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Bademode-Trends 2019: Sonnenschutz statt Sommerbräune - die neue lange Bademode

Bald geht die Badesaison wieder los. Egal, ob am Strand oder im Freibad: Wer beim Baden gut aussehen möchte, muss wissen, was im Trend liegt. Welche Schnitte schon länger angesagt sind und welche neu dazugekommen sind, erfahren Sie hier.
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Der Sommer kommt und mit ihm auch neue Trends in Sachen Bademode. Hier erfahren Sie, was 2019 so richtig angesagt ist. Symbolbild: unsplash/Christopher Campbell
Der Sommer kommt und mit ihm auch neue Trends in Sachen Bademode. Hier erfahren Sie, was 2019 so richtig angesagt ist. Symbolbild: unsplash/Christopher Campbell

Badeanzüge, lange Oberteile oder High-Waist-Höschen für Frauen: Bademode mit viel Stoff ist der Hingucker der Saison 2019. Langärmelige Shirts waren bislang etwas für Wassersportler, Badeanzüge etwas für ältere Damen. Nun finden sich Rashguards und Co. auch unter den üblichen Angeboten für das perfekte Strandoutfit. Hier sind die aktuellen Trends in Sachen Bademode.

Der Rashguard: Ein langärmliger Badeanzug

Der Rashguard ist ein langärmeliger, hochgeschlossener Badeanzug für Frauen, meist mit einem Reißverschluss vorne oder hinten zum An- und Ausziehen. Ihn nennen Modeexperten das Trendteil der Bademode 2019. Unschlagbarer Vorteil: Der Rashguard schützt die Haut vor den gefährlichen Strahlungen der Sonne. Wer wissen will, wie hoch der Lichtschutzfaktor des Stoffes ist, findet die Angaben in der Regel auf dem Etikett.

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Im Swimwear-Look der 90er Jahre: Der High-Waist Bikini

Auch andere Bademode knausert nicht mit Stoff: zum Beispiel Höschen mit hochsitzendem Bund. Schon im vergangenen Jahr waren Bikinis mit High-Waist-Hosen angesagt. "Diese waren inspiriert von den 50er Jahren. Das ist mittlerweile out", sagt die Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg. Stattdessen erhalten die Teile mit hoher Taille wie auch die Badeanzüge nun hohe Beinausschnitte und nähern sich so "ein wenig dem Swimwear-Look der 90er-Jahre" an, ergänzt Meyrose. Baywatch lässt grüßen.

Diese Beinausschnitte sind etwas für fülligere Frauen, die eher nicht so lange Beine haben, rät Stilberaterin Lydia Meier aus Starnberg. Denn der Beinausschnitt streckt optisch die Beine. Darüber hinaus empfiehlt die Modeexpertin die Bikinis mit High-Waist-Hosen jenen Frauen, die ein kleines Bäuchlein haben.

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Rüschen und Raffungen zur Korrektur von Körperpartien

Viele Badeanzüge und Bikinis haben Raffungen, Rüschen und Drapierungen - also immer etwas mehr an Stoff und damit auch an Volumen. Das hat aus Styling-Sicht ebenfalls Vorteile: Mit solchen Details kann man Körperpartien, mit denen man nicht so zufrieden ist, kaschieren. So schaffen Rüschen am Oberteil zum Beispiel ein tolles Dekolleté, wenn man einen kleineren Busen hat, erklärt Meier. Und wer eine große Oberweite hat, sollte stattdessen besser "zu breiten Trägern am Oberteil greifen".

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Eine neue Nähtechnik

Eine neue Art Raffungen für Bikinis wird durch eine Nähtechnik namens "Smoken" geschaffen. Dabei wird der Stoff über parallel verlaufende Stichbahnen gekräuselt. Typisch dafür ist eine geriffelte Struktur. Kleiner Nachteil: Diese Stoffe trocknen nicht so schnell wie viele der Hightech-Materialien für übliche Bademode, auf die Hersteller verstärkt setzen. Weniger fürs Baden im Wasser und dafür mehr fürs Sonnenbaden taugen auch die trendigen Häkelstücke.

Der Criss-Cross

Im weitesten Sinne ein Mehr an Stoff bieten die Criss-Cross-Varianten der Bikinis. Sie haben dekorative Schnüre zum Wickeln, die etwa das Oberteil oder Höschen über den Bauch hinaus erweitern. "Dieser Trend ist zwar ein echter Hingucker, aber so richtig praktisch ist er nicht", sagt Modeberaterin Meyrose. "Beim Schwimmen verrutschen die Bänder ständig und beim Sonnenbaden verursachen sie Streifen." Dennoch: Für alle, die gern auffallen, dürfte Criss-Cross eine Alternative zum klassischen Bikini sein.

Hier gibt es den Criss-Cross Bikini von ZAFUL!

Die extravagante Bademode: Der One-Shoulder Trend und der Cut-out-Badeanzug

Oder man wählt Badeanzüge mit Cut-outs - also kleineren oder größeren Löchern. Sie bleiben weiterhin angesagt. Dazu hat noch der One-Shoulder-Trend der Damen-Oberbekleidung die Bademode erreicht: Einige Bikinis und Einteiler sind asymmetrisch geschnitten und haben nur einen Träger. Hierzu sagt aber Modeberaterin Lydia Meier: "Für den One-Shoulder-Trend braucht man wirklich eine sehr gute Figur, vor allem dann, wenn man sich für einen Bikini entscheidet. Dieser Look zieht nämlich alle Blicke auf sich."

Hier gibt es den Cut-Out Badeanzug von Eomenie!

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Die richtige Farbe

In Sachen Farbe ist die Bademode 2019 breit gefächert, aber mit knalligem Effekt, erläutert die Einkaufsberaterin Anette Helbig aus Hannover. Die Palette reiche etwa von knalligem Gelb über leuchtendes Orange bis hin zu Pink und Royalblau. Zu den weiteren Modefarben gehören auch die dezenteren Khaki und Grau oder das klassische Schwarz-Weiß-Muster.

Wer sich neben der Bademode noch für die allgemeinen Modetrends der Frauen interessiert, sollte unseren ausführlichen Artikel nicht verpassen: Die Frauenmode-Trends 2019 - die 70er und 80er kommen zurück.

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