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Stechmücken im Sommer: Wie Sie sich schützen und was bei einem Mückenstich zu tun ist

Mit dem Sommer kommen auch die Stechmücken. Meist bescheren sie uns unruhige Nächte und juckende Aufenthalte im Freien. Wir verraten Ihnen einige Präventivmaßnahmen gegen die Insekten und was man machen kann, wenn die Mücke doch zugestochen hat.
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Die warmen Temperaturen bringen auch die Mücken mit sich. Wir haben Tipps für Sie wie man die Insekten fern halten kann und was man bei Insektenstichen tun kann. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die warmen Temperaturen bringen auch die Mücken mit sich. Wir haben Tipps für Sie wie man die Insekten fern halten kann und was man bei Insektenstichen tun kann. Foto: Patrick Pleul/dpa

Bei den warmen Temperaturen tagsüber schlafen wir nachts am liebsten mit offenen Fenstern. Ohne Insektennetz vor dem Fenster kann das jedoch zu einer juckenden Angelegenheit werden. Aber nicht nur nachts sondern vor allem tagsüber machen uns die Stechmücken zu schaffen - beispielsweise am Badesee, beim Campen oder beim lauschigen Grillabend im Garten. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengetragen, wie man die Plagegeister fern halten kann und was bei einem Stich hilft.

"Süßes Blut" lockt Stechmücken an

Dieser Mythos ist allseits bekannt: Menschen mit "süßen Blut" werden von Mücken eher gestochen als andere. Dem Regensburger Biologen Martin Geier nach gibt es tatsächlich Menschen, die Mücken lieber stechen als andere. Der Biologie beschäftigt sich seit Jahren mit dem Verhalten von Stechmücken. Ob ein Mensch eher gestochen wird oder nicht, hängt von der Mischung von Stoffen auf seiner Haut ab. Substanzen wie etwa Ammoniak, Fettsäuren und Milchsäure erzeugen einen Geruch, den Mücken entweder anziehend finden - oder eben nicht.

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Das können Sie tun, um Mücken abzuhalten

Neben den bekannten Mitteln gegen Stechmücken aus Drogeriemarkt und Apotheke gibt es auch das ein oder andere Hausmittel, um sich die nervigen Plagegeister vom Hals zu halten.

Für zu Hause: Pflanzen, die Mücken gar nicht mögen

Zusätzlich zu den Fliegengittern vor Fenstern und Türen gibt es auch einige Pflanzen, die, wenn Sie zu Hause aufgestellt sind, die Mücken vertreiben.

Um die Stechmücken fern zu halten bietet es sich an Kräuter wie Minze, Eukalyptus oder Zitronenmelisse zu Hause aufzustellen. Auch um Thymian, Basilikum, Rosmarin und Lavendel machen die unbeliebten Gäste lieber einen Bogen.

Aus diesem Grund wird empfohlen die genannten Kräuter in Töpfen auf Fensterbrettern und in der Nähe von Haus- und Terrassentüren aufzustellen. So machen die Insekten schon beim Anflug einen Bogen und gelangen gar nicht erst ins Haus oder die Wohnung.

Für draußen: Das hilft gegen Mücken in der freien Natur

 

Ätherische Öle auf der Haut

Die Öle der oben genannten Pflanzen machen sich auch sehr gut als Schutz auf der Haut. Um sich also vor Mückenstichen zu schützen, können Sie ätherische Öle mit Zitronengras, Minz-, Eukalyptus-, Zimt- oder Nelkenaroma auf freiliegende Hautflächen auftragen.

Hierbei ist jedoch zu beachten, die Öle erst auf kleinen Hautpartien zu testen, bevor Sie sie großflächig auf die Haut geben. Es kann bei einigen Menschen nämlich zu allergischen Reaktionen kommen.

 

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Lesen Sie hierzu auf inFranken.de: Gefährliche Mückenarten breiten sich in Deutschland aus

Der Klassiker: Mückenspray

Anti-Mückensprays bilden einen Geruchsmantel auf der Haut, der die Insekten abhält. Der synthetische Stoff Diethyltoluamid (DEET) hält einem Test der Stiftung Warentest zufolge am längsten auf der Haut.

Im Allgemeinen sollten die Sprays bei längerem Aufenthalt im Freien alle vier Stunden neu aufgetragen werden um den Schutz dauerhaft zu gewährleisten. Hierbei sollte man jedoch darauf achten, Augen- sowie Mundpartie auszusparen, da die Sprays die Schleimhäute reizen können.

 

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Was hilft, wenn die Mücke doch gestochen hat?

Leichter gesagt als getan, aber: Nicht kratzen! Der Körper schüttet sonst nämlich noch mehr "Juckstoffe" aus, erklärt Christine Eichler, Chefärztin des evangelischen Zentrums für Altmedizin in Potsdam. Zudem entzünden sich aufgekratzte Stiche schneller.

Erste-Hilfe: Wasser oder Speichel

Der wichtigste Tipp bei einem Mückenstich ist: Die betroffene Stelle schnellstmöglich kühlen um den Juckreiz zu lindern. Da die meisten Mückenstiche jedoch draußen passieren, wo man beispielsweise kein Eis oder Coolpack zur Hand hat, bietet es sich an kaltes Wasser oder den eigenen Speichel auf den Stich zu geben.

Vor allem Speichel gilt als antibakteriell und kann daher dabei helfen, dass der Mückenstich schnell wieder abschwillt. Zudem ist er meist kühl und lindert eben so jegliches Brennen und Jucken der Wunde.

Beliebtes Hausmittel: Die halbe Zwiebel

Eins der beliebtesten Hausmittel gegen einen juckenden Mückenstich ist die halbe Zwiebel. Dafür schneidet man eine Zwiebel auf und drückt diese auf den Stich. Der Schwefel im Saft der Zwiebel wirkt antibakteriell, lindert den Juckreiz und die Schwellung.

"After-Stich-Gel"

Äußerst beliebt und wahrscheinlich auch in jeder Haus- und Reiseapotheke vertreten ist das "After-Stich Gel". Dieses wird punktuell auf den Stich aufgetragen und hilft ebenfalls schnell gegen das Jucken und die Entzündung des Stiches auf der Haut.

 

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Alternativ kann auch zu einem elektronischen Stichheiler gegriffen werden, um den Juckreiz zu lindern.

 

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