Laden...
Franken
Ratgeber

Mit der Spielekonsole gegen den Lagerkoller: PlayStation oder Switch? - Ein Erfahrungsbericht

Mit Spiel und Spaß gegen den Lagerkoller: inFranken.de-Geschäftsführer Gero Schmitt-Sausen muss zuhause drei Jungs im Alter von 4 bis 12 Jahren bespaßen. Eine Spielekonsole musste her – nur welche? PlayStation oder Nintendo Switch? Hier ist sein Erfahrungsbericht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Spielekonsole
Welche Konsole hilft besser gegen den Lagerkoller? Unser Geschäftsführer hatte die Qual der Wahl. Ein Erfahrungsbericht. Foto: Gero Schmitt-Sausen

Motiviert bis panisch haben wir uns vor Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkung in Bayern noch eine Spielekonsole gekauft. Mit drei Kids im Haushalt – alles Jungs im Alter von (fast) 4, 8 und 12 Jahren – wollten wir dem heimischen Lagerkoller vorbeugen. Aufgrund des guten Wetters nutzen wir die neue Errungenschaft zurzeit allerdings meist nur an einzelnen Tagen am Abend. Wobei die beiden Jüngsten auch schon mal tagsüber zum Controller greifen. Aber zurück zum Anfang. Als völliger Laie stellte sich mir die Frage, welches Modell denn das richtige wäre? PlayStation, Switch oder Xbox?

Statt mir selbst zeitaufwändig im Netz einen ersten Überblick zu verschaffen, erkundigte ich mich lieber gleich bei einem Kollegen, von dem ich wusste, dass er aktiver „Zocker“ ist. Nach einem kurzen Chat war klar, entweder eine Nintendo Switch* oder eine  Sony PlayStation* .

Der Konsolen-Kauf beim lokalen Handel

Da wir möglichst schnell in den Besitz einer Konsole kommen wollten, machten wir uns zügig auf den Weg zu einem nahe gelegenen Elektrofachmarkt. Voller Überraschung musste ich feststellen, dass wir nicht die Einzigen mit dieser Idee waren. Wo sonst stapelweise Konsolen verschiedener Hersteller zu finden waren, lagen nur noch ein paar einzelne Kartons herum. Der Anblick erhöhte den Druck, nun schnell zuzuschlagen.

Die Qual der Wahl

Vor Ort und nach einem ersten prüfenden Blick auf die Devices merkte ich, ein weiteres Beratungsgespräch wäre sicher hilfreich. Da noch nicht allzu viel los war fand ich schnell einen Mitarbeiter, der bereitwillig Auskunft gab und mich auch wirklich gut beraten hat, denn es gibt schon ein paar Punkte, die beide Konsolen voneinander unterscheiden:             

  • Die Nintendo Switch* ist extrem leicht und hat einen eigenen Bildschirm – man kann damit also problemlos unterwegs spielen. Ein klarer Vorteil, auch auf Urlaubsreisen.
  • Die PlayStation 4* hingegen ist deutlich leistungsfähiger. Das zeigt sich beispielsweise bei der Auflösung auf dem TV oder Monitor. Dafür ist sie aber auch deutlich größer, halt ein weiteres rechteckiges Gerät im Regal unter dem Fernseher.
  • Beim Preis bewegen sich beide um die 300 Euro, und auch die Spiele sind für beide nicht wirklich preiswert.

Der für mich entscheidende Punkt beim Kauf war die Spieleauswahl: Die Switch bietet deutlich mehr kindgerechte Spiele für die ganze Familie und hat auch den Vorteil, dass viele davon auch zu viert gespielt werden können. Damit fiel meine Wahl klar auf die Nintendo Switch*.

PlayStation 4 jetzt bei Amazon anschauen Nintendo Switch jetzt bei Amazon anschauen

In Action

Ganz bewusst haben wir die Konsole an den Fernseher im Wohnzimmer angeschlossen. Denn wir wollen sie für gemeinsames Spielen nutzen. Wenn es uns als Eltern doch mal zu viel wird, können sich die Kids samt Switch in ihre Zimmer verziehen und dort noch ein wenig weiter daddeln. Zuerst fand ich die Vorstellung ein wenig befremdlich, aber heute kann ich überzeugt sagen, dass ich die Beschäftigung mit den Spielen sinnvoller als den Griff zum Handy finde. Und klar, für den Kleinsten soll es ohnehin nur eine kurzfristige Ablenkung sein, wenn es nicht anders geht.

Seit Beginn der Ausgangsbeschränkung haben wir uns bereits vier Spiele geleistet. Wie schon geschrieben, ein wortwörtlich teurer Spaß, aber da unser geplanter Urlaub über Ostern ausfällt, verkraftbar. Zumal es jedes Mal ein kleines gemeinsames Familien-Event ist, wenn wir zum Spielen zusammenkommen.

Entschieden haben wir uns für den Spiele-Klassiker „Super Mario"* und die aktuellen Games „Fifa 2020“*, „Let‘s Sing“* und „Just Dance“*. Gerade bei „Just Dance“ kommen alle fünf auf ihrer Kosten und ganz schön ins Schwitzen.

Schön ist auch, dass jeder seine Talente zeigen und ausleben kann. Der Große ist mit Abstand der beste Sänger, gefolgt von meiner Frau. Der Mittlere überzeugt mit seiner Geschicklichkeit bei Super Mario, und ich selbst konnte beim Tanzen ungeahnte „Moves“ vollbringen. Und für den Jüngsten ist es ein großer Spaß, mit allen zusammen wild hüpfend und springend das Wohnzimmer zu durchqueren.

Auch interessant: Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff - mit spürbaren Auswirkungen auf unseren Alltag. Viele verbringen deutlich mehr Zeit in den eignen vier Wänden. Doch womit die Zeit totschlagen? Die inFranken.de -Redaktion hat Tipps gegen den Lagerkoller gesammelt.

 

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren