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Schulranzen-Test

Elf Schulranzen im Test: Erschreckendes Ergebnis im Praxis- und Belastungscheck

Haltbar, wasserfest und bequem soll er sein, und natürlich soll das Kind mit ihm auf dem Weg auch gut gesehen werden: Mit dem Start in die Schule muss auch der richtige Schulranzen her. Öko-Test hat elf beliebte Schulranzen in einem Praxis-und Belastungstest geprüft - das Ergebnis ist erschreckend.
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Manchmal legen schon die ganz Kleinen große Strecken mit ihren Schulranzen zurück. Deshalb ist es besonders wichtig, eine gute Passform zu finden. Symbolfoto: Franziska Kraufmann/dpa
Manchmal legen schon die ganz Kleinen große Strecken mit ihren Schulranzen zurück. Deshalb ist es besonders wichtig, eine gute Passform zu finden. Symbolfoto: Franziska Kraufmann/dpa

Moderne Schulranzen für Kinder sollen jede Menge Anforderung erfüllten: Die Schultasche muss nicht nur leicht und ergonomisch sein - vor allem der Sicherheitsaspekt ist für viele Eltern entscheidend. Laut der Schulranzennorm DIN 58124 sollten mindestens 20 Prozent der Vor- und Seitenflächen eines Schulranzens aus fluoreszierendem Material bestehen, damit Kinder auch früh im Dunkeln schon von Autofahrern gut gesehen werden können. Die richtige Büchertasche für die Schule zu finden ist also gar nicht so einfach. Öko-Test hat elf Schulranzen genauer unter die Lupe genommen und kommt zu einem ernüchterndem Ergebnis: Nur zwei der elf getesteten Ranzen konnten mit "sehr gut" bewertet werden.

Öko-Test führte dazu einen Praxistest mit mehreren Kindern durch und untermauerte das Ganze mit zusätzlichen Belastungstests. Nicht nur der Schulranzen ist zum Schulanfang wichtig - diese Utensilien sollten bei der Grundausstattung für den Start ins neue Schuljahr nicht vergessen werden.

Öko-Test: Insgesamt elf Schulranzen getestet

Insgesamt wurden elf Schulranzen von Öko-Test geprüft. Davon konnten nur zwei mit "sehr gut" bewertet werden: der "Ergonorm Pack Neo Edition Strahlebär" und der "Sammies Ergofit 2.0 Ballerina Dreams". Mit "gut" konnte einzig und allein der "Scout Alpha Goalgetter" bewertet werden. Die Note "befriedigend" erreichten vier Schulranzen, "mangelhaft" schnitten drei ab. "Ungenügend" ist laut Ökotest nur einer, nämlich der "Herlitz Schulranzen Motion Plus Space".

Warum fallen die Bewertungen so schlecht aus?

Warum konnten insgesamt nur zwei Schulranzen mit einer sehr guten Note abschneiden? Laut Ökotest führten vier große Kriterien zu einer Abwertung um mehrere Notenstufen.

Die drei Teilergebnisse Belastungs- und Falltest (bestanden = "sehr gut"), Dauerfunktionsprüfung Verschluss (bestanden = "sehr gut") und Regenwettertauglichkeit wurden im Praxistest ermittelt und je nach Ergebnis mehrere Notenstufen abgezogen.

Bei der Regenwettertauglichkeit kommt es beispielsweise zur Abwertung um zwei Noten, wenn das Hauptfach innen feucht wird und zur Abwertung von drei Noten, wenn das Hauptfach innen nass wird. So wurde der Test in den insgesamt vier großen Teilbereichen bei allen Schulranzen durchgeführt: "Sichtbarkeit im Straßenverkehr", "Praxisprüfung", "Inhaltsstoffe", "Weitere Mängel". Die kompletten Testergebnisse können Sie online bei ökotest.de einsehen.

Testsieger: Der Teuere von Ergonorm

Schon Anfang 2019 wurde der "Ergobag Pack Neo Edition Strahlebär" von Stiftung Warentest zum Testsieger ernannt. Nicht ohne Grund: Durch die Neo-Edition ist man mit dem Ergobag-Ranzen auf der Straße zu jeder Tages- und Nachtzeit gut sichtbar. Das liegt daran, dass Scheinwerferlicht besonders gut reflektiert wird. Auch den Regentest hat der Ergobag mit Bravour bestanden, und die Fächer sind auch bei starkem Regen komplett trocken geblieben. Durch den Beckengurt lässt sich das Gewicht des Ranzens besser auf den Körper verteilen und der Rucksack wirkt insgesamt leichter. Allerdings lässt sich der Schultergurt laut Öko-Test etwas schwer verstellen. Bei den Farben kann zwischen Neon Pink und Blau/Gelb gewählt werden. Mit stolzen 259 Euro ist der Testsieger allerdings auch der teuerste Schulranzen im Test.

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Platz 2: Sammies Ergofit 2.0

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Der klare Verlierer: Der Herlitz Schulranzen von Pelikan

Bei Dunkelheit und bei Tageslicht schlecht zu sehen: Der Schulranzen "Herlitz Motion Plus Space" von Pelikan. Obwohl die Marke Pelikan eigentlich bekannt für Schulbedarf aller Art ist, fällt dieses Modell als einziges im Test komplett durch. Das liegt allerdings nicht nur an der fehlenden Reflexion des Rucksackes, sondern hat noch mehr Gründe. Im Regentest stellte sich heraus, dass das Hauptfach, in dem meistens Bücher oder Hefte aufbewahrt werden, innen nass wird. Die Büchertasche enthält außerdem mehrere bedenkliche Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Ersatzweichmacher und die phosphororganische Verbindung TNPP, wodurch das hormonell wirksame Isononylphenol abgespalten wird.

Drei wichtige Dinge beim Kauf

Worauf sollte man beim Kauf eines Schulranzens achten?

  • Möglichst viele Reflektoren: Die Sicherheit des Kindes steht an erster Stelle, daher ist es wichtig, dass der Schulranzen vor allem bei Dunkelheit gut zu sehen ist. Hierfür bietet sich die Norm DIN 58124 an
  • Farbe und Passform: Ein heller Schulranzen kann im Dunkeln logischerweise besser gesehen werden als ein dunkler. Wichtig ist außerdem die Passform der Büchertasche, denn die Breite sollte in etwa der Breite der Schultern des Kindes entsprechen
  • Großes Fach für Bücher: Wichtig ist auch, dass sich ein großes Fach für die Bücher direkt am Rücken befindet. So kann das Gewicht der Bücher besser verteilt werden und der Rücken wird so wenig wie möglich belastet

Den vollständigen Testbericht mit allen Ergebnissen lesen Sie kostenpflichtig auf der Webseite von Öko-Test.

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Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 25 Vollwaschmittel getestet. Gut abgeschnitten haben vor allem die Eigenmarken der Supermarkt-Discounter. Markenprodukte wie Ariel oder Persil konnten hingegen nicht überzeugen.


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