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Feuerlöscher für zuhause: Alles, was man wissen muss

Für den Fall eines Brandes sollte jeder einen Feuerlöscher zu Hause haben. Doch welches Modell ist das Richtige? Wir zeigen Ihnen welches Feuerlöscher-Arten es gibt und welche Art am besten für Ihr Zuhause ist.
 
Feuerlöscher
Symbolbild: Antranias/pixabay.com
  • Im Brandfall sollte jeder Haushalt einen Feuerlöscher parat haben
  • Alle Feuerlöscher-Arten im Überblick
  • Alle Brandklassen im Überblick

Um auch im eigenen Zuhause auf jeden Notfall vorbereitet zu sein, muss man nicht nur wissen, wie man mit einem Feuerlöscher richtig umgeht, sondern auch, welcher Feuerlöscher bei welchem Brand überhaupt genutzt werden muss. Es gibt nämlich keinen "Universal-Feuerlöscher", zu dem immer gegriffen werden kann. Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zu unterschiedlichen Bränden und jeweils geeigneten Feuerlöschern für Sie zusammengefasst.

Feuer: Die Brandklassen im Überblick

Das brennende Material ist entscheidend für die Wahl des Feuerlöschers. Für die verschiedensten Materialien gibt es auch die verschiedensten Feuerlöscher. Die Brandklasse gibt an, zum Löschen welcher Brandherde sich ein Feuerlöscher eignet.

Brandklasse A:

Eignet sich für feste und glutbildende Materialien. Das umfasst neben Holz und Textilien auch Papier und Kohle.

Brandklasse B:

Sollte für flüssige oder flüssig werdende Stoffe angewendet werden. Dazu zählen beispielsweise Benzin, Öle, Alkohol oder Paraffin.

Brandklasse C:

Gasförmige oder unter Druck stehende Substanzen werden in diese Brandklasse eingeordnet. So gehören Propan oder Erdgas in diese Brandstufe.

Brandklasse D:

Brennende Metalle kommen in einem üblichen Haushalt nur selten vor. Daher müssen sich über die Brandklasse für Metalle wie Aluminium oder Magnesium kaum Gedanken machen.

Brandklasse F:

Jegliche Fettbrände sollten nur mit Fettbrandlöschern gelöscht werden. Mit Wasser sollten Fettbrände hingegen nicht in Berührung kommen.

In einem üblichen Haushalt kann so einiges Feuer fangen. Neben Bränden in der Küche können auch Kerzen leicht umfallen und ein Feuer entfachen.

Brand löschen: Feuerlöscher im Überblick

Wir zeigen Ihnen im Folgenden die gängigsten Feuerlöscher-Typen, die Sie kennen sollten.

1. Schaum-Feuerlöscher

Vor allem in privaten Haushalten finden sich Schaum-Feuerlöscher. Sie hinterlassen kaum Verschmutzung, da der zurückbleibende Schaum leicht wegzuwischen ist. Diese Modelle sind für die Brandklassen A und B geeignet.

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2. Pulver-Feuerlöscher

Die Verschmutzungen des Pulver-Feuerlöschers sind nur schwer zu entfernen. Bei dauerhaftem Kontakt mit Feuchtigkeit kann das Pulver zu Korrosionsschäden führen. Durch die hohe Löschkraft kann diese Möglichkeit Feuer zu löschen für die Brandklassen A,B,C und D angewendet werden.

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3. Wasser-Feuerlöscher

Mit einer geringen Verschmutzung bringt ein Wasser-Feuerlöscher leider auch geringe Löschkraft. Er soll ausschließlich für die Brandklasse A verwendet werden.

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4. Kohlendioxid-Feuerlöscher

Ein Kohlendioxid-Feuerlöscher entzieht dem Brandherd den Sauerstoff. Für die rückstandslose Löschung müssen Sie allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Modell ist auf die Brandklasse B ausgelegt.

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5. Fettbrandlöscher

Wenn Sie leidenschaftlicher Koch oder leidenschaftliche Köchin sind und gerne mit Speise-Ölen oder Frittierfett arbeiten, sollten Sie unbedingt einen Fettbrandlöscher in Ihrer Küche unterbringen. Diese Feuerlöscher eignen sich für die Brandklassen A, B und F.

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