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Erfahrungsbericht

"Das Neinhorn" bringt alle zum Lachen: Warum das Kinderbuch so erfolgreich ist

Ein Kinderbuch hat innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erreicht: Das "Neinhorn" von Marc-Uwe Kling ist aktuell ein absoluter Bestseller. Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Wir haben uns das Buch ganz genau angesehen.
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Sieht es nicht....niedlich aus? Das "Neinhorn" begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Foto: PR/Carlsen-Verlag
Sieht es nicht....niedlich aus? Das "Neinhorn" begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Foto: PR/Carlsen-Verlag

Langeweile ist für die meisten Kinder ein ganz reales Problem, nicht nur zu Zeiten der Corona-Krise. Was da wirklich hilft, ist ein lustiges Kinderbuch, das die ganze Familie erfreut - und das nicht nur einmal.

Das "Neinhorn"* ist das neueste Kinderbuch von Marc-Uwe Kling*, sonst eher bekannt durch die "Känguruh-Chroniken". Der Kleinkünstler und Autor hat mit dem Buch über das Einhorn, das immer "Nein!" sagt, innerhalb kürzester Zeit ein Kult-Kinderbuch geschaffen. Bekannt ist er auch durch Bücher wie "Prinzessin Popelkopf"* oder "Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat"*. Was macht das Buch, das seit einiger Zeit bei Amazon als Bestseller* geführt wird, so besonders?

Das "Neinhorn": Ein Buch für die Endlosschleife

Ich habe dieses Buch mindestens fünfmal vorgelesen. Und das nur am ersten Wochenende, nachdem unsere Tochter es als Geschenk erhalten hat. Nicht nur sie kennt es inzwischen fast auswendig. Warum also begeistert dieses Buch Kinder und Erwachsene, die es bei Amazon.de mit 4,8 von 5 Sternen im Durchschnitt bewerten?

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Das "Neinhorn" ist eine ungewöhnliche Geschichte, die voller Humor steckt, der - und das ist das Geheimnis - kleine wie große Menschen anspricht und zum Lachen bringt.

In Reimen wird vom Neinhorn erzählt, das im Herzwald unter lauter anderen Einhörnern aufwächst. Das kleine Tier ist aber nicht so dauerfröhlich und beglückt wie seine Artgenossen und sagt zu ziemlich allem nur "Nein!". Daher nennen es die anderen Einhörner bald das "Neinhorn".

Ein bockiges Einhorn trifft widerwillig auf neue Freunde

Unter anderem das dauernde Gereime regt das Neinhorn auf und so macht es sich genervt auf den Weg und verlässt den heimischen Herzwald mit einem rotzigen "Tschüss dann!" auf den Lippen.

Auf seiner Reise trifft es einen schwerhörigen Waschbären, der zu allem Überfluss auch nicht besonders gut zuhört.

Da er immerzu "Was?" fragt, wird er "Wasbär" genannt. Dieser Wortwitz begeistert Kinder, die sich - ich berichte aus eigener Anschauung - ob der Dialoge, die sich entspinnen, kringeln vor Lachen und bald mitsprechen können.

Was die Erwachsenen zum Schmunzeln bringt: Im Neinhorn und im Wasbär erkennt man vielleicht ein bisschen die eigenen Kinder, die auch immer wieder zu Neinhörnern und Wasbären mutieren. Und so ist es amüsant, die herzige und augenzwinkernde, niemals abfällige Satire zu lesen und vor allem gemeinsam laut vorzulesen.

Und die Moral von der Geschichte? Braucht keiner!

Im weiteren Verlauf treffen die beiden Protagonisten noch den Nahund - den Hund, der immer "na und?" sagt - und die KönigsDOCHter - die Prinzessin, die immerzu nur "Doch!" sagt. Die beiden machen das Chaos perfekt und es entspinnen sich herrliche Dialoge, die zu großen Teilen nur aus den vier Aussprüchen bestehen. Lachanfall garantiert!

Das Buch ist einfach erfrischend, es verzichtet bewusst auf eine Moral - der Leser soll sich gefälligst selbst eine ausdenken, wenn er eine benötigt, fordert das Buch auf - und feiert die Widerständigkeit, die Unangepasstheit. Es ist ein lustiger und wohltuender Gegenentwurf zu süßen Glitzerwelten, in denen alle fröhlich reimend über bunte Wiesen springen, ohne dabei gemein und abwertend gegenüber eben jenen Geschichten zu sein.

Es muss nur eben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen sein. Ab und zu darf man auch unbequem sein, anecken, schlecht gelaunt herummotzen und ist dabei genauso liebenswert. Auch für Erwachsene eine Botschaft, die sie sich zu Herzen nehmen dürfen.

Die vier Buchhelden und -heldinnen stellen fest, dass das gemeinsame Bockigsein Spaß machen kann und sind sich eine Stütze. Und manchmal, ja manchmal, sind sie sogar gut gelaunt und umso glücklicher, sich zu haben.

Für ebenso großen Spaß sorgt die Sektion im letzten Teil des Buches, in der weitere lustige Wortwitz-Tiere vorgestellt werden, wie etwa der Pausenfüßler - der Tausendfüßler mit chronisch müden Füßen. Oder die Niebelle - eine Libelle, die angeblich nie etwas darf. Die Kinder und Erwachsenen, die gemeinsam das Buch lesen, werden zu weiteren kreativen Wortschöpfungen angeregt und es macht einfach Spaß, zusammen Sprache und Humor zu erforschen.

Wer auf der Suche nach einem neuen Lieblingsbuch für die ganze Familie ist - hier ist es!

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