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SMS-Abofalle: Betrüger locken mit falschen Links - Stiftung Warentest warnt

Derzeit kursieren SMS, die Opfern mit falschen Links in eine Abofalle locken wollen. Wie Sie solche Betrugsfälle erkennen können und auf was Sie achten sollten, erklärt inFranken.de.
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Mit falschen Links in  SMS locken Betrüger ihre Opfer in Abofallen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
Mit falschen Links in SMS locken Betrüger ihre Opfer in Abofallen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Nachzahlungen für ein Porto oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel: eine solche SMS wirkt auf den ersten Blick glaubwürdig. Dennoch ist Vorsicht geboten, wenn solche Nachrichten Links auf fremde Websites enthalten. Denn laut "Stiftung Warentest" kursieren aktuell Betrugs-SMS, die mit solchen Links zu falschen Browser-Seiten ihre Opfer in Abofallen locken.

Ohne die Nachzahlung für das angeblich fehlende Porto, würde das Paket nicht weiter transportiert. Dafür müssen die vermeintlichen Kunden ihre persönlichen Daten und ihre Kontoverbindung eingeben. Dass dabei ein Abovertrag über 63 Euro monatlich abgeschlossen wird, überliest man dabei leicht.

Vorsicht bei Nachrichten von Freunden

Auch bei SMS mit angehängten Links von bekannten Nummern ist Vorsicht geboten: Die Handys von Freunden könnten von Betrügern gehackt worden sein. Die Links in den Nachrichten versprechen zu angeblichen Fotoalben des letzten Urlaubs oder eines Geburtstag zu führen. Stattdessen öffnet sich ein Browserfenster, das nach den persönlichen Daten und Kontonummern fragt.

So geraten Sie nicht in einen Betrugsfall

Vermeiden können Sie solche Betrugsfälle, indem Sie nach dem Button "Zahlungspflichtig bestellen" suchen. Ist dieser nicht auffindbar, sollten Sie Ihre Daten nicht preisgeben. Denn nur mit diesem Button werden wirksame Abo-Verträge abgeschlossen.

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