Deutschland
Dreister Betrug

Bei dieser unscheinbaren WhatsApp-Nachricht solltest du sofort handeln

Sie ist unscheinbar und könnte von einem guten Freund kommen. Mit kurzen und einfachen Nachrichten versuchen Betrüger aktuell ihr Glück bei WhatsApp-Nutzern. Doch ein Punkt sollte stutzig machen.

WhatsApp-Warnung: Hinter diesen Nachrichten steckt nichts Gutes! Täglich werden rund 100 Milliarden WhatsApp-Nachrichten verschickt, wie TechCrunch mit Bezug auf Meta-Chef Mark Zuckerberg berichtet. Die schiere Menge an Daten weckt natürlich auch das Interesse von Betrügern.

Mit immer dreisteren Maschen versuchen die an Daten zu kommen. Sei es eine blaue Version des beliebten Messengerdienstes oder der WhatsApp-"Enkeltrick", immer wieder versuchen die Täter ihr Glück. Meist haben sie dann Erfolg, wenn ihre Opfer ahnungslos sind und den Betrug erst später realisieren.

Verdächtige WhatsApp-Nachrichten: Diese solltest du sofort löschen

Auf diese Hoffnung setzt die Masche, um die es in diesem Artikel und im Video oben geht. Alles beginnt mit einer einfachen Nachricht. Die, so könnte man annehmen, kommt von einem Menschen, der sich nach dem Wohlbefinden des Empfängers erkundigt. Schreibt da ein alter Freund, der lange von der Bildfläche verschwunden ist?

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Der Anfang der Nachricht könnte darauf hinweisen. Die gefährlichen Betrugs-Nachrichten beginnen vornehmlich mit "Lange nichts von dir gehört" - entweder auf Deutsch oder Englisch. Kein Link, kein Bild. Einfach eine normale Nachricht.

Wer aber jetzt darauf eingeht, dem drohen Probleme. Früher oder später schicken die Betrüger, die reale Menschen am anderen Ende der Konversation sind, Bilder, ein Video oder Links. Er die Medien öffnet oder auf den Link klickt, der tappt in die Falle der Betrüger.

WhatsApp-Nachricht von Betrügern: Daran erkennst du sie

Die sind größtenteils auf Daten aus, auch kann sich nach dem Klick auf den Link Schadsoftware im Hintergrund installieren. Damit können die Betrüger das Smartphone ausspähen oder sogar die Kontrolle darüber übernehmen. Ärger ist da oft die geringste Sorge der Nutzer.

Wer so eine Nachricht bekommt, der sollte sie ungelesen löschen und den Kontakt an WhatsApp melden. Schon auf den ersten Blick ist der Betrugsversuch sichtbar: Wer die Nachrichten in der Übersicht sieht, der kann anhand der Handynummer des Absenders schnell auf einen Betrug schließen.

Die Nachrichten kommen vorwiegend aus Malaysia oder Singapur, haben also Vorwahlen von +60 oder +65. Wer den Absender an die Betreiber von WhatsApp meldet, der kann auch anderen Nutzern helfen: Wird der Account gesperrt, dann kann er auch keine anderen Nutzer mehr nerven.

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