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Chrome mit massivem Sicherheitsleck: Warum Sie ihren Browser sofort updaten sollten

Der Konzern Google ist für das Internet wie kein zweiter. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich der eigene Webbrowser "Google Chrome" zum Marktführer aufgeschwungen hat. Aber jetzt wurde bekannt: In der aktuellen Version offenbart die Software haarsträubende Sicherheitslücken
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Sicherheitsprobleme in Chrome: Über den Browser ist es Hackern gelungen, sich zugriff auf fremde Festplatten zu verschaffen.Symbolfoto: Jens Schierenbeck/dpa/tmn
Sicherheitsprobleme in Chrome: Über den Browser ist es Hackern gelungen, sich zugriff auf fremde Festplatten zu verschaffen.Symbolfoto: Jens Schierenbeck/dpa/tmn

Schneller, intelligenter, sicherer. So bewirbt der Internetkonzern Google seinen Webbrowser "Chrome". Und zumindest letzteres müssen die Verantwortlichen ein Stück weit revidieren. Denn nun wurde bekannt, dass die Chrome-Versionen unter 72.0 massive Sicherheitslücken offenbaren.

So ist es laut einem Bericht von "Thehackernews.com" möglich, mit einem einfachen Trick zugriff auf die Festplatten der Betroffenen zu erhalten.

Sicherheitsleck in Google Chrome: Hacker können Computer befallen

So besteht für Hacker die Möglichkeit mit einer einfachen Website mittels Link alle notwendigen Rechte von einem betroffenen PC auf sich selbst zu übertragen. Der Nutzer braucht also nur auf einen Link zu einer bösartigen Website zu klicken und schon könnte er den Zugriff auf seinen Computer verlieren. Doch nicht nur PCs können unter diesem Sicherheitsleck leiden: Auch Mac-Rechner und auf Linux basierende Systeme sind von diesem Problem betroffen.

Chrome wieder sicher? Google hat bereits reagiert

Google hat sich auf seinem eigenen Blog bereits zu den Sicherheitslücken geäußert. So heißt es, man bedanke sich für die Nachforschungen bezüglich der Sicherheit des Browsers.

Gleichzeitig habe man die Probleme bereits erkannt und in einem aktuellen Update behoben. Außerdem fordern sie die Nutzer dazu auf, ihren Webbrowser manuell zu updaten, sollte die "Auto-Update"-Funktion von Chrome zuvor deaktiviert worden sein.

Außerdem erklären die Verantwortlichen, dass man sie stets über ihren Blog auf weitere Probleme des Browsers aufmerksam machen könne. Sie würden sich umgehend um etwaige weitere Fehler kümmern.

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