. Dafür sind sie in Sachen Sicherheitsfragen vorne dabei und die Nutzer können eine Filterfunktion nutzen. Es ist zum Beispiel möglich, den Internetzugang für unerwünschten Webseiten zu sperren.

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