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Sonnencreme von Stiftung Warentest getestet: Ist die billigste vom Discounter die beste?

Stiftung Warentest hat verschiedene Sonnencremes einem Test unterzogen und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Die teuersten Cremes schnitten im Test am schlechtesten ab, wohingegen der Testsieger eine billige Sonnencreme vom Discounter geworden ist.
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Stiftung Warentest hat Sonnencremes getestet. Rund drei Esslöffel Sonnencreme braucht man pro Eincremen. Die gute Nachricht: Tief in die Tasche greifen muss man für guten Schutz nicht.   Symbolfoto: Christin Klose/dpa-tmn
Stiftung Warentest hat Sonnencremes getestet. Rund drei Esslöffel Sonnencreme braucht man pro Eincremen. Die gute Nachricht: Tief in die Tasche greifen muss man für guten Schutz nicht. Symbolfoto: Christin Klose/dpa-tmn

Sonnencreme im Test: Für hochwertige Sonnencremes muss man laut Stiftung Warentest nicht viel Geld ausgeben. Testsieger aus 19 Produkten mit den Lichtschutzfaktoren 30, 50 und 50+ wurden mit der Note "sehr gut" die Produkte von Lidl* ("Cien Sun Sonnenmilch Classic", 1,18 Euro/100 ml), Penny und Rewe* ("Today Sonnenmilch", 1,17 Euro/100 ml) und Dm ("Sundance Sonnenspray", 2,23 Euro/100 ml). Ebenfalls mit Bestnote schnitt die "Sôi Sonnenmilch" von Real ab - Kostenpunkt 1,50 Euro/100 ml ("test" Ausgabe 7/2018).

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Stiftung Warentest: Die teuersten Sonnencremes sind die schlechtesten
 

Die mit 20 Euro/100 ml und 21,20 Euro/100 ml teuersten Produkte schnitten am schlechtesten ab. Auf dem letzten Platz (Note "mangelhaft") befindet sich ein Naturkosmetik-Produkt. Es hielt den versprochenen Sonnenschutz-Faktor nicht ein. Das zweitteuerste Produkt war mit kritischen Duftstoffen versehen und erhielt deshalb nur ein "Befriedigend".


Falsche Versprechungen: Nicht alle Sonnencremes sind wasserfest
 

Vorsicht vor falschen Versprechungen: Fast alle Anbieter bewerben ihre Produkte als wasserfest. Das dürfen die Hersteller auch, selbst wenn die Produkte nach dem Baden nur noch die Hälfte der Schutzleistung bieten. Die Stiftung Warentest zog hierfür allerdings Punkte ab, da nur in einem Fall kenntlich wurde, was wasserfest wirklich bedeutet.

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Schutz lässt nach: Alle drei Stunden muss man nachcremen
 

Doch auch wenn man nicht schwimmen geht, muss spätestens nach drei Stunden nachgecremt werden. Durchschnittlich sollte man pro Eincremen eine Menge von etwa drei Esslöffeln auf der Haut verteilen, so der Münchner Hautarzt Christoph Liebich. Der Lichtschutzfaktor muss mindestens bei 30 liegen, besser ist allerdings 50 - und zwar den ganzen Sommer lang. Dass sich die Haut an die Sonne anpasst, ist ein Mythos.


Geöffnete Sonnencreme: Haltbarkeitsdatum ist wichtig
 

Sobald man die Sonnencreme geöffnet hat, sollte man unbedingt das Haltbarkeitsdatum im Blick behalten. Auf der Packung ist eine kleine Cremedose mit einer Zahl zu sehen. Sie gibt an, wie viele Monate sich die Creme nach dem Öffnen hält. Die Zeit verkürzt sich, wenn die Flasche in der prallen Sonne gelegen hat. Die schlechte Nachricht: Cremes aus dem letzten Sommerurlaub sind in der Regel nicht mehr geeignet. Aber es gibt ja für wenig Geld geeigneten Ersatz.

 

Den vollständigen Testbericht mit allen Testurteilen finden Sie kostenpflichtig auf der Webseite der Stiftung Warentest.

 
 
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